Cookbook-Challenge: Jay-Lo’s Fried „Chicken“ (LDV), Mandelmayo und Reste-Pita

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Faux Chicken La Dolce Vegan

Das beste zuerst: dieses „Chicken“-Seitan-Rezept aus La Dolce Vegan! (LDV) ist der Hammer! Ich hatte leider nur die im Buch angegebene Menge gemacht – im Hinterkopf behaltend es könnte, wie so oft bei den Seitan-Sachen, nicht schmecken – und habe es wirklich bereut! Davon hätte ich locker die dreifache Menge zubereiten können und wir hätten alles verschlungen…

Bisher konnte ich mit Seitan nicht allzu viel anfangen. Den gekauften Seitan finde ich 1. zu teuer und 2. überhaupt nicht sonderlich schmackhaft, was wohl an der Marinade bzw. Brühe liegt. Mit diesem Rezept aus La Dolce Vegan! liebäugele ich schon seit ich das Buch besitze – also ca. 1 Jahr. Wie konnte ich nur so lange warten???

Leider bin ich nicht dazu gekommen die Jay-Lo-Variante aus dem Buch zu fotografieren (das oben ist das Faux Chicken Rezept, es gibt allerdings ein weiteres Rezept, das dieses Faux Chicken verwendet). Ich hatte das Fake Fleisch zu Freunden mitgenommen um es gemeinsam zu probieren und hatte keine Kamera dabei. Wir haben Bohnensalat aus grünen Bohnen, Brötchen und Tofuwürstchen von Wheaty dazu gegessen.

Den Seitan habe ich mithilfe des Seitanpulvers von alles-vegetarisch.de hergestellt. Es ist wirklich extrem einfach: Pulver und Wasser zu gleichen Teilen vermischen und gut 5 min. kneten. Man kann an dieser Stelle schon Gewürze mit vermengen. Habe ich allerdings nicht gemacht, weil ich mich streng an das Rezept halten wollte :-).

Die Brühe, in der der Seitan dann gekocht wird besteht aus Wasser, Sojasauce, Hefeflocken, getrocknetem Thymian, getrocknetem Salbei, Zwiebelpulver, etwas Pfeffer und ich habe zusätzlich noch etwas Chicken-Seasoning aus dem Asialaden dazu gegeben. Dafür fehlten mir die Selleriesamen, die im Rezept angegeben werden.

Die Brühe selbst war schon extrem lecker, aber die Seitanstücke, die darin gekocht wurden bis die Brühe vollständig reduziert ist, sind wirklich klasse. Im Rezept steht noch der Hinweis, für bissfesteren Seitan die Stückchen zusätzlich nach dem Kochen im Backofen eine halbe Stunde zu backen. Das habe ich ebenfalls gemacht.

Nebenbei erwähnt: wer ein tolles veganes Kochbuch mit einfachen, leckeren und schnellen Rezepten sucht (und ein bisschen Englisch beherrscht – ich übersetze aber auch gerne!), der sollte sich La Dolce Vegan! anschaffen. Es lohnt sich!

Fake Chicken 2

Was hervorragend zum Jay-Lo-Fried Chicken passen würde wäre eine Art Cole-Slaw oder auch dieser Karotten-Mais-Salat mit Mandelmayo.

Mandelmayo

Die Mandelmayo habe ich nach einem Rezept von vegan&roh zubereitet, allerdings wurde es bei mir überhaupt nichts. Sie ist nicht annähernd fest geworden. Ich werde mich zukünftig an mein bewährtes Rezept halten: 4 EL Mandelmus mit 4 EL Wasser, 1/2 bis 1 TL Kräutersalz, 1 EL Zitronensaft und etwas Pfeffer pürieren und mit ca. 1 Tasse neutralem Öl emulgieren lassen über den Pürierstab. Das ist noch nie schief gegangen.

Wenn die Mayo fertig ist wird sie für den Salat mit 1-2 EL Apfelessig (heller Balsamico funktioniert auch gut) und etwas Agavendicksaft aufgepeppt und mit dem Karotten-Mais-Gemisch vermengt. Natürlich kann auch fertige vegane Mayo oder selbstgemachte Sojamayo verwendet werden. Als Grundlage funktioniert eigentlich jede Mayo. Aber diese Mandelmayo-Variante ist absolut kindertauglich!

Ein tolles Resteessen ist Pitabrot mit übrig gebliebenem (Pseudo)Getreidesalat! Ich hatte vor ein paar Tagen noch einiges an Hirse-Tex-Mex übrig und hatte keine Lust mehr darauf als Beilage zum Abendbrot. Also habe ich mir eine Schüssel Hummus nach Mamma Peas Rezept aus Peas & Thank You gemacht, Pitabrot im Ofen aufgewärmt und den Hirsesalat als Füllung verwendet. Sehr lecker, sehr schnell und eine optimale Resteverwertung! Bis auf die Tatsache, dass ich dann einen Haufen Hummus im Kühlschrank hatte…

Restepita

Das unten abgebildete Pitabrot habe ich im Füllhorn in Weingarten gefunden. Unser Füllhorn vor Ort bietet ein anderes an, das leider nicht vegan ist. Ich werde mal anfragen, ob sie es aufnehmen können.

Pita

Ich könnte mir auch gut den „Chicken“-Seitan von oben als Füllung im Pita vorstellen…

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Kartoffelpfanne Country Style

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Ein Rezept aus dem wundervollen American Vegan Kitchen Kochbuch, dort als Country Skillet bezeichnet. Im Original fügt die Autorin noch Mangold zur Pfanne hinzu, welchen ich gestern abend allerdings nicht im Haus hatte. Das Gericht schmeckt auch ohne Mangold sehr gut, ich könnte mir aber vorstellen, dass es den Geschmack noch etwas abrundet.

Für die Pfanne habe ich rotschalige Kartoffeln verwendet, die sich dafür wunderbar eignen, weil sie nicht zerkochen. Um den amerikanischen Abend abzurunden gab es dazu einen Cole Slaw und die Reste einer himmlischen Guacamole, die als Vorspeise zu Tortilla Chips gereicht wurde.

Die Seitanwürstchen für die Pfanne habe ich selbst hergestellt – ebenfalls nach einem Rezept aus diesem Buch. Sie waren ganz gut allerdings noch nicht optimal, so dass ich noch ein wenig an einer eigenen Kreation experimentieren werden. Ich denke, die Country-Pfanne kann gut auf die Seitanwürstchen verzichten ohne an Geschmack zu verlieren.

Zutaten für 3-4 Personen

  • ca. 400 g Kartoffeln, festkochend und in 2 cm Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, halbiert und in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 rote oder grüne Paprika (oder je 1/2), gewürfelt
  • 4 Seitanwürstchen (selbstgemacht oder gekauft – optional), in dünne Scheiben geschnitten
  • 100 g Tofu, gepresst und in 1 cm Würfel geschnitten
  • 200 g Mangold, gehackt
  • 100 – 150 g Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 3 EL (Edel)Hefeflocken
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 1 TL TK-Basilikum
  • 1 TL TK-Petersilie
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Salz
  • etwas Cayennepfeffer
  • Pfeffer
  • Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung

Kartoffeln gar kochen/dämpfen. Anschließend in einer großen Pfanne 8-10 Minuten mit 1 EL Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie Farbe bekommen. Auf einen Teller stürzen und zur Seite stellen.

In der gleichen Pfanne einen weiteren Esslöffel Olivenöl heiß werden lassen und die Zwiebeln darin anbraten (ca. 2 min.). Nachfolgend die gewürfelte Paprika und die Seitanwürstchen hinzufügen und weitere 2 min. anbraten bzw. bis die Seitanwürstchen anfangen zu bräunen.

Tofuwürfel, Knoblauch, Mangold und Champignons hinzugeben. Kochen bzw. braten lassen bis der Tofu Farbe bekommt, ca. 5 min.

Anschließend Zitronensaft, (Edel)hefe, die Gewürze, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer hinzufügen, gut vermengen und weitere 5 min. köcheln lassen damit sich die Gewürzaromen entfalten können. Ich habe die Masse an dieser Stelle mit 100 ml Wasser abgelöscht, da sie mir etwas zu trocken erschien. Außerdem kann sich die Hefe mit der Flüssigkeit verbinden, wodurch eine „käsigere“ Konsistenz erreicht wird.

Zuletzt werden die angebratenen Kartoffelwürfel wieder hinzugefügt und das Ganze nochmals 5 min. lang auf geringer Hitze gebraten. Nach Bedarf abschmecken und sofort servieren!

Guten Appetit!

„Szegediner Gulasch“ mit Seitan

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Ein Rezept, das ich gestern bei PONS MASSIVE VEGAN FOOD BLOG gefunden und leicht abgewandelt habe.

Mir schmeckts!

Für 3-4 Personen benötigt man:

  • 200 – 250 g Seitan
  • 1 rote Paprikaschote, gewürfelt
  • 500 g Sauerkraut oder ein großes Glas
  • 2 große Zwiebeln, gewürfelt
  • 1 Dose Tomaten
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 200 ml Hafer- oder Sojasahne
  • 2 EL Paprikapulver edelsüß (nach Belieben mehr oder weniger)
  • 1 EL Paprikapulver scharf (nach Belieben mehr oder weniger)
  • 200 ml Wasser
  • 1 EL Gemüsebrühe
  • Meersalz, Pfeffer, Sojasauce
  • 1 EL Agavendicksaft (oder beliebiges Süßungsmittel)
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Seitan in Olivenöl anbraten und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen
  2. Zwiebeln und Paprika hinzufügen und weitere 3-4 min. anbraten
  3. Das Tomatenmark unterrühren und die Dosentomaten hinzugeben
  4. Wasser und Gemüsebrühe hinzufügen
  5. Knoblauch dazu geben und nochmals kräftig würzen mit Salz, Pfeffer, beiden Paprikapulvern, etwas Sojasauce und dem Agavendicksaft (am besten macht man dies tatsächlich bevor man das Sauerkraut hinzufügt, da es mit dem Kraut schwierig zu verrühren ist)
  6. Das Sauerkraut einrühren
  7. Gulasch ca. 10 min. einköcheln lassen
  8. Hitze runter und Soja- oder Hafersahne einrühren
  9. Abschmecken – FERTIG!

Das passt dazu

  • Vollkornreis, Kartoffeln

Tipps

Zeitaufwand: ca. 40 min