Rüben-Krümel-Ragout und Weltvegantag!

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Rüben-Krümel-Ragout

Hey ho, ja ich weiß, es ist still geworden, aber das wird wieder – versprochen! Gestern bzw. heute feiere ich Elternzeit-Abschied und sehe der Arbeit mit Freude entgegen. Ich freue mich wirklich total! Auch wenn die nächste Zeit sehr anstrengend und organisatorisch die größte Herausforderung wird.

Aber, heute abend ging es erst einmal noch zur Weltvegantagparty nach Karlsruhe *yeah* :-). Social Network sei Dank habe ich eine alte (neue) Bekannte wieder getroffen, die vorgeschlagen hat zusammen hin zu gehen. Super Idee! Es war sehr entspannt und sehr schön. Ich bin nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei :-).

Und jetzt noch ein bisschen Werbung bevor es mit dem Rezept losgeht: die oben erwähnte alte neue Bekannte hat ein neues Forum ins Leben gerufen: aus-respekt-vegan.de. Es ist noch ganz klein und wartet darauf mit vielen Inhalten gefüllt zu werden. Also, wer Lust und Zeit hat, kommt gerne mal vorbei und schaut es euch an. Der Titel ist übrigens Programm. Die Forenbetreiberin legt großen Wert auf respektablen Umgang im Forum. So kann dort wirklich jeder vorbei schauen – egal ob vegan, vegetarisch oder neugierige Mischköstler. Ich habe dort bereits einen ausführlichen B12-Beitrag gepostet, vielleicht möchtet ihr euch den durchlesen (und ggf. auch Rückmeldungen geben)? Würde mich sehr freuen!

So, das Rezept. Gestern abend gab es dieses leckere Rüben-Krümel-Ragout. Ich habe es vor einiger Zeit schon mal gemacht, aber damals ist es mir nicht so gut gelungen… Aber jetzt! Nichts besonderes eigentlich, aber schnell und lecker! Und vor allem mal ein Rezept mit Saisongemüse :-).

Rüben-Krümel-Ragout (für ca. 4 Portionen)

eine Handvoll Sojaschnetzel
Sojasauce
Gemüsebrühe (genaue Menge kann ich leider nicht festlegen, einfach soviel, dass die Schnetzel gut bedeckt werden damit)
2 Butterrüben, in dünne Scheiben geschnitten oder geraspelt
1 Zwiebel, gewürfelt (optional)
1 EL Mehl
200 ml Gemüsebrühe
200 ml pflanzliche Sahne oder Milch
Muskat, Salz, Pfefer
Sojasauce
1/2 Bund frische Petersilie
Öl zum Anbraten

Zubereitung der Sojaschnetzel: Die Sojaschnetzel in der aufgekochten Gemüsebrühe mit einem Schuß Sojasauce ca. 10 min. ziehen lassen. Danach im Sieb gut ausdrücken.

Zubereitung des Ragouts: Sojaschnetzel bei hoher Hitze gut in etwas Bratöl anbraten – dauert schon gute 10 min. Sie dürfen ruhig knusprig braun werden. Zwiebelwürfel, falls verwendet, und Butterrüben dazu geben, Hitze reduzieren und ein paar Minuten mit anbraten. Mit Mehl bestäuben und anschließen die Brühe eingießen. Gut verrühren, damit es keine Klumpen gibt. Das Gemisch weitere 5-10 min. köcheln lassen, je nach Weichheitsgrad der Buterrüben, dann die Hitze weiter reduzieren und die pflanzliche Sahne oder Milch einrühren. Mit etwas Sojasauce würzen und mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Ein Schuß Zitronensaft passt auch immer :-). Als letztes noch die frische Petersilie unterrühren und entweder mit Nudeln, Reis oder Kartoffeln servieren.

Guten Appetit!

Cookbook-Challenge: Unfried Fried Rice mit Hoisin-Mustard Tofu (AFR)

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Unfried Fried Rice mit Hoisin-Mustard-Tofu
{Appetite for Reduction, Kindle-Version, keine Seitenzahlangaben}

Ein Knüller! Ich habe selten Tofu in einer solch leckeren Form genossen! Und das, obwohl es hier um eine Art süß-sauere Zubereitung geht (ein Wegrennthema für mich…). Mit dem Reis zusammen war das eine extrem gut schmeckende Angelegenheit, obwohl der Reis völlig verkocht war (ich glaube, man erkennt das auf dem Bild sogar, oder?)

Im Edeka um die Ecke habe ich die entsprechend benötigte vegane Hoisin-Sauce gefunden.

Hier gibt’s das Rezept zum Tofu: http://www.treehugger.com/green-food/weekday-vegetarian-hoisin-mustard-tofu.html

Der Unfried Fried Rice ist in sehr veränderter Form auf den Teller gekommen. Im Rezept gibt die Autorin an, den Reis mit frisch geriebenem Ingwer, Schalotte und reichlich Knoblauch in Sesamöl anzubraten und mit Sojasauce abzulöschen. Das geht mit Kindermündern natürlich schlecht. Also Ingwer, Schalotte und Knoblauch gestrichen, übrig bleibt die Sojasauce zu ablöschen… Entfremdet sehr wahrscheinlich erheblich den Geschmack, aber was soll ich machen? Ja, ich hätte Reis für die Kleine und für uns den Unfried Fried Rice nach Rezept machen können, das ist wohl wahr :-). Egal. So war’s schon ein bisschen fad‘, aber ich werde das Rezept nochmal original nachkochen.

Trotzdem, es hat allen gut geschmeckt und die Tofu-Variante wird jetzt öfter auf den Tisch kommen.

Falls jemand, wie ich, eine alkoholfreie Mirin-Version sucht (Mirin ist ein süßer Reiswein, der im Rezept verwendet wird), ich habe eine hilfreiche Anleitung für eine Alternative gefunden.

Kinderfreundliches Mirin (Menge ergibt ca. 5 EL)

Aus 1/2 Tasse Zucker und einer 1/2 Tasse Wasser einen Sirup herstellen. Dafür den Zucker im Wasser bei mittlerer Hitze auflösen lassen (ca. 5 min.), dabei nicht rühren. Etwas abkühlen lassen, 4 EL Reisessig einrühren und eine Prise Salz.

Rüben-Krümel-Ragout vegan

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Ich habe mir vor einigen Tagen gemeinsam mit meiner Tochter in der Badewanne unsere alten Kochbücher für Kinder durchgeschaut. Wir haben dabei ein paar originelle Rezeptideen gefunden, die sich ohne Probleme in einer veganen Version zubereiten lassen. So auch das folgende Rüben-Krümel-Ragout. Im Original besteht das Rezept hauptsächlich aus Buterrüben und Hackfleisch. Da meine Tochter Sojaschnetzel liebt, dachte ich mir, das wäre ein guter Ersatz. Eigentlich vermeide ich Trockensoja, weil es mir nicht sehr gut schmeckt. Aber in diesem Fall haben sie einfach gut gepasst!

Butterrüben sind bisher völlig an mir vorbei gegangen. Dabei sind sie das optimale Kindergemüse. Kein herber oder dominanter Geschmack, sondern eher leicht süßlich und eben „buttrig“. Perfekt für ein kindgerechtes Gericht. Eine tolle Idee! Dem Kind hat’s trotzdem nicht geschmeckt… Aber mir 🙂 Ich werde das nächste Mal noch ein bisschen mehr mit Kräutern experimentieren. Wenn’s der Kleinen ohnehin nicht schmeckt, kann ich nach Lust und Laune loskräutern.

Von der Nährstoffseite aus betrachtet muss sich das Gemüse auch nicht verstecken: Butterrüben enthalten jede Menge Balaststoffe, Eisen und Zink sowie reichlich Vitamin C, Provitamin A und Folsäure.

Ich finde Parboiled Reis und Feldsalat passen hervorragend dazu. Ansonsten werden auch Salzkartoffeln empfohlen. Ist nicht unbedingt meins, aber könnte sicher auch gut passen.

Zutaten für 3-4 Portionen (Original stammt aus dem Kochbuch Kochen für Kinder)

  • 50 g Sojaschnetzel (z.B. Alnatura)
  • 150 ml starke Gemüsebrühe zum Einweichen
  • 250 g Parboiled Reis
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Butterrübe, in dünne Scheiben gehobelt
  • 1/2 EL Mehl in Wasser aufgelöst
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Hafer-, Reis-, Soja- oder Mandelsahne
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Sojasauce zum Ablöschen
  • 3 EL Olivenöl zum Anbraten
  • 2 TL TK-Petersilie oder 1/2 Bund frische Petersilie

Zubereitung

Sojaschnetzel in kochende Gemüsebrühe geben und vom Herd nehmen. 25 min. quellen lassen. Danach gut ausdrücken (mit Küchentüchern klappt das nicht so gut… Vielleicht eher mit der Hand)

Reis nach Packungsanweisung zubereiten.

Öl in einem Topf erhitzen und Sojahack darin scharf anbraten (4-5 Minuten). Mit etwas Sojasauce ablöschen. Zwiebeln dazu geben und nochmals weiterbraten bis die Zwiebeln glasig gedünstet sind. Mit Pfeffer würzen.

Rüben hinzufügen und bei mittlerer Hitze 1 min. mitdünsten. Mehl-Wasser-Gemisch und Gemüsebrühe einrühren, kurz aufkochen und ca.10 min. bei geringer Hitzezufuhr einköcheln lassen. Zuletzt, bei ausgeschaltetem Herd, die Sahne und Petersilie einrühren und nochmals abschmecken.

Abschmecken und mit Reis servieren.

Guten Appetit!

Schnelle asiatische Gemüsepfanne mit Tofu

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In der neuesten Köstlich Vegetarisch gibt es dieses Mal eine schöne Reihe an asiatischen Rezepten. Darüber freue ich mich besonders, denn ich mag asiatische Gerichte sehr gerne. Auf S. 49 wird der „Schnelle Gemüsewok mit Tofu“ vorgestellt, den ich gestern Abend nachgekocht und für mich persönlich mangels Wok in Gemüsepfanne umbenannt habe. Meine neueste Enteckung dabei ist das 5-Gewürzpulver von Brecht. Würzt hier wirklich hervorragend! Daneben hat es nur noch ein wenig Currypaste für die Schärfe benötigt. Mit Reisvermicelli serviert – sehr lecker! Überreste sind am nächsten nicht nur genießbar, sondern – laut meinem Mann – noch besser!

Insgesamt, finde ich, ist die Jubiläumsausgabe zum zweijährigen Bestehen der Zeitschrift Köstlich Vegetarisch eine der besten bisher.

Wie immer werden zu Beginn ein paar Neuentdeckungen vorgestellt. Darunter befinden sich auch Produkte der Firma Jooti, die Bio-Fertiggerichte produziert, die gar keinen so ungesunden Ersteindruck machen (habe mich kurz auf der Jooti-Website umgeschaut und einige Zutatenlisten durchstöbert…).

Es folgen tolle Rezepte rund um Linsen und Bohnen, die sich durchweg prima veganisieren lassen: Linsen-Kartoffel-Curry, Gefüllte Paprika mit weißer Bohnenfüllung, Kichererbsen-Arrabiata usw, Lieblingsrezepte der Redakteure und Mitarbeiter im Jubiläumsteil, die Vorstellung von Tahin und der Abschluß mit der asiatischen Küche. Die 3.90 € sind in diesem Fall gut investiert!

So, hier nun das von mir etwas angepasste Gemüsewokpfannengericht:

Zutaten für 4 Portionen (adaptiert von Köstlich Vegetarisch, Ausgabe 1 Jan/Feb 2012)

  • 1 Block Tofu, natur, gewürfelt
  • 8 EL Sojasauce
  • frisch geriebener Ingwer, haselnussgroßes Stück
  • 2 Zwiebeln mittlerer Größe oder 1 große
  • 2 Knoblauchzehen, klein gewürfelt oder gepresst
  • 400 g Brokkoli, in Röschen geteilt und kurz vorgegart- oder gedämpft
  • je 1 grüne und rote Paprika (optional), grob gewürfelt
  • 1 Karotte, in Scheiben
  • 200 g Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 3 EL Erdnussöl
  • 1 EL Speisestärke in etwas Wasser aufgelöst
  • 5-Gewürzpulver
  • 1 EL rote Currypaste, vegan!
  • Salz, Pfeffer
  • Beilage: Reis Vermicelli

Zubereitung

Tofu in einer Mischung aus der Sojasauce, dem Ingwer und 6 EL Wasser mind. 10 marinieren. Nach Belieben kann auch hier schon etwas Currypaste mitgemischt werden. Marinade aufbewahren!

Reisnudeln nach Anweisung zubereiten. In unserem Fall: Nudeln mit heißem Wasser übergießen und ca. 5 min. ziehen lassen.

Während der Tofu mariniert, das Gemüse putzen, waschen und wie angegeben zurecht schneiden.

Öl in einer hohen Pfanne (oder besser: Wok) heiß werden lassen. Tofu und Zwiebeln, 5-Gewürzpulver und Currypaste darin kräftig anbraten, Hitze reduzieren (mittlere Hitze), das restliche Gemüse einrühren, gleich etwas salzen, damit die Pilze nicht Unmengen an Wasser lassen, und ebenfalls ca. 5 min. mit anbraten.

Die Gemüsepfanne mit der Marinade ablöschen, ggf. noch mehr Wasser nachgießen um mehr Sauce zu erhalten. Kurz aufkochen lassen, Stärke einrühren und mit Salz, Pfeffer und ggf. noch zusätzlich mit 5-Gewürzpulver und Currypaste abschmecken.

Guten Appetit!

Nachgekocht: Pad Thai – vegan

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Das Vegan Table Kochbuch hat gute Chancen zum Lieblingskochbuch zu avancieren. Schon der Fake-Thunfisch-Salat war großartig und jetzt auch noch das Pad Thai.

Aber vorerst noch ein paar Worte zum Buch. Es sind nicht nur tolle Rezepte enthalten, sondern auch die Gestaltung ist äußerst liebevoll und originell. Der Rezepteteil ist nicht wie üblich in die Kategorien Frühstück, Suppen, Nudeln, Getreide etc. unterteilt, sondern in Menüfolgen wie z.B. Romantic Dinners for two oder Casual Meals for four to six und Formal Dining for six to ten etc. (entsprechend sind auch die Mengenangaben, so dass man hier ein ganz klein wenig aufpassen muss :-))

Das Buch ist toll bebildert, was ja gerade bei den amerikanischen Kochbüchern nicht üblich ist, und es ist für jeden was dabei. Einfache und schnelle Gerichte sowie auch raffinierte und etwas zeitaufwendigere Geschichten. Es sind stets ein paar Tipps oder auch kleine Infos enthalten, die die Rezepte erweitern und dem motivierten Laienkoch ein paar Hinweise zur Variation mit an die Hand geben. Alles in allem also ein wirklich schönes Kochbuch, das ich nicht mehr in meinem Regal missen möchte.

Ganz entgegen meiner Gewohnheiten habe ich das Rezept kaum verändert. Ich habe anstatt Zucker Reissirup verwendet und die Menge auch erheblich reduziert. Allerdings ist die süße Note ein besonderes Merkmal dieses Gerichtes, so dass ich das nächste Mal wieder ein klein wenig mehr hinzufügen werde. Des Weiteren habe ich die Sauce mit etwas Reisweinessig abgerundet.

Pad Thai ist wohl ein Gericht, was die Amerikaner gemeinhin mit Comfort-Food bezeichnen. Es ist schnell gemacht, einfach in der Zubereitung und der entsprechenden Zutatenliste, relativ deftig und mit dem Zusatz von Gemüse auch noch recht gesund. Eine perfekte Feierabendmahlzeit im Winter, die sättigt und einfach ein gutes Gefühl hinterlässt. Ich kann sowohl das Rezept als auch das Buch wärmstens weiterempfehlen!

Pad Thai

Da ich an dieser Stelle kein Copyright-Recht verletzen möchte, werde ich das Rezept nicht einstellen. Genaue Rezeptangaben gibt es genügend im WWW (einfach Pad Thai Vegan Table oder nur Pad Thai googeln).

Es braucht allerdings keine allzu genauen Mengenangaben zur Zubereitung. Grundlage des Pad Thais bilden die Reisnudeln, der Tofu (ich habe das japanische Bratenfilet ausprobiert, hat mir aber nicht allzu gut geschmeckt, weshalb ich beim nächsten Mal wieder auf normalen Tofu oder sogar Räuchertofu umsteige) und das Gemüse (ich hatte nur Brokkoli da, aber man sollte auf jeden Fall Brokkoli und Zuckerschoten hineingeben). Die Sauce besteht aus Erdnussbutter (crunchy in meinem Fall), etwas Tamari Sauce, Reissirup, etwas Limettensaft (Zitronensaft ist auch in Ordnung), einigen Chiliflocken (je nach Schärfewunsch) und etwas Reisweinessig (nicht im Rezept enthalten, gibt dem Ganzen aber noch einen kleinen Kick).

Zuerst wird der Tofu in etwas Sesamöl knusprig gebraten. Mit Salz und Pfeffer während des Bratvorgangs würzen und mit Sojasauce der Wahl ablöschen.

Nachfolgend werden die Saucenzutaten miteinander vermischt. Dann werden drei bis vier Knoblauchzehen gemeinsam mit dem vorgegarten Brokkoli (und in meinem Fall noch ein paar Karottenstreifen) in eine heiße hohe Pfanne mit Öl geschmissen und kurz angebraten. Es folgen ein paar Frühlingszwiebeln oder in meinem Fall Schalottenwürfel, die vorher zubereiteten Reisnudeln, der Tofu und die Sauce. Alles zusammen gut vermengen und warm werden lassen. Mit Sesamsamen bestreut und Basmatireis servieren und genießen!

Guten Appetit!

Chana Masala – traditionell indisch und vegan

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Vor ein paar Wochen war ich beim Inder und habe mir dort das ohnehin schon vegetarische Chana Masala bestellt. Die Bedienung dort war sehr freundlich und organisierte das Gericht für mich in „vegan“. Und weil mir das so gut geschmeckt hat, habe ich mich jetzt auf die Suche nach einem geeigneten Rezept gemacht. Ich habe zwar viele Rezepte gefunden, aber es war keines dabei, das exakt meinen Geschmack getroffen hat. Nun habe ich nach einigen Versuchen endlich eine Version gefunden, die mir genauso schmeckt, wie ich es mir vorgestellt habe.

Chana Masala ist ein klassisch indisches Kichererbsengericht, das hauptsächlich aus Kicherbsen (natürlich) und Tomaten besteht. Gewürzt wird mit einer großzügigen Menge Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln und dem ebenfalls klassisch indischem Gewürz Garam Masala.

Das Gericht benötigt zur Zubereitung keinen Aufwand. Einzig frische Tomaten sollte man in den Topf mit reinwerfen, was die Mühe des Schnippelns erfordert. Aber die wird belohnt! Besonders am nächsten Tag. Denn lässt man den Topf eine Nacht stehen und erwärmt das Essen am nächsten (oder übernächsten) Tag, schmeckt es doppelt so gut! Versprochen! Also am besten gleich die doppelte Menge zubereiten. Schmeckt auch super im Wrap verpackt.

Einen Hinweis noch: es ist enorm wichtig, die Zwiebeln zu Beginn langsam anzurösten. Sie sollen also nicht, wie üblich, nur glasig sein, sondern wirklich schon angebräunt. Das verleiht dem Gericht den besonderen Geschmack.

Chana Masala

 

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 EL Kokosöl
  • 2 Zwiebeln, in Scheiben geschnitten
  • 3-5 Knoblauchzehen (mindestens 3, besser 5)
  • 1 TL gemahlener Koriander – Gewürz (1)
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel – Gewürz (2)
  • 1 TL Cayennepfeffer – Gewürz (3)
  • 1 TL Kurkuma – Gewürz (4)
  • 3 Tomaten, gewürfelt
  • 200 ml Wasser
  • 2 Gläser Kichererbsen, abgespült und gut abgetropft
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen (in der Pfanne angeröstet oder bereits geröstete kaufen) – Zutat (5)
  • 2 TL Paprikapulver – Zutat (6)
  • 2 TL Garam Masala – Zutat (7)
  • Saft einer 1/2 Zitrone – Zutat (8)
  • 1 TL Salz – Zutat (9)
  • Pfeffer – Zutat (10)
  • ein paar Chiliflocken (optional)
  • 2 TL frisch geriebener Ingwer

Zubereitung

  1. Öl in einer hohen Pfanne erhitzen
  2. Zwiebeln hinzugeben und langsam (auf mittlerer Hitze) anrösten lassen (ca. 5 min.) – die Ränder sollten bereits bräunen
  3. Knoblauch hinzufügen und eine weitere Minute rösten
  4. Gewürze (1) – (4) in die Pfanne geben und für ein paar Sekunden mit anrösten
  5. Tomaten hinzufügen und ebenfalls anbraten (5 min.)
  6. Kichererbsen und Wasser Esslöffelweise hinzugeben
  7. Anschließend die Zutaten (5) – (10) einrühren und 10 min. zugedeckt köcheln lassen
  8. Ingwer und ggf. Chiliflocken hinzufügen und nochmals ca. 2 min. einköcheln lassen
  9. mit Basmatireis und/oder veganem Naan Brot servieren (Rezept dazu gibt es bei Veganguerilla)

Guten Appetit!

Linsen“hack“pfanne mit Mais

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Zur Zeit ist wieder die „Picky-Eater“-Phase angesagt. Egal was gekocht wird, es schmeckt nicht. Wenn ich also nicht jeden Tag Froschnudeln oder Kartoffeln mit „Nochwas“ essen möchte (bei „Nochwas“ gehen mir mittlerweile die Ideen aus…) muss ich erfinderisch werden. Ich mag Froschnudeln, sehr sogar, ab und zu. Aber im Gegensatz zum kindlichen Gaumen bin ich nicht in der Lage diese jeden Tag mehrere Wochen lang zu vertilgen, nur weil dieses besagte Kind die „Ich-esse-nur-eine-Sache-und-alles-andere-ist-nicht-so-lecker“-Phase hat.

Auf meiner Suche nach Alternativen, die ihr vielleicht genauso gut schmecken könnten bin ich über eines meiner älteren Kochbücher gestolpert (ganz und gar nicht vegan). Das Cover täuscht erheblich. Farbenfrohes Gemüse tänzelt um Spaghetti herum – man könnte meinen, da wären feine kindgerechte und gesunde Mahlzeiten versteckt. Damals schon habe ich mich über den Kauf geärgert, da 90% der Rezepte irgendetwas mit Fleisch und/oder verarbeiteten Lebensmitteln und/oder massenhaft Sahne/Mayo zu tun haben. Gemüse ist wirklich Nebensache. Man könnte meinen, die Großmutter hätte es geschrieben.

Aber ein Rezept hatte es meiner Kleinen damals angetan. Die Hackfleischpfanne mit Mais. Dabei war ihr nicht das Hackfleisch wichtig, wie sich im Laufe herausstellte, als ich mal kein Mais da hatte und daraufhin das Kind in einen Essstreik verfiel. Da wir beide gerne Linsen essen aßen, habe ich damals schon das Hackfleisch gegen Linsen ausgetauscht und gute Erfahrungen damit gemacht. Mais darf nicht fehlen. Karotten hingegen schon. Warme Karotten, bäh. Ja, die gingen noch nie!

In meiner Not bin ich also die alten Bücher und Rezepte durch und habe mich riesig über das Wiedersehen mit dieser Hackpfanne gefreut. Mir hat sie wieder sehr gut geschmeckt. Allerdings hat es nicht gereicht die hohe Hürde der „Froschnudel-Kartoffel-Phase“ zu überwinden („es schmeckt schon gut Mama, aber nicht soooooo gut…“).

Egal, ich freue mich über das Wiedersehen!

Zutaten für 4 Personen

  • 200 g getrocknete braune Linsen, 2 Std. eingeweicht
  • 2 Karotten, in dünne Scheiben geschnitten
  • 250 g Mais
  • 1 Zwiebel, gehackt oder wenn das Kind die Möglichkeit haben soll sie zu entfernen lieber großstückig lassen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250 ml Tomatenpassata
  • 1 EL Gemüsebrühe
  • 100 ml Wasser
  • 1/2 TL Salz, Pfeffer, Oregano nach Geschmack (ich nehme einen gehäuften TL)
  • 5 EL Tomatenketchup
  • etwas Worcestershire-Sauce, vegan
  • etwas Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung

Zuerst werden die Linsen nach Anweisung zubereitet (in doppelter Menge Wasser oder Gemüsebrühe, ich empfehle Letzteres, aufkochen und ca. 30 min. köcheln).

Öl in einer hohen Pfanne heiß werden lassen und Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze anbraten. Möhren hinzugeben und mit dem Tomatenmark zusammen nochmals 2 min anbraten. Mit dem Wasser und der Tomatenpassata ablöschen und die Gemüsebrühe einrühren. 5 min. einkochen lassen.

Mais und abgetropfte Linsen zur Möhrenpfanne geben, Gewürze (Salz, Pfeffer, Oregano & Worcestershire-Sauce) und Tomatenketchup hinzufügen und weitere 5 min. köcheln lassen. Abschmecken und mit Reis oder Nudeln servieren.

Guten Appetit!

Chili ohne Carne, vegan

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Selbst überzeugte Fleischesser finden dieses Chili ohne Fleisch richtig gut und sogar besser als mit Fleisch. Ein gutes Rezept um davon zu überzeugen, dass Geschmack nichts mit Fleisch sondern vielmehr mit der Zubereitung zu tun hat.

Chili ohne Carne

Chili schmeckt nach dem Aufwärmen noch besser als frisch. Man sollte allerdings beim Würzen beachten, dass es mit der Zeit zunehmend schärfer wird. Also lieber etwas vorsichtiger mit der Schärfe hantieren.

Das Chili besteht lediglich aus Gemüse und Gewürzen. Ich schmeiße hier alles rein, was der Vorrat hergibt. Zu den Grundzutaten gehören allerdings grüne und rote Paprika, Karotten, sowie Mais. Gestern kamen noch Zucchini und Aubergine mit rein.

Zutaten für 6 Personen:

2 Zwiebeln, gewürfelt
3-4 Knoblauchzehen, gehackt
1 grüne Paprikaschote, gewürfelt
2 rote Papriakschoten, gewürfelt
2 Karotten, gewürfelt
400 g fertig zubereitete Kidneybohnen (oder eine große Dose, abgespült und abgetropft)
150 g TK-Mais
1 EL Gemüsebrühe
3 Dosen stückige Tomaten
1 Bund Koriander, gehackt *
2-3 TL Kreuzkümmel
2 TL Chili-Gewürz **
1 EL Agavendicksaft
Ur-Salz, Pfeffer
getrocknete Chiliflocken nach Belieben
2 EL Olivenöl

optional:
weiteres Gemüse wie Auberginen, Zucchini, grüne Bohnen…
Jalapenos (eingelegte Pepperoni) – nach Geschmack

Und so wird’s gemacht:

Das Olivenöl in einem hohen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin andünsten. Danach das Gemüse (inkl. dem optionalen Gemüse) – außer Mais – und den Knoblauch hinzufügen und weitere 5 min. garen.

Als nächstes einfach die Tomaten aus der Dose und den Mais zugeben. Dann erst einmal die Gewürze, die Gemüsebrühe und den Koriander untermengen – außer Chiliflocken. Danach fügt man die Kidneybohnen hinzu. Die Gewürze füge ich vorher hinzu, damit die Bohnen nicht matschig werden beim Einrühren der Gewürze. Einmal kurz aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren (klein). An dieser Stelle streue ich das erste Mal ein paar Chiliflocken ein (ca. 1/4 TL). Gegebenenfalls kann an dieser Stelle auch etwas mehr Flüssigkeit hinzugegeben werden (ich schütte prinzipiell etwa 150 ml Wasser mit dazu). Wenn es zu flüssig ist, kann man das Chili eine Weile ohne Deckel einkochen lassen. Wenn es zu wenig flüssig ist, einfach etwas Wasser hinzuschütten.

Jetzt lässt man das Chili mit Deckel eine Weile köcheln (ca. 30 bis 40 min) – alle 5 bis 10 min. umrühren. Zwischendurch muss man das Ganze allerdings immer wieder abschmecken (Schärfe, Süße etc.). Wenn es schärfer sein darf, kann man noch Chiliflocken hinzugeben – aber immer in kleinen Mengen. Lieber einmal mehr abschmecken als zuviel Schärfe auf einmal, die man dann schlecht wieder neutralisieren kann.

Ich bereite das Chili entweder einen Abend vorher oder morgens zu und wärme es dann auf, weil es dann wesentlich besser schmeckt.

Wenn man viel Zeit zur Zubereitung hat, kann man noch Mais-Muffins und vegane „Sour Cream“ dazu reichen (Rezepte folgen). Ansonsten kann man das Chili auch einfach mit Baguette und/oder Tortilla Chips oder Reis servieren.

Guten Appetit!

Zubereitungszeit: ca. 1 Std.

* Wer keinen Koriander mag, kann Petersilie benutzen – auch wenn diese zwei Kräuter – abgesehen vom Aussehen – nicht viel gemeinsam haben.

** Ich verwende die Mexico Mix Hot Banditos Gewürzmischung von Vantastic Foods. Ich finde die Zusammenstellung sehr lecker und optimal für Chili.

Risi e bisi – Risotto mit Erbsen, vegan

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Die Tochter liegt im Krankenhaus und darf laut Arzt nur „bekömmliche“ Sachen zu sich nehmen. Aufgrund akuter Verweigerung des Krankenhausessens musste ich mir heute mittag etwas schnell herzurichtendes und dabei noch bekömmliches überlegen. Dabei kam mir das klassisch italienische Rise e bisi wieder in den Sinn. Ein Kinderrezept par Excellence sozusagen.

Dieses einfache (ich glaube aus Venedig stammende) Gericht habe ich oft gekocht als unsere Tochter begann sich für unpüriertes Gemüse zu interessieren, eben aufgrund der geringen Zutatenmenge. Mittlerweile ist es schon fast in Vergessenheit geraten. Aber eben nur fast. Ich finde es ebenfalls lecker, muss es nicht jeden Tag haben, ab und zu jedoch esse ich es sehr gerne mit.

Risi e bisi

Kinder lieben Erbsen im Allgemeinen und das ist auch gut so, denn sie enthalten das wichtige Provitamin A, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird, und viel Vitamin C. Weiterhin sind wertvolle Eisen, Folsäure, Phosphor und Kalium-Lieferanten. Da Vitamin A wichtig für die Augen, Schleimhäute, das Wachstum und die Immunabwehr ist, sollten Erbsen, gelbes und orangenes Obst (Aprikosen sind ebenfalls eine prima Quelle) und Gemüse sowie dunkles Blattgemüse (dort vermutete man es gar nicht aufgrund der grünen Farbe) häufig auf dem Speiseplan stehen. Aber das versteht sich ja eigentlich von selbst…

Tipp: Frische Erbsen am besten so schnell wie möglich zubereiten – nicht lagern -, da sich ihr Zucker sehr schnell in Stärke umwandelt.

So, hier dieZutaten für ca. 2 Personen:

150g Risottoreis
200g Erbsen (TK oder frisch)
1 Zwiebel
1 kleiner Kohlrabi
1 Möhre
3/4 l Wasser
1 1/2 TL Gemüsebrühe
1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
Pfeffer
Hefeflocken zum Bestreuen
1 EL Olivenöl

Und so wird’s gemacht:

Kohlrabi und Möhren fein raspeln. Zwiebel fein würfeln.

Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin kurz andünsten. Reis zugeben und mit andünsten bis die Körner glasig werden. Nun nicht das gesamte Wasser hinzufügen, sondern nur soviel das der Reis damit bedeckt ist und unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen ist. Dann das restliche Wasser hinzufügen und die Gemüsebrühe einrühren.

Den Reis ca. 10 min. weiterhin bei mittlerer Hitze einkochen lassen, dann das Gemüse hinzufügen (TK-Erbsen können sogar noch etwas später hinzugefügt werden). Weitere 5 min. köcheln.

Das Risotto auf Tellern anrichten und mit Petersilie servieren. Man kann die Petersilie auch nach dem Kochen zum Risotto im Topf hinzufügen, allerdings reagiert das Vitamin C empfindlich auf Hitze, so dass ich es lieber beim Servieren über das Essen streue. Außerdem schmeckt’s dann wesentlich intensiver – wobei das natürlich wiederum nicht jederkinds Sache ist…

Als Parmesanersatz gibt’s wie immer Würz-Hefeflocken.

Ich habe heute aus den Resten der Kohlrabi, einer weiteren Möhre und einem kleinen Apfel eine Kohlrabi-Möhren-Apfel-Rohkost mit der für Möhrenrohkost typischen Zitronenvinaigrette (ein Gemisch aus 1 EL Zitronensaft – Apfelessig funktioniert ebenfalls sehr gut -, 1/4 TL Agavendicksaft, einer Prise Salz, Pfeffer, 1 EL Rapsöl und 1 TL Leinöl) dazu gereicht bzw. meinem Mann zur Lieferung ins Krankenhaus mitgegeben.
Leider habe ich im Eifer des Gefechts das Bild vergessen…

Guten Appetit!

Zubereitungszeit: ca. 30 min.

Varianten/Alternativen: Das Gemüse ist selbstverständlich beliebig anpassbar. Wir mögen noch die Version mit Fenchel oder auch Blattspinat. Kürbis eignet sich ebenso gut.
Möchte man den Eiweiß- und/oder den Energiegehalt erhöhen (obwohl Erbsen an sich schon einen sehr hohen Eiweißgehalt aufweisen), kann man einige angebratene Räuchertofuwürfel oder auch – wenn es vollwertiger sein soll – Kidneybohnen. Diese dann ebenfalls 5 min. vor Garzeitende hinzufügen.

Paksoi Reispfanne, vegan

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Letzte Woche stand ich im Asia-Shop und endeckte grünes Blattgemüse, welches ein bisschen Ähnlichkeit mit Spinat hatte. Ich fragte wie man diesen zubereiten muss, und bekam die Antwort wie Spinat. Also habe ich mir 500 g Paksoi (auch Pok-Choi, Pak-Choi oder chinesischer Senfkohl) einpacken lassen ohne genau zu wissen, was ich damit eigentlich vorhabe.

Paksoi

Das geniale Familienkochbuch Zuhause angekommen bin ich dann erst einmal ein paar Kochbücher durch um zu schauen, ob ich irgendwo Rezeptanregungen finde. Und tatsächlich, fündig wurde ich, wie so oft, im Kochbuch „Das geniale Familienkochbuch“ von Edith Gätjen.

Unter dem Kapitel „April – Woche 2“ wird Paksoi sogar gesondert vorgestellt:

Paksoi sieht aus wie Mangold, ist milder als Chinakohl und schmeckt roh leicht bitter wie Chicorée. Er ist reich an Kohlenhydraten, Eisen und Kalzium sowie an Vitamin C und B-Vitaminen. Besonders wertvoll sind die dicken fleischigen weißen Rippen, sie enthalten hochwertiges Eiweiß. Paksoi ist besonders magenfreundlich und bläht im Gegensatz zu vielen anderen Kohlarten nicht! […] (Quelle: Das geniale Familienkochbuch, Edith Gätjen, Trias Verlag, S. 78)

Letztendlich stand ich dann vor der Qual der Wahl: insgesamt befanden sich fünf Rezepte zum Thema Paksoi im Buch. Cannelloni gefüllt mit Paksoi, Paksoi aus dem Wok, Reispfanne mit Paksoi, Rote-Linsen-Eintopf mit Paksoi, Weiße Bohnensuppe mit Grieß-Klößchen.
Ich habe mich für die Reispfanne mit Paksoi entschieden, da sie mir einfach zuzubereiten erschien (warum großen Aufwand betreiben, wenn das Zeug nachher doch ungenießbar ist…) und zudem noch aus veganen Zutaten bestand.

Wie immer habe ich das Gericht geringfügig angepasst (weiter hinzugefügt: Knoblauch, braune Champignons, etwas Sahne und frische Tomaten, Parboiled Langkorn- statt Vollkornreis). Es war wirklich lecker und hat uns von Paksoi als Chicorée Alternative überzeugt.

Paksoi Reispfanne

Zutaten für ca. 4 Personen:

200 g Parboiled Langkornreis
500 g Paksoi
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Zwiebel, gehackt
100 ml Wasser
1 EL Gemüsebrühe
250 g braune Champignons
3 Tomaten, gewürfelt
1 Dose stückige Tomaten
Paprika edelsüß
etwas Agavendicksaft
50 ml Hafersahne (oder Soja Cuisine)
Salz, Pfeffer
2 EL Olivenöl
einige Cashewkerne bzw. Cashewbrösel zum Bestreuen

Und so wird’s gemacht:

Den Reis kann man praktischerweise schon morgens garen oder auch einen Abend zuvor, wenn man gut organisiert ist.

Dann wird erst einmal der Paksoi gründlich gewaschen und geputzt (meiner Meinung nach gab’s da nicht viel zu putzen). Die Stiele werden von den Blättern entfernt und gewürfelt. Die Blätter irgendwie in Streifen schneiden, wobei Stiele und Blätter getrennt liegen sollten. Champignons putzen und in Scheiben schneiden, und zuletzt noch Tomaten, Zwiebel und Knoblauch würfeln.

Das Olivenöl in einer hohen Gusspfanne (oder in einer großen Pfanne) erhitzen, die Zwiebel kurz andünsten, dann die Paksoi-Stiele 1 min. lang mit anbraten und zum Schluß den Knoblauch und die Paksoiblätter hinzugeben. Mit Wasser ablöschen, Gemüsebrühe unterrühren und zugedeckt 3 min. garen.

Nach der Garzeit wird das Gemüse nochmals mit Dosentomaten abgelöscht und ich habe noch die frisch gewürelten Tomaten hinzugefügt (ich finde einfach, dass frische Tomaten solchen Gerichten einen besonderen Geschmack verleihen). Kurz eindicken lassen, Hitze runter, Sahne angießen, mit den Gewürzen und Agavendicksaft abschmecken und zuletzt natürlich den Reis unterrühren.

Mit Cashewbrösel bestreuen und servieren.

Dazu passt wunderbar wie im Buch angegeben Kohlrabi-Radieschen-Frischkost mit einer leichten Yoghurtsauce (2 EL Sojayoghurt (am besten Provamel) mit 1 EL Apfelessig, 1/2 TL Senf, Kräutersalz, Pfeffer, 1/2 TL Agavendicksaft und – wer es mag – 1/2 TL mildem Curry mischen. Ca. 1 EL Olivenöl und 1 TL Leinöl unterrühren).

Guten Appetit!

Zubereitungszeit: ca. 25 min. ohne Reis (je nachdem wie schnell man Gemüse ordentlich klein schnippeln kann)