Book-Cooking: Warmer Spinatsalat aus The-30-Minute-Vegan

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Wieder ein Spitzenrezept aus einem Lieblingskochbuch! Tempeh und eine warme Salatsauce und die roten Zwiebeln holen einfach alles aus diesem Gericht heraus. Eine klare Empfehlung, ohne Umwandlung, ohne Anpassung – einfach so, wie es im Buch angegeben ist zubereiten!

Den Tempeh werde ich das nächste Mal allerdings zerbröselt marinieren und zum Salat hinzufügen. Ich glaube, das passt sich einfach besser diesem Salat an. So muss man sich nicht ständig ein Stück Tempeh abschneiden bzw. mit auf die Gabel legen, sondern es kommt automatisch mit.

Spinatsalat

Zutaten für 3-4 Portionen

  • 1 Portion Tempeh-Bacon (Rezept folgt weiter unten)
  • eine Schale Babyspinat
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 5-8 Champignons, in feine Scheiben geschnitten (ich hatte braune)
  • 2 Tomaten, in Scheiben geschnitten (bevorzugt Roma-Tomaten, die lassen sich gut in Scheiben schneiden…)

Dressing

  • 3 EL Rotweinessig
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2 TL Senf
  • 4 EL Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • eine Handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • 5 EL Olivenöl

Tempeh Bacon

  • eine Rolle Tempeh, in dünne Scheiben geschnitten
  • 5 EL Sojasauce
  • 5 EL Wasser
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL Liquid Smoke oder geräuchertes Paprikapulver
  • 1/2 – 1 TL Knoblauchpulver
  • 1/2 – 1 TL Zwiebelpulver

Zubereitung Tempeh Bacon

Aus den Marinadezutaten eine Marinade herstellen und den Tempeh darin mindestens 1/2 Std. ziehen lassen, dazwischen immer wieder wenden.

Es gibt zwei Möglichkeiten den Tempeh zuzubereiten: Braten oder Backen. Backen ist die gesündere Alternative, allerdings wird’s dann nicht so knusprig.

Backen: Ofen auf 180° Umluft vorheizen. Backblech mit Olivenöl einpinseln und den Tempeh darauf verteilen. 8 Minuten backen, Tempeh wenden, und weitere 7 Minuten backen oder bis der Tempeh eine schöne Bräunung hat.

Braten: 1 EL Kokosöl erhitzen und die Tempehscheiben darin bei mittlerer Hitze knusprig anbraten. Das dauert ca. 10 min. jeweils auf jeder Seite dauern. Anschließen im Ofen warm halten

Zubereitung Salat

Ofen auf 220° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Tempeh nochmals auf ein eingefettetes Backblech verteilen, 5 min. backen, wenden, nochmals 5 min. backen. Tempeh aus dem Ofen nehmen und in einer Schüssel zerbröseln, wenn das nicht schon beim Marinieren vorgenommen wurde.

Den gewaschenen Spinat zusammen mit den Zwiebeln, Tomaten und Champignons in einer großen Salatschüssel vermengen.

Rotweinessig, Ahornsirup, Senf, Wasser, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

Walnüsse in einer kleinen beschichteten Pfanne ohne Öl rösten (ca. 2 min.), dabei ständig umrühren. Olivenöl und Tempeh hinzufügen und weitere 2 min. anbraten, dabei immer weiter rühren damit nichts anbrennt. Nun die vorbereiteten Dressingzutaten hinzufügen und gut vermischen.

Das Tempeh-Dressing-Walnuss-Gemisch über den Spinatsalat gießen und gut miteinander vermengen. Kurz ziehen lassen und warm servieren.

Dazu passt knuspriges Pita-Brot oder Vollkornbaguette mit Knoblauch-Kräuter-„Butter“.

Guten Appetit!

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Monk Bowl – Mönchsschüssel…

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Gestern abend gab es die Mönchsschüssel aus meinem derzeit um Platz 1 kämpfenden beliebtesten Kochbuch „The 30-Minute-Vegan“ (kämpft um Platz eins mit „The Vegan Table„, wobei TVT die Nase etwas vorne hat…).

Die kleine Einleitung zum Rezept verspricht, dass hier die Multitaskingfähigkeiten auf die Probe gestellt werden. Das ist nicht zuviel versprochen… Es kam, wie es kommen musste, ich vergaß den Tofu zu marinieren, den Quinoa aufzusetzen und das Gemüse landete letztlich im Dampfgarer bzw. in der Pfanne anstatt im Ofen. So gab es eben anstelle des gebackenen Tofus Räuchertofureste und statt Quinoa Buchweizennudeln. Lecker war’s trotzdem.

Die Zucchini habe ich mit Zwiebeln in etwas Olivenöl angebraten. Gedünstet finde ich Zucchini recht langweilig.

Als Sauce hatte ich mir das Senf-Tahini-Dressing von Dreena Burtons Vive le Vegan! ausgesucht. Allerdings war das nicht die optimale Wahl für diese warme Gemüseschüssel. Das nächste Mal werde ich mich an den Tipp der Autoren halten und eine Erdnusssauce dazu servieren. Oder, ebenso empfohlen, einfach mit etwas Leinöl und Hefeflocken würzen.

Auf dem unteren Bild sind auch die Buchweizennudeln zu erkennen, nachdem ich das Gemüse zur Seite geschaufelt habe :-).

Zutaten für 4 Personen (meine Adaption)

  • 1 Packung (350g) Buchweizennudeln (gibt’s im Asia-Shop oder etwas teurer im Bio-Laden)
  • 1/2 Block Räuchertofu, in Scheiben geschnitten
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Kokosöl
  • 2 EL Wasser
  • 200 g Brokkoliröschen
  • 2 Karotten, in dünne Scheiben
  • 200 g Rotkohl, in Streifen geschnitten
  • 1 kleine Zucchini, halbiert und in Scheiben
  • 1 Zwiebel, halbiert und in Scheiben geschnitten
  • Salz, Pfeffer, Sojasauce
  • Leinöl (oder beliebiges Öl) und Hefeflocken zum Würzen

Zubereitung (klingt leichter als sie ist…)

Aus 2 EL Sojasauce, 1 EL Kokosöl und 2 EL Wasser eine Marinade herstellen und den Räuchertofu darin marinieren.

Buchweizennudeln nach Anweisung kochen, abgießen, mit kaltem Wasser abspülen um den Kochprozess anzuhalten und im Topf mit Deckel warm halten.

Das Gemüse beliebig zubereiten. In meinem Fall habe ich Brokkoli, Rotkohl und Möhren im Dampfgarer zubereitet und die Zucchinischeiben mit den Zwiebeln in etwas Olivenöl angebraten. Die Kunst besteht darin, das Gemüse auf den Punkt zuzubereiten, vor allem die Zucchini, damit diese nicht ganz matschig und kalt wird noch bevor die anderen Sachen fertig sind…

Den Räuchertofu in etwas Kokosöl leicht anbraten – Marinade aufbewahren!

Die Marinade mit dem Gemüse im Topf vermengen und warm werden lassen.

Zuletzt Nudeln, Gemüse und Tofu auf den Tellern anrichten und mit Öl und Hefeflocken (ggf. noch etwas Sojasauce) servieren. Natürlich kann hier noch eine beliebige Sauce dazu gereicht werden.

Guten Appetit!