Pizza und Brokkolinudeln mit Cashew-Sahne

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Cashewpizza

Sieht sie nicht lecker aus? Das war sie auch! Laut Mann die beste Pizza bisher. Sowohl Teig als auch Belag und Cashewkäse habe ich von einer Quelle:

Teig: der perfekte Pizzateig beim Umsteiger

Pizzakäse und Belag: die Umsteiger bei YouTube

Alles ganz einfach und sehr lecker!

Cashewpizza Stück

Die restliche Cashew-Sahne habe ich dann für Brokkolinudeln verwertet, die dadurch schön cremig wurden. Ein einfaches und kindgerechtes Essen!

Brokkolinudeln mit Cashewsahne

Brokkolinudeln mit Cashewsahne

1 Handvoll Cashews oder Cashewbruch
1 kleiner Brokkoli, klein geschnitten
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt oder Zwiebelpulver
1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder gepresst
frisch geriebener Muskat
ein paar Spritzer frischer Zitronensaft
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Erst die Cashewsahne herstellen: Cashews mit Wasser pürieren, bis sie cremig sind – fertig :-). Eine Vitamix leistet hier natürlich beste Ergebnisse, aber es funktioniert auch mit einem Pürierer oder einem normalen Mixer. Leider kann ich keine Mengenangabe beim Wasser reichen. Ich würde sagen, vielleicht mit 100 ml beginnen und je nach Konsistenz ggf. nachdünnen. Die Sahne dickt beim Kochen noch an.

Zwiebelwürfel oder Zwiebelpulver in 1 EL Olivenöl anschwitzen. Knoblauch und Brokkoli hinzu, mit Gemüsebrühe auffüllen, einmal aufkochen, Hitze reduzieren und Brokkoli ca. 5 min. mit Deckel garen. Wenn nötig, esslöffelweise Gemüsebrühe hinzugeben.

Sobald der Brokkoli eine kräftige Farbe angenommen hat (er soll noch knackig sein!) kann das ganze Gemisch püriert werden. Entweder mit dem Mixer oder mit dem Zauberstab.

Wieder zurück in den Topf. Cashewsahne hinzugeben, mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken und aufwärmen.

Meine Kinder lieben die hellen Gabelspaghetti von EDEKA und einen Gurkensalat dazu :-).

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Cookbook-Challenge: Blessed Broccoli & Tofu Stir-Fry (LDV!), Mac & Cheez & Kartoffelsalat „American Style“

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Blessed Broccoli {Blessed Broccoli & Tofu Stir-Fry, Seite 146, La Dolce Vegan!}

Ich kann verstehen, wenn man jetzt verwirrt ist. Auf dem Bild ist natürlich kein Brokkoli abgebildet, sondern Spinat. Und es ist auch kein Reis zu sehen, der laut Rezept damit serviert werden sollte, sondern Udon Nudeln. Es gab auch keinen Naturtofu dazu, sondern Räuchertofu. Aber ansonsten passt’s :-).

Allerdings kann man dieses Rezept nicht wirklich Rezept nennen. Es wird ein bisschen Tofu angebraten, Gemüse mit in die Pfanne geschmissen und mit etwas Tamari-Sauce am Schluß gewürzt. Kein Hexenwerk. Aber es hat geschmeckt! Manchmal muss es nicht mehr sein. Ich musste auf TK-Spinat ausweichen, weil der Brokkolikopf seinen Geist aufgegeben hatte… Ich bin auch froh darüber, Räuchertofu ausgewählt zu haben. Der leichte Räuchergeschmack harmonierte perfekt mit dem Pfannengemüse.

Nicht spektakulär, aber schnell, einfach und kindgerecht!

Ich bin wirklich froh mir diese Challenge auferlegt zu haben! Es wäre  wirklich schade um die tollen Rezepte in diesem Buch, wenn es unbenützt im Regal verstauben würde. Ich werde dies definitiv nach und nach auch mit meinen anderen Kochbüchern machen!

Blessed Brokkoli

Ein Highlight meiner Kochaktionen der letzten Woche ist das neue Mac & Cheez Rezept. Ich habe mir kürzlich das The Ultimate Uncheese Cookbook geleistet, weil mir manchmal einfach die Ideen fehlen den Hefeschmelz zu ersetzen. Da es darin zwei Rezepte für Mac & Cheez gibt, ließ ich es mir nicht nehmen gleich mal die Ofenvariante auszuprobieren.

Mac & Cheez

Ich habe auf die Nudeln noch ein paar gehackte Mandeln gestreut und in den Auflauf noch Erbsen gepackt, weil Zoe Aufläufe mit Mandeltopping und Erbsen liebt. Dann isst sie gleich die doppelte Portion :-).

Diese Variante ist bisher definitiv die beste! Die Sauce wird beim Backen tatsächlich cremig und schmeckt hervorragend. Ich würde es gar nicht so sehr mit der echten Mac & Cheese Version vergleichen (kann ich mittlerweile auch gar nicht mehr, es ist einfach zu lange her, dass ich Käse gegessen habe), aber es hat meine Gelüste nach diesem Kindheitsgericht auf jeden Fall voll befriedigt! Das nächste Mal gibt es noch helle Nudeln dazu und dann ist es perfekt :-).

Kleiner Tipp: die Geheimzutat lautet hier Tahin ;-), gepaart mit meinem Nacho Cheese Sauce Rezept, wobei dort die Paprika durch gegrillte Paprika ersetzt werden sollte. Und auch ein wenig Paprikapulver kann nicht schaden…

Mac and Cheez

Es gibt so viel mehr Rezepte, die ich aus diesem Buch testen möchte! Hannah Kaminsky schwärmt in ihrem Blog vom Muenster und auch alles andere klingt vielversprechend.

Als nächstes eine für mich völlig unangebracht aufregende Sensation: ich habe es geschafft, den Kartoffelsalat meiner Mutter aus Kindheitstagen, den ich wirklich schmerzlich vermisse, geschmacklich 1:1 zu veganisieren. Und zwar völlig überraschend! Im Füllhorn hatten sie verschieden Saucen/Dips von Sanchoz ausgestellt. Darunter auch die vegane Cajun Island Würzsauce. Sie sieht aus wie French Dressing und sie schmeckt auch wie French Dressing, was man zur Zubereitung des amerikanischen Kartoffelsalates braucht! Also nix wie nach Hause und ausprobiert! Das Ergebnis hat uns alle überzeugt!

Kartoffelsalat

Genaue Mengenangaben habe ich nicht für das Rezept, aber das braucht es auch gar nicht. Einfach ein paar Kartoffeln kochen und pellen und süß eingelegte Gurken klein schneiden (in Amerika verwendet man dafür Sweet Pickle Relish). Das Dressing habe ich dann aus veganer Mayo, etwas Apfelessig, Paprikapulver, Schwarzsalz (welches es jetzt auch bei alles-vegetarisch zu bestellen gibt!) und eben dieser Cajun Würzsauce hergestellt. Das Schwarzsalz benötigt man als „Ei-Ersatz“, da der Kartoffelsalat im Original aus Kartoffeln, süß eingelegten Gurken und Eiern besteht. Wenn man den Eigeschmack nicht möchte, lässt man das Schwarzsalz selbstverständlich weg.

Dazu gab es angebratene Tofuwürfel mit Sojasauce abgelöscht und mit Sesamsamen bestreut als auch ein paar Tofu-Würstchen und Sojaschnitzel. Geschmeckt haben uns allerdings nur unsere Tofuwürfel um die wir uns fast geschlagen hätten, weil es so wenig waren… Das Fertigzeug vom ALDI ist irgendwie nicht unser Ding.

Tofuwürfel

Hier unser fein gedeckter Tisch auf dem Balkon :-). Im Hintergrund steht die BBQ-Sauce von Sanchon, die auch lecker, aber ein wenig zu süß und dafür zu wenig scharf ist.

Tofuabend

Cookbook-Challenge: Jay-Lo’s Fried „Chicken“ (LDV), Mandelmayo und Reste-Pita

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Faux Chicken La Dolce Vegan

Das beste zuerst: dieses „Chicken“-Seitan-Rezept aus La Dolce Vegan! (LDV) ist der Hammer! Ich hatte leider nur die im Buch angegebene Menge gemacht – im Hinterkopf behaltend es könnte, wie so oft bei den Seitan-Sachen, nicht schmecken – und habe es wirklich bereut! Davon hätte ich locker die dreifache Menge zubereiten können und wir hätten alles verschlungen…

Bisher konnte ich mit Seitan nicht allzu viel anfangen. Den gekauften Seitan finde ich 1. zu teuer und 2. überhaupt nicht sonderlich schmackhaft, was wohl an der Marinade bzw. Brühe liegt. Mit diesem Rezept aus La Dolce Vegan! liebäugele ich schon seit ich das Buch besitze – also ca. 1 Jahr. Wie konnte ich nur so lange warten???

Leider bin ich nicht dazu gekommen die Jay-Lo-Variante aus dem Buch zu fotografieren (das oben ist das Faux Chicken Rezept, es gibt allerdings ein weiteres Rezept, das dieses Faux Chicken verwendet). Ich hatte das Fake Fleisch zu Freunden mitgenommen um es gemeinsam zu probieren und hatte keine Kamera dabei. Wir haben Bohnensalat aus grünen Bohnen, Brötchen und Tofuwürstchen von Wheaty dazu gegessen.

Den Seitan habe ich mithilfe des Seitanpulvers von alles-vegetarisch.de hergestellt. Es ist wirklich extrem einfach: Pulver und Wasser zu gleichen Teilen vermischen und gut 5 min. kneten. Man kann an dieser Stelle schon Gewürze mit vermengen. Habe ich allerdings nicht gemacht, weil ich mich streng an das Rezept halten wollte :-).

Die Brühe, in der der Seitan dann gekocht wird besteht aus Wasser, Sojasauce, Hefeflocken, getrocknetem Thymian, getrocknetem Salbei, Zwiebelpulver, etwas Pfeffer und ich habe zusätzlich noch etwas Chicken-Seasoning aus dem Asialaden dazu gegeben. Dafür fehlten mir die Selleriesamen, die im Rezept angegeben werden.

Die Brühe selbst war schon extrem lecker, aber die Seitanstücke, die darin gekocht wurden bis die Brühe vollständig reduziert ist, sind wirklich klasse. Im Rezept steht noch der Hinweis, für bissfesteren Seitan die Stückchen zusätzlich nach dem Kochen im Backofen eine halbe Stunde zu backen. Das habe ich ebenfalls gemacht.

Nebenbei erwähnt: wer ein tolles veganes Kochbuch mit einfachen, leckeren und schnellen Rezepten sucht (und ein bisschen Englisch beherrscht – ich übersetze aber auch gerne!), der sollte sich La Dolce Vegan! anschaffen. Es lohnt sich!

Fake Chicken 2

Was hervorragend zum Jay-Lo-Fried Chicken passen würde wäre eine Art Cole-Slaw oder auch dieser Karotten-Mais-Salat mit Mandelmayo.

Mandelmayo

Die Mandelmayo habe ich nach einem Rezept von vegan&roh zubereitet, allerdings wurde es bei mir überhaupt nichts. Sie ist nicht annähernd fest geworden. Ich werde mich zukünftig an mein bewährtes Rezept halten: 4 EL Mandelmus mit 4 EL Wasser, 1/2 bis 1 TL Kräutersalz, 1 EL Zitronensaft und etwas Pfeffer pürieren und mit ca. 1 Tasse neutralem Öl emulgieren lassen über den Pürierstab. Das ist noch nie schief gegangen.

Wenn die Mayo fertig ist wird sie für den Salat mit 1-2 EL Apfelessig (heller Balsamico funktioniert auch gut) und etwas Agavendicksaft aufgepeppt und mit dem Karotten-Mais-Gemisch vermengt. Natürlich kann auch fertige vegane Mayo oder selbstgemachte Sojamayo verwendet werden. Als Grundlage funktioniert eigentlich jede Mayo. Aber diese Mandelmayo-Variante ist absolut kindertauglich!

Ein tolles Resteessen ist Pitabrot mit übrig gebliebenem (Pseudo)Getreidesalat! Ich hatte vor ein paar Tagen noch einiges an Hirse-Tex-Mex übrig und hatte keine Lust mehr darauf als Beilage zum Abendbrot. Also habe ich mir eine Schüssel Hummus nach Mamma Peas Rezept aus Peas & Thank You gemacht, Pitabrot im Ofen aufgewärmt und den Hirsesalat als Füllung verwendet. Sehr lecker, sehr schnell und eine optimale Resteverwertung! Bis auf die Tatsache, dass ich dann einen Haufen Hummus im Kühlschrank hatte…

Restepita

Das unten abgebildete Pitabrot habe ich im Füllhorn in Weingarten gefunden. Unser Füllhorn vor Ort bietet ein anderes an, das leider nicht vegan ist. Ich werde mal anfragen, ob sie es aufnehmen können.

Pita

Ich könnte mir auch gut den „Chicken“-Seitan von oben als Füllung im Pita vorstellen…

Knödel mit veganer Bratensauce und Tex-Mex-Hirse-Salat

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Hin und wieder packt uns das Verlangen nach einem deftigen Sonntagsessen. Meistens mache ich dann eine Grünkernbolognese oder einen Bohneneintopf, aber manchmal dürfen es auch schnelle Fertigknödel mit einer leckeren Bratensauce sein. So wie gestern.

Knödel

Die Knödel sind die Gut & Gerne Knödel von Edeka, die ich für ein schnelles Essen immer im Schrank habe. Ich muss gestehen, dass ich selten Kartoffelknödel von Grund auf zubereite, einfach weil mir die Zeit dazu fehlt. Wenn der Kleine mal etwas älter ist, wird sich das sicher wieder ändern…

Der eigentliche Star aber ist natürlich die Bratensauce. Sie ist so einfach und so variabel! Manchmal mache ich sie nur mit Pilzen, ein anderes zusätzlich noch mit Zucchini, Karotten und Sellerie und wieder ein anderes Mal mit roten Linsen. Egal wie, sie schmeckt immer lecker!

Was braucht man dafür?

  • ca. 200 g Champignons, in Scheiben (ich verwende immer braune, aber ich denke, es ist egal)
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • optional: 1 kleine Zucchini, fein gewürfelt
  • optional: 1 Karotte, fein gewürfelt
  • optional: 1 Stück Knollensellerie, fein gewürfelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • Sojasauce (ca. 50 ml)
  • etwas Agavendicksaft
  • etwas Grill- und Pfannengewürz
  • ca. 200 ml Wasser
  • Bratöl
  • Salz, Pfeffer zum Würzen

Das wichtigste bei der Zubereitung ist das Timing!

Zuerst die Champignons bei höchster Hitze stark anbraten (ich salze sie auch gleich, dann habe ich kein Wasser in der Pfanne). Die Champignons sollten gut braun werden, also anrösten, aber nicht zu dunkel. Anschließend die Zwiebelwürfel und ggf. das restliche Gemüse hinzugeben, die Hitze etwas reduzieren und ebenfalls stark anbraten lassen – ca. 3 min. Als letztes Tomatenmark und Pfannengewürz einrühren und eine weitere Minute anschwitzen.

Bratensauce 1

Als nächstes wird mit Sojasauce abgelöscht und mit Wasser aufgefüllt. Danach lässt man die Sauce bei mittlerer Hitze so weit wie gewünscht einreduzieren. Den Geschmack mit etwas Agavendicksaft abrunden und abschmecken.

Wollte (mir kam gerade spontan „wöllte“ in den Sinn, hier eine amüsante Kolumne von Sebastian Sick dazu :-): Wenn man könnte, wie man wöllte) man die Sauce mit Linsen zubereiten, so wäre das der richtige Zeitpunkt um ca 1/2 Tasse rote Linsen einzurühren und mitkochen zu lassen. Allerdings muss dann die Wassermenge angepasst werden auf mindestens 1/2 Liter.

Achtung: Nicht zu sehr einkochen lassen! Die Bratensauce dickt auch nach dem Kochprozess weiter an!

Bratensauce 2

Kindertipp: die fertige Sauce durch ein Sieb pressen, so schwimmen keine unerwünschten Stückchen herum :-).

Wenn man nicht schon die Sauce mit Linsen zubereitet, kann man Linsenbratlinge und als Gemüse gedämpften Brokkoli oder Blumenkohl dazu reichen. Sehr lecker, sehr kindgerecht!

Dann gab es abends noch einen Tex-Mex-Hirse-Salat, den ich nach diesem Rezept zubereitet habe.

Hirse Tex Mex Salat

Für alle diejenigen, die jetzt keine Lust haben eine neue Seite aufzurufen (:-)): der Salat enthält gekochte Hirse, Mais, Kidneybohnen, Avocadostücke, Paprika und Tomaten (Zwiebeln und Petersilie gibt’s extra dazu). Das Dressing besteht aus Zitronensaft, Olivenöl, Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Agavendicksaft.

Hirsesalat

Ich vermute es lag an der Hirse (im Original verwendet das Rezept Quinoa, welches aber nicht für Kinder unter zwei Jahren geeignet ist), aber das Dressing war lange nicht stark genug für diesen Salat. Ich habe zusätzlich noch drei Esslöffel Rotweinessig eingerührt und trotzdem hat’s nach wenig geschmeckt. Noch Knoblauch, etwas Tabasco und wesentlich mehr Essig und das Dressing ist perfekt!

Zoe hat ihren Tex-Mex-Salat zu Avodacobrot und Gurken aus Omas Garten gegessen.

Zoes Abendbrot

Für mich gab’s dazu Papucchini-Brot.

Papucchini Brot

Für Max gab es etwas Hirse mit Blumenkohlüberresten und Tomatenmarksauce (etwas Tomatenmark mit etwas warmer Sojareismilch, etwas Walnussöl und einem Spritzer Zitronensaft angerührt).

Blumenkohl mit Hirse

Cookbook-Challenge La Dolce Vita, Kinderzeug und Chiligewürz selbstgemacht

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Erst einmal ein paar Worte in eigener Sache: ich habe mich dazu entschlossen, meine Rezepte und Gerichte zukünftig in Beiträgen zusammenzufassen, als Tagesroundup sozusagen. Die einzelne Rezepteposterei hat mir bisweilen die Lust am Bloggen geraubt, da ich zwar jede Menge Rezepte und Ideen hatte, aber immer einen Beitrag für ein Rezept schreiben musste. Da ich die Gerichte im Rezepteverzeichnis ohnehin nochmals gesondert aufliste, sehe ich keinen Sinn darin für jedes Gericht einen eigenen Beitrag zu verfassen. Über das Verzeichnis verlinke ich die entsprechenden Beiträge, so dass man schnell fündig werden kann. Jetzt macht mir das bloggen auch wieder mehr Spaß und kommt mir nicht ganz so aufwendig vor :-).

Was hatte ich mir für heute vorgenommen?

  • Chili mit Reis für die Großen (geschafft, leider ohne Bild)
  • Brokkoli mit Kohlrabisauce für die Kleinen (geschafft, mit Bild)

Für die Cookbook-Challenge:

  • Dinkelgrissini aus Nachhaltig genießen (nicht geschafft…)
  • etwas vom La Dolce Vegan! Kochbuch (geschafft, siehe weiter unten)

Heute war ganz schön viel los. Morgens ging es gleich los mit Chili kochen, Mittagessen für die Kleinen und mit Schwiegervater zusammen, Muffins backen, Spontanbesuch aus KA, Babykekse backen, Besuch meiner Eltern zum Kaffee und ein einjähriger Max, der sich den ganzen Tag weigert zu schlafen… puh… ich bin geschafft!

Jetzt der Reihe nach. Das Chili habe ich heute nicht fotografiert, da es ein bewährtes Rezept von mir ist, und entsprechende Bilder bereits vorhanden sind. Ja, faule Ausrede, aber es war auch einfach viel los zur Mittagszeit…

Allerdings habe ich trotzdem etwas mitgebracht – nämlich ein Rezept zur Zubereitung eines Chilipulvers, wie es in mexikanischen Chilis verwendet wird. Es schmeckt super und ich benutze es mittlerweile ausschließlich für mein Chili. Hierzulande wird Cayennepfeffer als Chilipulver verkauft. Wenn man allerdings in amerikanischen Kochbüchern von Chilipulver liest, so ist damit eine Gewürzmischung gemeint und nicht Cayennepulver alleine.

Das Chipotle Pulver im Rezept gibt es bspw. im Pepperworldshop zu kaufen. Es ist zwar keine klassische Zutat im Chilipulver, aber ein kleiner Geheimtipp von mir :-). Das gibt dem Chili den letzten Schliff – genauso wie etwas Kakao.

Chiligewürz

Chilipulvergewürzmischung

  • 2 EL Paprikapulver
  • 2 TL Oregano
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 bis 1 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1/2 TL Chipotle gemahlen (optional)

Einfach alles in einer luftdichten Dose vermischen und gut verschließen.

Nun zur Cookbook-Challenge. Wie oben schon erwähnt bin ich nicht dazu gekommen die Dinkelgrissinis zuzubereiten. Das werde ich höchstwahrscheinlich morgen nachholen und auch einen entsprechenden Dip dazu.

Dafür aber habe ich die sehr, sehr leckeren Cinnamon-Apple-Muffins (Apfel-Zimt-Muffins) aus La Dolce Vegan! gebacken. Meine Mutter und ich sind begeistert von ihnen. Definitiv ein Muffinrezept zum Behalten! Man sollte ihnen allerdings genügend Zeit zum Abkühlen geben. Dann schmecken sie richtig gut. Ich habe als Ei-Ersatz Apfelmus verwendet (das wird im Rezept freigestellt) und denke, dass es die beste Wahl war. Super saftig und das Walnuss-Topping rundet den Geschmack perfekt ab!

Ich musste nur etwas mehr Sojamilch als gefordert dem Teig hinzufügen, damit er sich überhaupt zusammenführen ließ. Das dürfte jedoch damit zu tun haben, dass ich die Muffins mit Typ 1050 Dinkelmehl zubereitet habe und im Buch eher von Weißmehhl ausgegangen wird.

AppleCinnamonMuffins

Hier die Nahaufnahme 🙂

Apple Cinnamon Muffin von nah

Für die Kinder gab es heute, wie angekündigt, Extra-Essen, ausgenommen dem Reis, da sie selbstverständlich kein Chili mitessen (können). Wobei Max das sicherlich machen würde…

Brokkoli mit Kohlrabisauce

Ich poste hier nochmal das Rezept für die Kohhlrabisauce, da ich sie mittlerweile leicht abgewandelt habe:

  • 1 mittlere Kohlrabi, grob gewürfelt
  • 1 Zwiebel, grob gewürfelt
  • 1 EL Tahin, hell
  • 1 TL frischer Zitronensaft
  • ca. 500 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer zum Abschmecken
  • Mais (optional)
  • 2 EL Olivenöl

Das Tahini gibt der Sauce eine leckere Cremigkeit, die ich mit pflanzlicher Sahne bisher nicht erhalten habe. Zoe findet sie noch besser als vorher! Mais ist optional, aber Kinder lieben nunmal die süßen Körnchen – da macht das Essen gleich doppelt so viel Spaß :-).

In der Sauce lassen sich auch wunderbar noch andere Gemüsesorten verstecken, wie Karotten (die von Kindern oft ungerne gekocht gegessen werden), Sellerie oder auch Lauch.

Zubereitung: Die Zwiebel in etwas Olivenöl anbraten, Kohlrabi hinzufügen und weitere ca. 3 min. mit anschwitzen. Tahin einrühren und mit Gemüsebrühe auffüllen. Das Ganze ca. 8-10 min. schwach köcheln lassen (mit Deckel), bis der Kohlrabi gar ist. Anschließend mit dem Mixstab pürieren und zurück in den Topf füllen. Mais hinzugeben, nochmals erwärmen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das passt dazu: Reis, Kartoffeln, Nudeln, Couscous, Bulgur oder sonstiges Getreide, gedämpfter Brokkoli und Bratlinge oder marinierter Tofu.

Anschließend habe ich mir überlegt, was ich mit der überreifen Banane machen könnte, die ich noch herumliegen hatte, und dachte mir Bananen-Babykekse für Max wären doch ein feiner Nachmittagssnack.

Sie sehen jetzt nicht besonders schick aus, aber sie schmecken klasse! Auch uns Erwachsenen.

Babykekse

Bananen-Babykekse

  • 100 g vegane (hochwertige!) Margarine, weich
  • 1 mittlere sehr reife Banane, mit der Gabel zerdrückt
  • 160 g Dinkelmehl Typ 1050
  • ca. 100 ml. Mandelmilch, ungesüßt, z.B. von Ecomil
  • 1/2 TL Weinsteinbackpulver, optional

Zubereitung: Margarine, Banane, ggf. Backpulver und Mehl miteinander verrühren. Soviel Mandelmilch hinzufügen, bis der Teig klebrig ist. Er sollte nicht flüssig werden, sich aber mit einem Löffel gut in Kleksen auf einem Backblech verteilen lassen. Backblech mit Backpapier auslegen, Kekskleckse mit dem Löffel (Größe ist abhängig von der gewünschten Größe) darauf verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 200° Ober-/Unterhitze ca. 14 min. backen. Abkühlen lassen und an hungrige Mäuler verteilen!

Dem jungen Mann hat’s jedenfalls gut gemundet 🙂

Max isst Keks

Und zum Abendbrot gab es Tomatenbrot mit Gute-Laune-Kräutern und Zwiebeln. Gute-Laune-Kräuter und Blütenzaubersalz auf’s Brot sind in unserem Haus übrigens ein Renner! Wenn Zoe einen selbsternannten Pechtag hat, können Gute-Laune-Kräuter Wunder bewirken! Vielen Dank, liebes Sonnentor-Team, für diese Innovation :-).

Tomatenbrot

Und was steht morgen an? Ich haben noch keine Ahnung, aber ich hoffe endlich die Dinkelgrissinis machen zu können…

Cookbook-Challenge 1, 2 und 3 und ein leckerer Schnittlauch-Dip

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Und schon geht’s los!

Gut, die Challenge #1 war insofern keine echte Cookbook-Challenge, da ich das Rezept aus Nachhaltig genießen hatte und es im Original Ziegenfrischkäse enthält und die Wraps im Rezept eigentlich Dinkelpfannkuchen mit Ei sind. Also bestand die Challenge eher darin, das Rezept zu veganisieren, aber wir lassen an dieser Stelle einfach Fünfe mal grade sein.

Hier also das Bild zum Rezept Dinkelwrap mit Ziegenfrischkäse und Salat, das mit dem Original nicht mehr viel zu tun hat 🙂

Wrap

Ich habe wirklich probiert die Dinkelwraps zu machen (lediglich das Ei durch Ei-Ersatz ersetzt), aber es wurden nur Pfannkuchen draus. Klar, es ist auch ein klassisches Pfannkuchenrezept. Aber bis ich das mal kapiert hatte, ich war einfach so auf Wraps versteift, war ich schon mitten im Ausbackprozess… Auch das entsprechende Foto im Buch sieht sehr wie ein gefüllter Pfannkuchen aus, aber ich hatte mich nun mal auf Wraps vorbereitet. Ich weiß eigentlich, dass Wraps ausgerollt werden müssen und in der Pfanne dann dünn ausgebacken werden, von daher weiß ich nicht, warum ich das gestern erst beim Kochen gemerkt habe. Na ja, auch die Pfannkuchen waren nicht sehr gelungen. Drum bin ich zum Notfallplan übergegangen und habe die Acapulco Wraps aus dem Vorratsschrank hervor gekramt.

An diesem Punkt war ich also schon recht weit vom Originalrezept entfernt. Näher gekommen bin ich dem Ganzen dann nicht mehr. Aus der Ziegenfrischkäsefüllung (eine Quarkmasse) wurde eine Basilikumtofu-Füllung mit einer Schnittlauch-Knoblauch-Sauce aus veganer Mayo und Sojajoghurt natur.

Als Füllungsbeilagen gab es dann Eisbergsalat (wie im Rezept gefordert!), Tomaten (ebenfalls rezeptgleich), Gurke, Avocado und Zwiebeln (nicht im Rezept enthalten, aber meines Erachtens ein Muss für Wraps!). Einen eigenen Salatteller gab es dann auch nicht mehr dazu. Wir wurden völlig ausreichend satt von den Wraps alleine.

Da der Dip nichts mit dem im Kochbuch beschriebenen Rezept zu tun hat, teile ich das Rezept gerne dafür: 2 EL Sojajoghurt, 2 EL vegane Mayo, 2 Knoblauchzehen, 1 Bd. Schnittlauch in Röllchen, 1 TL frischer Zitronensaft, Salz und Pfeffer nach Geschmack verrühren. Nach Belieben mit Tabasco schärfen – sehr lecker!

Schnittlauch-Dip

Zum Frühstück heute morgen gab es ein feines Haferflockenmüsli, bestehend aus feinen Haferflocken, Bananenscheiben, frischen Blaubeeren und der Provamel Mandelmilch. Da diese gesüßt ist und die vollreifen Bananen zusätzlich süßen, habe ich auf sonstige Süßungsmittel verzichtet.

Haferflockenmüsli

So, aber jetzt! Jetzt kommt das erste offizielle und dem Original nachgebackenen Cookbook-Challenge-Rezept: Nutty-Oatmeal-Raisin Cookies aus La Dolce Vegan!. Während Papa im Regen Fussball spielen war und Sohnemann seinem wohl verdientem Schlaf nachgegangen ist, gab es Mutter-Tochter-Quality-Time beim Kekse backen.

Nutty Oatmeal Raisin Cookie

Ich gebe zu, es waren keine Rosinen drin – Rosinen im Keks geht gar nicht, nein Mama – aber ansonsten war alles gleich. Sie sind zwar viel zu süß, aber lecker. Allerdings kommen sie meiner Meinung nach nicht an Dreena Burtons Oatmeal Raisin Cookies aus eat, drink & be vegan heran. Ich glaube, ich bleibe vorerst beim Dreena-Rezept.

Max hätte auf jeden Fall gerne mal probiert… 🙂

Zeigende Hand auf Keks

Heute Mittag gab es die Cookbook-Challenge #3, wobei diese Nudel-Zucchini-Champignon-Suppe nicht zum ersten Mal gekocht wurde hier im Haus. Sie ist aus dem tollen So schmeckt’s Kindern vegetarisch Kochbuch und gehört mittlerweile zum Standard. Heute mal wieder mit hellen Bio-Gabelspaghetti vom Edeka. Ich raspele sowohl die Zucchini als auch die Champignons für die Suppe. Manchmal ringt sich Zoe dazu durch sie dann so mitzuessen. Aber nur manchmal…

Die Erwachsenen-Version (unpüriert) – ja, die Bilder sind nicht sehr schön, aber mir blieb nicht viel Zeit alles zurecht zu stellen…

Nudelsuppe unpüriert

Die Zoe-Version (püriert) – Max isst völlig schmerzfrei die Erwachsenen-Version mit.

Nudelsuppe püriert

Heute abend gab’s nochmal die Reste von der Nudelsuppe mit unserem allseits beliebten Konfetti-Salat, den ich mittlerweile immer mit Mais zubereite. Auch die Sauce habe ich leicht angepasst: anstatt Leinöl nutze ich gerne Walnussöl und anstatt Essig kommt mittlerweile frischer Zitronensaft ran. Kürbiskerne gibt’s extra dazu, Tochter mag sie nicht mehr dem Salat beigemengt.

Konfetti Salat

Was steht morgen auf dem Plan?

Morgen Mittag

  • Chili mit Reis für die Großen und
  • Brokkoli mit Kohlrabisauce für die Kleinen

ansonsten

  • Cooking-Challenge: Dinkelgrissini aus Nachhaltig genießen und evtl. noch etwas aus La Dolce Vegan! – mal schauen…

Und zum Schluß noch ein Buchtipp von mir: ich lese gerade Expedition zu den Polen: Eine Reise mit dem Berlin-Warszawa-Express von Steffen Möller (ausnahmsweise ein Amazon-Link um zu den Rezensionen zu kommen). Wer ab und zu mit den polnischen Mitbürgern Kontakt hat, sollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen! Sehr unterhaltsam, sehr gut zum Abschalten!

Möllers erstes Buch Viva Polonia – als deutscher Gastarbeiter in Polen ist ebenfalls äußerst empfehlenswert, wenn nicht sogar ein kleines bisschen besser. Aber nur ein bisschen!

Grünkohlsalat mit Avocadodressing und Grünkohlpasta

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Während hierzulande – besonders in meiner Region – Grünkohl eher zu den sparsam verwendeten Gemüsesorten gehört, ist Kale in Amerika wohl das beliebteste Grün überhaupt. Kale hier, Kale dort… Kale ist einfach überall und mit Kale wird alles gemacht. Ein gern gelesener Blog von mir widmet sich sogar fast ausschließlich diesem gesunden dunkelgrünen Blattgemüse: cupcakes and kale.

Aber wie sieht es mit der Nährstoffdichte von Grünkohl aus? Es ist tatsächlich eines der gesündesten Gemüsearten und gehört zu der Familie der Kreuzblütengewächse wie auch andere Kohlsorten (Blumenkohl, Brokkoli, Weißkohl, Rosenkohl, Kohlrabi…). Und wie wir wissen gehören diese wiederum ganz oben auf die Liste der häufig zu essenden Gemüsesorten, vor allem aufgrund ihrer Antioxidantien, die den freien Radikalen im Körper den Garaus verschaffen. Nachfolgend eine kleine Auflistung der Nährstoffe, die in 100g Grünkohl vorkommen im Vergleich zum Tagesbedarf (Quelle: Nutritiv.org und DGE).

TB = Tagesbedarf

  • Kalium 490 mg (TB = 2 g)
  • Kalzium 212 mg (TB = 1000 mg)
  • Eisen 1,9 mg (TB Männer = 10 mg, TB Frauen im gebärfähigen Alter/Schwangere/Stillende 15 mg)
  • Vitamin A 1,4 mg (TB Männer = 1 mg, TB Frauen = 0,8 mg)
  • Vitamin E 1,9 mg (TB = 12 mg)
  • Vitamin B1 0,1 mg(TB = 0,5 mg pro 1000 kcal)
  • Vitamin B2 0,2 mg (TB = 1,6 mg)
  • Vitamin B3 2,1 mg (TB Männer = 18 mg, TB Frauen = 15 mg)
  • Vitamin B6 0,25 mg (abhängig von Proteinzufuhr, TB Männer = 1,8 mg, TB = Frauen 1,6 mg, bei einer Proteinzufuhr von 90 mg bzw. 80 mg)
  • Vitamin C 105 mg (TB = 75 mg)
  • Vitamin K 225 µg (TB = 1,5 mg)

Wie man unschwer erkennen kann, ist Grünkohl wahrlich ein Wundergemüse und sollte deswegen häufig aufgetischt werden. Mit 100 g seinen Tagesbedarf an Vitamin C zu decken – super, oder? Aber auch der Kalziumgehalt ist nicht zu verachten – fast doppelt so viel wie Milch. Und obendrein noch eine Vitamin-A-Bombe!

Aber Achtung: auch Grünkohl enthält wie Spinat und Kohlrabi viel Nitrat. Deswegen gilt: am besten auf Aufwärmen verzichten, damit keine schädlichen Nitrosamine enstehen!

Hier zwei Ideen, wie man Grünkohl lecker und blitzschnell zubereiten kann – als Salat und als Pastagemüse. Beim Salat habe ich den Kohl roh gelassen, allerdings würde ich ihn das nächste mal ganz leicht dämpfen um ihn ein bisschen durchlässiger für das Dressing zu machen bzw. auch etwas bekömmlicher. Das cremige Avocadodressing harmoniert hervorragend mit dem deftigen Gemüse. Für das Pastagemüse braucht es nicht viel. Eine Zwiebel, etwas Gemüsebrühe, Wasser und Hafersahne und schon hat man ein leckeres Gericht.

Grünkohlsalat{Grünkohlsalat mit Avodacodressing}

Zutaten für 1 Person

Salat

  • 2-3 Blätter Grünkohl
  • 1 Paprika oder beliebiges Gemüse (Karotten, Rotkohl würde gut passen)

Dressing

  • 1 Avocado
  • ca. 50 ml Wasser
  • Saft 1/2 Zitrone oder 1 Limette
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL Salz
  • Pfeffer
  • Prise Kreuzkümmel
  • frische Kräuter nach Belieben (Petersilie, Basilikum etc.)

Zubereitung

Die Dressingzutaten mit einem Pürierstab pürieren, abschmecken und ggf. mit etwas mehr Wasser verdünnen (je nach Konsistenzwunsch – ich mag das Dressing recht dickflüssig).

Grünkohl waschen, die Blätter von der Stange entfernen und in mundgerechte Stücke zupfen. Mit dem restlichen Gemüse (Paprika würfeln, Rotkohl oder Karotten grob raspeln) anrichten und mit Avocadodressing servieren.

Guten Appetit!

Grünkohlpasta{Grünkohlpasta}

Zutaten für 2-3 Portionen

  • 250 g Dinkelvollkornspirelli oder Pasta nach Belieben
  • 200 g Grünkohl (3-4 Blätter)
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 150 ml Wasser
  • 100 ml Hafersahne
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • ggf. etwas Johannisbrotkernmehl oder Speisestärke

Zubereitung

Grünkohl waschen und die Blätter vom Stengel zupfen.

Die Zwiebel im Olivenöl bei mittlerer Hitze anschwitzen (ca. 3 min.), Grünkohl hinzufügen, kurz mit anbraten und mit dem Wasser ablöschen. Zugedeckt ca. 5 min. garen, wer den Grünkohl gerne weicher mag bis zu 10 min. garen, Gemüsebrühe einrühren, Hafersahne dazugießen und erwärmen. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat abschmecken.

Wer es etwas „sauciger“ mag, kann noch wesentlich mehr Wasser hinzufügen und dann mit einem Bindemittel abbinden. In diesem Fall sollte man dann noch etwas mehr Gemüsebrühe einrühren.

Guten Appetit!