Goji-Beeren von nu3 und Muffins

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Goji Beeren

Ja, auch mir wurden von nu3 Goji-Beeren zum Testen überlassen. Ich hatte zwar vorher schon mal Goji-Beeren in trockener Form probiert, allerdings war ich neugierig zu erfahren, ob es geschmackliche Unterschiede gibt zwischen den Anbietern.

Ich erspare mir an dieser Stelle das Geplänkel über Gojis. Das haben andere Blogs alles schon übernommen :-). Ich denke, es ist mittlerweile fast überall angekommen, dass Goji-Beeren ein Superfood sind, d.h. sie versorgen uns mit ungemein hilfreichen Antioxidantien, mit allen essentiellen Aminosäuren und mit zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen. Es lohnt sich also offensichtlich diese in den Speiseplan mit einzubauen. Mehr Informationen dazu gibt es selbstverständlich auch auf der nu3-Seite zu Goji-Beeren.

Jetzt gibt es ein paar Hardcore-Goji-Esser, wie Totally Veg!, die diese roten Beerchen sogar im Müsli verspeisen. Das ist so gar nicht mein Fall. Dafür sind sie mir zu bitter und vor allem, ohne Einweichen, viel zu anstrengend zu kauen! Ich finde, es fühlt sich ein bisschen wie MAOAM im Mund an. Ewig am Kauen und es klebt wüst an den Zähnen, so dass man ein bisschen Angst hat, dass der Zahn beim Kauen mit herausfällt…
In diesem Aspekt unterscheiden sich die nu3-Gojis nicht von den Gojis, die ich vor einiger Zeit probierte.

Um nun endlich auch auf den Geschmack von Gojis zu kommen, habe ich ein Rezept gesucht, welches mir die Beeren ein bisschen versteckt. So dass ich sie mitessen kann ohne davon Kenntnis zu nehmen. Und siehe da, Dreena Burton hat in ihrem neuesten Kochbuch let them eat vegan ein Rezept für Strawberry-Goji-Muffins (Rezept ist verlinkt), worin die Gojis einfach wegpüriert werden. Und das beste daran ist: sie schmecken sogar Zoe ungemein gut! Und mir ebenfalls! Keine Stückchen, kein bitterer Nachgeschmack – alles super! So werden wir unsere Gojis regelmäßig in den Speiseplan packen :-).

Goji Muffins

Im Rezept selbst fordert Dreena 1 Tasse Hafermehl und 1 Tasse Dinkelmehl. Ich habe die Muffins mit 2 Tassen Dinkelmehl Typ 1050 gebacken und sie sind wunderbar luftig lecker geworden. Also nicht stressen lassen, wenn kein Hafermehl zur Hand ist. Ansonsten bin ich streng nach Rezept vorgegangen – gleich noch eine Cookbook-Challenge dabei *g*.

Wer es also (nochmal oder überhaupt) mit Goji-Beeren versuchen möchte, dem rate ich dringend zu diesen Muffins!

Goji Strawberry Muffins

Die Beeren gibt es in konventioneller– oder Bio-Qualität bei nu3 zu kaufen.

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Zitronen-Mohn-Muffins

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Zitronen-Mohn-Muffins

Diese Zitronenmuffins eignen sich hervorragend als Schulfrühstück. Sie sind – mit einem vollerem Mehl – gut sättigend und dabei aufgrund der Zitronennote trotzdem erfrischend. Mohn ergänzt ein paar wichtige Mineralstoffe, wie vor allem Calcium und Eisen.

Und das beste an den Muffins: sind sind im Handumdrehen gemacht! Perfekt für einen hektischen Abend, an dem noch ein paar Sachen zusammen gesucht werden müssen, die man in die Frühstücksbox für die Schule/den Kindergarten einpacken kann…

Ein kleiner Hinweis zum Rezept: Ich arbeite fast ausschließlich mit dem amerikanischen Tassenmaß, da ich meine Rezepte aus vielen amerikanischen Rezepten zusammenstelle. Es ist nicht wichtig, dass ihr „cups“-Becher besitzt, sondern lediglich, dass ihr die Proportionen beibehaltet. Wenn ihr normale Tassen verwendet, dann in diesem Fall hohe Kaffeetassen (nicht die kleineren vom feinen Sonntagsgeschirr…), damit die Menge für die 12 Muffins hinkommt.

Zutaten für 12 Muffins

  • 1 1/2 Tassen Dinkelmehl, Typ 1050 (wenn Weizenmehl verwendet wird, muss evt. die Flüssigkeitsmenge etwas erhöht werden)
  • 2 EL Mohnsamen
  • 1/4 Tasse GEPA Vollrohrzucker oder Ahornsirup oder eigene Wahl
  • knappe 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 Tasse Sojajoghurt natur (z.B. von Provamel) oder eine sonstige Buttermilch-Alternative nach Wahl
  • 2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl zum Backen oder vegane Margarine
  • 1/4 Tasse ungesüßten Apfelmuss
  • 1/4 Tasse Wasser oder Pflanzendrink (ich bevorzuge Mandelmilch)
  • Saft einer frisch gepressten Zitrone
  • optional: die geriebene Schale der Zitrone (wir mögen dies nicht und nehmen dafür die ganze Zitrone, aber viele stört es nicht)

Ofen vorheizen: 180° Umluft

Mehl in eine große Schüssel sieben, Mohn, Zucker, Backpulver, Natron und Salz hinzugeben und gut vermengen.

Sojajoghurt, Öl, Apfelmus, Wasser und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und leicht vermengen (am besten mit einem Kochlöffel). Es dürfen ruhig Klümpchen übrig sein! Nicht zu sehr rühren, da die Muffins sonst zäh werden! Die trockenen Zutaten sollte gut mit den feuchten vermengt sein, aber es sollte keine einheitliche Masse entstehen.

Die Masse auf die Muffinsförmchen verteilen und ca. 15 – 20 min. backen (je nach Ofen). Mit dem Stäbchentest prüfen, ob die Muffins fertig sind.

Guten Appetit!

Vegane Essenspakete für die Schule & Cookbook-Challenge

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Lunchbox

Unteres Fach: Bunter Reissalat bestehend aus Resten vom Parboiled-Reis, Paprika, geraspelter Karotte, Erbsen und Mais (Erbsen und Mais aus der Tiefkühltruhe, einfach reingeschmissen – über Nacht tauen die im Kühlschrank auf).

Das Dressing ist eine Salatcreme bestehend aus etwas Bruno Fisher Mayo, pürierte weiße Bohnen aus dem Glas (gut abgewaschen und abgetropft), etwas Soja-Reis-Drink, frisch gepresster Zitronensaft, 1 Schuss Apfelessig, eine Prise Zwiebelpulver, Salz und Pfeffer und einem Teelöffel TK-8-Kräuter. Ach ja, und einem kleinen Schuß Agavendicksaft.

Im oberen Fach befinden sich ein Apfel und ein extrem leckerer Pumpkin Oat Muffin (Kürbis-Hafer-Muffin) aus let them eat vegan von Dreena Burton. Das ist übrigens auch der Cookbook-Challenge-Teil des Beitrages :-).

Ich hatte noch Kürbispürree übrig (von der Pumpkin-Pie-Back-Aktion meiner Cookbook-Challenge) und habe ein Rezept gesucht, mit welchen sich der Rest verarbeiten lässt. Das war eine prima Lösung! Der Muffin hat großen Anklang gefunden und war ein perfekt sättigendes Frühstückchen für die Schule. Dafür musste der Reissalat hinten anstehen und wurde erst zuhause gefuttert…

Lunchbox

Unteres Fach: Vollkornsandwichtoast mit Cashew-Frischkäse bestrichen, mit einem Glas rund ausgestochen und halbiert.

Oberes Fach: Paprika in Streifen, Möhren in Scheiben und Streifen und ein Zitronen-Mohn-Muffin (Rezept folgt).

Das Päckchen ist sehr gut angekommen und war leer gefuttert nach der großen Frühstückspause.

Leider vergesse ich morgens noch oft die Bilder zu machen. Es gehört noch nicht zu meinem Routineprogramm… Ich hoffe, das bessert sich mit der Zeit :-).

Cookbook-Challenge: Wolffie’s Pumpkin Pie (La Dolce Vegan!)

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Wolffies Pumpkin Pie La Dolce Vegan! {Seite 257}

Die Pie-Kruste ist ebenfalls aus dem Buch (All-Purpose Crust, S. 262). Die ist im Nu gezaubert und muss lediglich ein bisschen im Kühlschrank ruhen vor der Verwendung.

Pumpkin Pie mit Topping ist eine neue Sache für mich, aber absolut empfehlenswert! Eigentlich kann ich gar nicht viel dazu schreiben, außer: bitte nachbacken!!!! Das Teil schmeckt so unglaublich gut, ich fühle mich an meine Kindheitstage erinnert… Ich werde diesen Pie auf jeden Fall zum diesjährigen Vegan-Thanksgiving-Dinner machen. Schwiegermutter und Mann sind ebenfalls begeistert.

Pie Stück {Die Füllung war noch etwas warm…}

Fazit: Unglaublich lecker und so wenig Aufwand!

Cookbook-Challenge: Wolffie’s Banana Blueberry Muffins (LDV) und Linsenbratlinge

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Blueberry Banana Muffins

Sieht lecker aus, oder? Das ist er auch! Ein luftiger Muffin, der die Aromen frischer Blauberren mit denen einer Banane perfekt zusammenfügt. Und so einfach zu machen! Gästetauglich, kindertauglich, blitzschnell gemacht – was will man mehr? Und sicherlich kann man auch Bananenskeptiker damit überzeugen. Das Rezept stammt übrigens wieder aus La Dolce Vegan! (Seite 274).

Ein paar kleine Änderungen habe ich vorgenommen: kein Weißmehl, sondern Weizenmehl Typ 1050, Zucker auf 1/3 der angegebenen Menge reduziert (vollkommen ausreichend! Die Banane süßt ebenfalls gewaltig!), die 1/4 Tasse Öl gegen Apfelmus ausgetauscht und die im Rezept angegebene Zuckerrohrmelasse habe ich nicht mit eingebaut (hat ja schon einen starken Eigengeschmack). Sie sind genau so wundervoll geworden. Ich denke, es kann problemlos auch Vollkorn-Dinkelmehl verwendet werden. Ich musste auch etwas mehr Mandelmilch einrühren, da Weizenmehl Typ 1050 einfach nach mehr verlangt. Sonst ist’s nicht möglich den Teig zusammen zu rühren.

Definitiv ein „Keeper“, wie die Amerikaner gerne sagen :-).

Das Rezept kursiert im Netz: http://recipes.sparkpeople.com/recipe-detail.asp?recipe=26001

Bananen Blaubeer Muffins

Gestern gab es unsere berühmt berüchtigte Kohlrabisauce (mit Tahin als Grundlage), Kartoffeln, gedünstetem Brokkoli und – neu dazu – Linsenbratlinge von Chefkoch.

Linsenbratlinge

(Ich habe Zoe versprochen ihren liebevoll von ihr zusammengestellten Teller als Bild einzustellen :-)).

Ich hatte kein Lauch da, was dem Geschmack nicht geschadet hat. Kräuter habe ich keine zugefügt und mit dem Curry war ich wesentlich vorsichtiger. Allerdings habe ich als zusätzliche Bindung noch Bindobin verwendet. Sie waren trotzdem noch sehr matschig/klebrig und wären mir in der Pfanne fast auseinander gefallen. Geschmacklich aber top! Und das beste an ihnen ist die Tatsache, dass die Linsenmasse püriert wird. So wird das ganze Gemüse versteckt (vor allem die „eklichen Zwiebeln“) und es schmeckt ausnahmslos allen am Tisch!

Hier zusätzlich eine Nahaufnahme:

Linsenbratlinge

Max hat die restlichen zwei Bratlinge abends kalt zum Abendessen gefuttert. Sehr empfehlenswert!

Cookbook-Challenge La Dolce Vita, Kinderzeug und Chiligewürz selbstgemacht

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Erst einmal ein paar Worte in eigener Sache: ich habe mich dazu entschlossen, meine Rezepte und Gerichte zukünftig in Beiträgen zusammenzufassen, als Tagesroundup sozusagen. Die einzelne Rezepteposterei hat mir bisweilen die Lust am Bloggen geraubt, da ich zwar jede Menge Rezepte und Ideen hatte, aber immer einen Beitrag für ein Rezept schreiben musste. Da ich die Gerichte im Rezepteverzeichnis ohnehin nochmals gesondert aufliste, sehe ich keinen Sinn darin für jedes Gericht einen eigenen Beitrag zu verfassen. Über das Verzeichnis verlinke ich die entsprechenden Beiträge, so dass man schnell fündig werden kann. Jetzt macht mir das bloggen auch wieder mehr Spaß und kommt mir nicht ganz so aufwendig vor :-).

Was hatte ich mir für heute vorgenommen?

  • Chili mit Reis für die Großen (geschafft, leider ohne Bild)
  • Brokkoli mit Kohlrabisauce für die Kleinen (geschafft, mit Bild)

Für die Cookbook-Challenge:

  • Dinkelgrissini aus Nachhaltig genießen (nicht geschafft…)
  • etwas vom La Dolce Vegan! Kochbuch (geschafft, siehe weiter unten)

Heute war ganz schön viel los. Morgens ging es gleich los mit Chili kochen, Mittagessen für die Kleinen und mit Schwiegervater zusammen, Muffins backen, Spontanbesuch aus KA, Babykekse backen, Besuch meiner Eltern zum Kaffee und ein einjähriger Max, der sich den ganzen Tag weigert zu schlafen… puh… ich bin geschafft!

Jetzt der Reihe nach. Das Chili habe ich heute nicht fotografiert, da es ein bewährtes Rezept von mir ist, und entsprechende Bilder bereits vorhanden sind. Ja, faule Ausrede, aber es war auch einfach viel los zur Mittagszeit…

Allerdings habe ich trotzdem etwas mitgebracht – nämlich ein Rezept zur Zubereitung eines Chilipulvers, wie es in mexikanischen Chilis verwendet wird. Es schmeckt super und ich benutze es mittlerweile ausschließlich für mein Chili. Hierzulande wird Cayennepfeffer als Chilipulver verkauft. Wenn man allerdings in amerikanischen Kochbüchern von Chilipulver liest, so ist damit eine Gewürzmischung gemeint und nicht Cayennepulver alleine.

Das Chipotle Pulver im Rezept gibt es bspw. im Pepperworldshop zu kaufen. Es ist zwar keine klassische Zutat im Chilipulver, aber ein kleiner Geheimtipp von mir :-). Das gibt dem Chili den letzten Schliff – genauso wie etwas Kakao.

Chiligewürz

Chilipulvergewürzmischung

  • 2 EL Paprikapulver
  • 2 TL Oregano
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 bis 1 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 1/2 TL Chipotle gemahlen (optional)

Einfach alles in einer luftdichten Dose vermischen und gut verschließen.

Nun zur Cookbook-Challenge. Wie oben schon erwähnt bin ich nicht dazu gekommen die Dinkelgrissinis zuzubereiten. Das werde ich höchstwahrscheinlich morgen nachholen und auch einen entsprechenden Dip dazu.

Dafür aber habe ich die sehr, sehr leckeren Cinnamon-Apple-Muffins (Apfel-Zimt-Muffins) aus La Dolce Vegan! gebacken. Meine Mutter und ich sind begeistert von ihnen. Definitiv ein Muffinrezept zum Behalten! Man sollte ihnen allerdings genügend Zeit zum Abkühlen geben. Dann schmecken sie richtig gut. Ich habe als Ei-Ersatz Apfelmus verwendet (das wird im Rezept freigestellt) und denke, dass es die beste Wahl war. Super saftig und das Walnuss-Topping rundet den Geschmack perfekt ab!

Ich musste nur etwas mehr Sojamilch als gefordert dem Teig hinzufügen, damit er sich überhaupt zusammenführen ließ. Das dürfte jedoch damit zu tun haben, dass ich die Muffins mit Typ 1050 Dinkelmehl zubereitet habe und im Buch eher von Weißmehhl ausgegangen wird.

AppleCinnamonMuffins

Hier die Nahaufnahme 🙂

Apple Cinnamon Muffin von nah

Für die Kinder gab es heute, wie angekündigt, Extra-Essen, ausgenommen dem Reis, da sie selbstverständlich kein Chili mitessen (können). Wobei Max das sicherlich machen würde…

Brokkoli mit Kohlrabisauce

Ich poste hier nochmal das Rezept für die Kohhlrabisauce, da ich sie mittlerweile leicht abgewandelt habe:

  • 1 mittlere Kohlrabi, grob gewürfelt
  • 1 Zwiebel, grob gewürfelt
  • 1 EL Tahin, hell
  • 1 TL frischer Zitronensaft
  • ca. 500 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer zum Abschmecken
  • Mais (optional)
  • 2 EL Olivenöl

Das Tahini gibt der Sauce eine leckere Cremigkeit, die ich mit pflanzlicher Sahne bisher nicht erhalten habe. Zoe findet sie noch besser als vorher! Mais ist optional, aber Kinder lieben nunmal die süßen Körnchen – da macht das Essen gleich doppelt so viel Spaß :-).

In der Sauce lassen sich auch wunderbar noch andere Gemüsesorten verstecken, wie Karotten (die von Kindern oft ungerne gekocht gegessen werden), Sellerie oder auch Lauch.

Zubereitung: Die Zwiebel in etwas Olivenöl anbraten, Kohlrabi hinzufügen und weitere ca. 3 min. mit anschwitzen. Tahin einrühren und mit Gemüsebrühe auffüllen. Das Ganze ca. 8-10 min. schwach köcheln lassen (mit Deckel), bis der Kohlrabi gar ist. Anschließend mit dem Mixstab pürieren und zurück in den Topf füllen. Mais hinzugeben, nochmals erwärmen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das passt dazu: Reis, Kartoffeln, Nudeln, Couscous, Bulgur oder sonstiges Getreide, gedämpfter Brokkoli und Bratlinge oder marinierter Tofu.

Anschließend habe ich mir überlegt, was ich mit der überreifen Banane machen könnte, die ich noch herumliegen hatte, und dachte mir Bananen-Babykekse für Max wären doch ein feiner Nachmittagssnack.

Sie sehen jetzt nicht besonders schick aus, aber sie schmecken klasse! Auch uns Erwachsenen.

Babykekse

Bananen-Babykekse

  • 100 g vegane (hochwertige!) Margarine, weich
  • 1 mittlere sehr reife Banane, mit der Gabel zerdrückt
  • 160 g Dinkelmehl Typ 1050
  • ca. 100 ml. Mandelmilch, ungesüßt, z.B. von Ecomil
  • 1/2 TL Weinsteinbackpulver, optional

Zubereitung: Margarine, Banane, ggf. Backpulver und Mehl miteinander verrühren. Soviel Mandelmilch hinzufügen, bis der Teig klebrig ist. Er sollte nicht flüssig werden, sich aber mit einem Löffel gut in Kleksen auf einem Backblech verteilen lassen. Backblech mit Backpapier auslegen, Kekskleckse mit dem Löffel (Größe ist abhängig von der gewünschten Größe) darauf verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 200° Ober-/Unterhitze ca. 14 min. backen. Abkühlen lassen und an hungrige Mäuler verteilen!

Dem jungen Mann hat’s jedenfalls gut gemundet 🙂

Max isst Keks

Und zum Abendbrot gab es Tomatenbrot mit Gute-Laune-Kräutern und Zwiebeln. Gute-Laune-Kräuter und Blütenzaubersalz auf’s Brot sind in unserem Haus übrigens ein Renner! Wenn Zoe einen selbsternannten Pechtag hat, können Gute-Laune-Kräuter Wunder bewirken! Vielen Dank, liebes Sonnentor-Team, für diese Innovation :-).

Tomatenbrot

Und was steht morgen an? Ich haben noch keine Ahnung, aber ich hoffe endlich die Dinkelgrissinis machen zu können…

Mohnstreuselkuchen und Kräutervinaigrette

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Gestern habe ich mal wieder ins Zeug gelegt. Ich habe das 3-Minuten-Dinkelbrot von chefkoch nachgebacken (Fotos folgen), einen Bohnensalat aus bunten Riesenbohnen von Davert gemacht und einen Mohnstreuselkuchen (ebenfalls von Chefkoch) für unsere Stillgruppe, die sich heute wieder trifft. Die Bohnen haben eine Freundin und mich im Bio-Markt so angelacht, dass wir eine Packung mitgenommen und uns diese für einen ersten Versuch geteilt haben.

Mein Problem beim Dinkelbrot: ich hatte zu wenig Dinkelmehl da, so dass ich auf halb Dinkelmehl, halb Weizenvollkornmehl zurückgreifen musste. Das Brot wiegt ne Tonne und wenn man fluffig bevorzugt, dann ähm… ist es eher nichts… Ich finde es gar nicht soooooo übel, aber ja, es ist kein berauschendes Ergebnis. Wenn ich mir die Bilder bei chefkoch so anschaue, dann sehen die schon einladender aus. Vielleicht erspare ich euch meine einfach und ihr stellt euch das Brot so vor, wie auf den Bildern dort abgebildet :-).

Mein Problem beim Bohnensalat: das Rezept für den Salat gab’s gratis auf der Rückseite der Bohnenpackung. Einfach die noch warmen Bohnen in einer Kräuter-Vinaigrette ziehen lassen und warm genießen. Aber die Haut der Bohnen ist so dick und dominant, dass die Vinaigrette rein gar keine Chancen hat den Bohnen geschmacklich Herr zu werden. Auf der Verpackung stand, dass die Bohnen einen maronenähnlichen Geschmack haben und sich besonders gut für Suppen, Pürees und Salate eignen. Sie sind tatsächlich sehr mehlig, dabei aber noch zurückhaltend im Geschmack (ich weiß jetzt nicht, wie ich das besser ausdrücken soll). Aber die Haut! Die Haut ist so zäh! Für Pürees und Suppen wahrscheinlich in der Tat gar nicht so übel (wobei mir auf Anhieb keine Suppe einfällt, die ich damit machen könnte…), aber für Salate, behaupte ich jetzt mal, eher nicht.

Weiteren Rezeptvorschlägen wäre ich sehr aufgeschlossen!

Das ist die Vinaigrette (die sehr lecker war – Rezept folgt weiter unten):

Kräuter-Vinaigrette

Rezept für Kräutervinaigrette

  • 3 EL Apfelessig
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 4-6 EL Olivenöl
  • je 1/2 TL getrocknete Kräuter: Oregano, Majoran, Basilikum
  • je 1/4 TL getrocknete Kräuter: Thymian, Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 1 kleine Zwiebel, gewürfelt
  • 1 EL gehackte Kapern, wer mag
  • etwas Ahornsirup
  • Salz, Pfeffer

Alle Zutaten bis auf Olivenöl kräftig verrühren, das Olivenöl langsam hinzufügen. Anstatt der einzelnen Kräuter könnte man auch TK-Kräuter italienisch oder getrocknete italienische Kräuter verwenden.

Und das ist der Bohnensalat (sieht zwar lecker aus, aber die Bohnen sind ganz schön mächtig…):

Bohnensalat

Jetzt aber zum Rezept mit Gelinggarantie: der Mohnstreuselkuchen aus Hefeteig! Sehr lecker! Mohn enthält ja das zehnfache an Calcium im Vergleich zur Milch und schmeckt uns (meinem Mann und mir) dazu noch hervorragend. Also habe ich im Reformhaus gestern Dampfmohn mitgenommen um einen Mohnstreusel zu backen. Bei Chefkoch bin ich auch gleich fündig geworden.

Und hier das Ergebnis (ich muss mich unbedingt mal mit Food Fotografie auseinandersetzen…)

Mohnstreuselkuchen

Rezept für Mohnstreuselkuchen (leicht angepasst von dieser Chefkoch-Quelle: http://www.chefkoch.de/rezepte/1578831265367612/Mohnkuchen-Mohnstrudel-mit-Streuseln-Hefeteig.html )

Teig

  • 135 ml Reis- oder Sojamilch
  • 2 EL Ahornsirup
  • 18 g frische Hefe
  • 300 g Dinkelmehl, Typ 630
  • 50 g Margarine, zerlassen und auf lauwarm abgekühlt
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1/4 TL Salz

Reis- oder Sojamilch erwärmen und mit Ahornsirup und Hefer gut verrühren. Die restlichen Zutaten in einer Schüssel gut vermengen, die Milchmischung unterrühren und kräftig zu einem Teig verkneten. Sollte der Teig immernoch zu flüssig sein, etwas mehr Mehl hinzufügen. Er muss irgendwann von alleine die Finger verlassen, dann hat er die richtige Konsistenz :-).

Den Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht mit Raps- oder Sonnenblumenöl gefettete Schüssel legen. An einem warmen Ort mit Handtuch bedeckt mind. 1 Std. gehen lassen bzw. bis er sich verdoppelt hat (kann auch etwas länger dauern).

Mohnfüllung

  • 250 g Reis- oder Sojamilch
  • 80 g Roh-Rohrzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 150 g gemahlener Dampfmohn
  • 2 TL Vanillepuddingpulver in etwas Wasser aufgelöst

Die Milch mit Zucker und Vanillezucker aufkochen, Dampfmohn einrühren (Achtung Spritzgefahr!), unter ständigem Rühren kurz ziehen lassen und mit dem Vanillepuddingpulver vermischen. Nochmals ganz kurz aufkochen lassen und zum Abkühlen zur Seite stellen.

Mohnstreuselfüllung

Streusel

  • 80 g Dinkelmehl, Typ 630
  • 4 EL Zucker
  • 40 g Margarine

Aus den Zutaten Streusel herstellen und bis zur Verwendung kühl stellen.

Kuchen zusammenstellen

Ofen auf 160° (Umluft) vorheizen. Das Originalrezept schlägt zwar 185° vor, aber bei meinem Ofen war das wesentlich zu heiß.

Den Teig nochmals kräftig durchkneten, damit die Luft entweichen kann. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.

Mohnstreuselteig

Mit der Streuselfüllung bestreichen…

Mohnstreusel befüllt

… und von der kurzen Seite! (nicht wie ich es gemacht habe…) her aufrollen. Mit Streusel bedecken und diese leicht andrücken.

Mohnstreusel fertig gerollt

25-30 Minuten backen. Fertig!

Guten Appetit!