Cookbook-Challenge: Unfried Fried Rice mit Hoisin-Mustard Tofu (AFR)

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Unfried Fried Rice mit Hoisin-Mustard-Tofu
{Appetite for Reduction, Kindle-Version, keine Seitenzahlangaben}

Ein Knüller! Ich habe selten Tofu in einer solch leckeren Form genossen! Und das, obwohl es hier um eine Art süß-sauere Zubereitung geht (ein Wegrennthema für mich…). Mit dem Reis zusammen war das eine extrem gut schmeckende Angelegenheit, obwohl der Reis völlig verkocht war (ich glaube, man erkennt das auf dem Bild sogar, oder?)

Im Edeka um die Ecke habe ich die entsprechend benötigte vegane Hoisin-Sauce gefunden.

Hier gibt’s das Rezept zum Tofu: http://www.treehugger.com/green-food/weekday-vegetarian-hoisin-mustard-tofu.html

Der Unfried Fried Rice ist in sehr veränderter Form auf den Teller gekommen. Im Rezept gibt die Autorin an, den Reis mit frisch geriebenem Ingwer, Schalotte und reichlich Knoblauch in Sesamöl anzubraten und mit Sojasauce abzulöschen. Das geht mit Kindermündern natürlich schlecht. Also Ingwer, Schalotte und Knoblauch gestrichen, übrig bleibt die Sojasauce zu ablöschen… Entfremdet sehr wahrscheinlich erheblich den Geschmack, aber was soll ich machen? Ja, ich hätte Reis für die Kleine und für uns den Unfried Fried Rice nach Rezept machen können, das ist wohl wahr :-). Egal. So war’s schon ein bisschen fad‘, aber ich werde das Rezept nochmal original nachkochen.

Trotzdem, es hat allen gut geschmeckt und die Tofu-Variante wird jetzt öfter auf den Tisch kommen.

Falls jemand, wie ich, eine alkoholfreie Mirin-Version sucht (Mirin ist ein süßer Reiswein, der im Rezept verwendet wird), ich habe eine hilfreiche Anleitung für eine Alternative gefunden.

Kinderfreundliches Mirin (Menge ergibt ca. 5 EL)

Aus 1/2 Tasse Zucker und einer 1/2 Tasse Wasser einen Sirup herstellen. Dafür den Zucker im Wasser bei mittlerer Hitze auflösen lassen (ca. 5 min.), dabei nicht rühren. Etwas abkühlen lassen, 4 EL Reisessig einrühren und eine Prise Salz.

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Gebratene Nudeln wie beim Chinesen und ein Kirsch-Streusel-Kuchen zum Nachtisch

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Wir lieben chinesisches Fast-Food, also gebratene Nudeln, gebratener Reis, Frühlingsrollen, Gemüsesuppe usw. Und da meine Tochter gerade experimentierfreudig ist, was neues Essen angeht, habe ich die Chance genutzt Gebratene Nudeln im Hause als Familienessen einzuführen. Es schmeckt ihr tatsächlich. Ich darf zwar keine Sprossen verwenden, aber mei, was macht man nicht alles, oder?

Zum Nachtisch gab es dann noch den perfekten Kirsch-Streusel-Kuchen von vegan-und-lecker. Der war schneller weg, als ich ihn backen konnte und wird das kommende Wochenende nochmals gemacht. Der Boden ist perfekt: fluffig, locker und lecker. Wieder mal mit Dinnkelmehl, ich denke, das macht einfach einen riesigen Unterschied bei der Festigkeit der Teige aus. Die Streusel sind ebenfalls ein Knüller mit gehackten Mandeln. Das gibt noch extra Biss und schmeckt doppelt so gut! Prima gemacht!

Hier nochmal der Link zum Kirsch-Streusel-Kuchen-Rezept.

Vielen Dank für das Rezept, liebe Heldin!

Kirsch-Streusel-Kuchen von vegan-und-lecker

Zutaten für die Gebratene Nudeln (für ca. 6 Portionen)

  • 250 g Mie-Nudeln (bitte darauf achten, dass sie eifrei sind, da es sie sowohl in der Ei- als auch in der eifreien Variante gibt)
  • 1 haselnussgroßes Stück Ingwer, gerieben (am besten auf der Ingwerreibe, wenn nicht, tut’s auch eine Muskatreibe oder die Knoblauchpresse…)
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst oder fein gehackt
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • optional: ein paar Kirschtomaten, geviertelt oder halbiert, je nach Größe
  • optional: 200 g Sprossen oder Bambussprossen
  • 4 kleine Möhren, grob geraspelt
  • eine Handvoll Pilze, in dünne Scheiben geschnitten
  • 200 g TK-Erbsen
  • 200 g Räuchertofu, grob gewürfelt
  • 3 EL Erdnussöl zum Braten
  • Salz, Pfeffer
  • 2 TL Currypulver oder Fünf-Gewürz-Pulver (schmeckt in beiden Varianten super)
  • 6-8 EL Sojasauce

Zubereitung

Die Mie-Nudeln nach Anweisung zubereiten und warm halten.

Räuchertofu in Öl anbraten und mit Sojasauce ablöschen. Mit Pfeffer und Currypulver würzen, kurz mit anschwitzen. Knoblauch, Ingwer, ggf. Sprossen, Pilze, Möhren und Erbsen zugeben und alles zusammen unter Rühren bei mittlerer Hitze nochmals ca. 5 min. anbraten.

Frühlingszwiebeln und ggf. Kirschtomaten unterrühren, mit 6-8 EL Sojasauce abschmecken (falls Sauce erwünscht ist die Menge etwas erhöhen und etwas Speisestärke mit Wasser verrührt zum Abbinden verwenden) und Nudeln unterheben. Nochmals kräftig anbraten, fertig!

Guten Appetit!

Gebratene Nudeln

Schnelle asiatische Gemüsepfanne mit Tofu

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In der neuesten Köstlich Vegetarisch gibt es dieses Mal eine schöne Reihe an asiatischen Rezepten. Darüber freue ich mich besonders, denn ich mag asiatische Gerichte sehr gerne. Auf S. 49 wird der „Schnelle Gemüsewok mit Tofu“ vorgestellt, den ich gestern Abend nachgekocht und für mich persönlich mangels Wok in Gemüsepfanne umbenannt habe. Meine neueste Enteckung dabei ist das 5-Gewürzpulver von Brecht. Würzt hier wirklich hervorragend! Daneben hat es nur noch ein wenig Currypaste für die Schärfe benötigt. Mit Reisvermicelli serviert – sehr lecker! Überreste sind am nächsten nicht nur genießbar, sondern – laut meinem Mann – noch besser!

Insgesamt, finde ich, ist die Jubiläumsausgabe zum zweijährigen Bestehen der Zeitschrift Köstlich Vegetarisch eine der besten bisher.

Wie immer werden zu Beginn ein paar Neuentdeckungen vorgestellt. Darunter befinden sich auch Produkte der Firma Jooti, die Bio-Fertiggerichte produziert, die gar keinen so ungesunden Ersteindruck machen (habe mich kurz auf der Jooti-Website umgeschaut und einige Zutatenlisten durchstöbert…).

Es folgen tolle Rezepte rund um Linsen und Bohnen, die sich durchweg prima veganisieren lassen: Linsen-Kartoffel-Curry, Gefüllte Paprika mit weißer Bohnenfüllung, Kichererbsen-Arrabiata usw, Lieblingsrezepte der Redakteure und Mitarbeiter im Jubiläumsteil, die Vorstellung von Tahin und der Abschluß mit der asiatischen Küche. Die 3.90 € sind in diesem Fall gut investiert!

So, hier nun das von mir etwas angepasste Gemüsewokpfannengericht:

Zutaten für 4 Portionen (adaptiert von Köstlich Vegetarisch, Ausgabe 1 Jan/Feb 2012)

  • 1 Block Tofu, natur, gewürfelt
  • 8 EL Sojasauce
  • frisch geriebener Ingwer, haselnussgroßes Stück
  • 2 Zwiebeln mittlerer Größe oder 1 große
  • 2 Knoblauchzehen, klein gewürfelt oder gepresst
  • 400 g Brokkoli, in Röschen geteilt und kurz vorgegart- oder gedämpft
  • je 1 grüne und rote Paprika (optional), grob gewürfelt
  • 1 Karotte, in Scheiben
  • 200 g Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 3 EL Erdnussöl
  • 1 EL Speisestärke in etwas Wasser aufgelöst
  • 5-Gewürzpulver
  • 1 EL rote Currypaste, vegan!
  • Salz, Pfeffer
  • Beilage: Reis Vermicelli

Zubereitung

Tofu in einer Mischung aus der Sojasauce, dem Ingwer und 6 EL Wasser mind. 10 marinieren. Nach Belieben kann auch hier schon etwas Currypaste mitgemischt werden. Marinade aufbewahren!

Reisnudeln nach Anweisung zubereiten. In unserem Fall: Nudeln mit heißem Wasser übergießen und ca. 5 min. ziehen lassen.

Während der Tofu mariniert, das Gemüse putzen, waschen und wie angegeben zurecht schneiden.

Öl in einer hohen Pfanne (oder besser: Wok) heiß werden lassen. Tofu und Zwiebeln, 5-Gewürzpulver und Currypaste darin kräftig anbraten, Hitze reduzieren (mittlere Hitze), das restliche Gemüse einrühren, gleich etwas salzen, damit die Pilze nicht Unmengen an Wasser lassen, und ebenfalls ca. 5 min. mit anbraten.

Die Gemüsepfanne mit der Marinade ablöschen, ggf. noch mehr Wasser nachgießen um mehr Sauce zu erhalten. Kurz aufkochen lassen, Stärke einrühren und mit Salz, Pfeffer und ggf. noch zusätzlich mit 5-Gewürzpulver und Currypaste abschmecken.

Guten Appetit!

Asiatische Nudelpfanne, vegan

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Umstandsbedingt überkommt mich zur Zeit ständig der Heißhunger auf deftiges Essen. Diese Nudelpfanne bietet sich für solche Anlässe sehr gut an. Sie ist schnell gemacht und erfüllt meine Forderungen nach würzig, deftig und trotzdem nicht allzu ungesund…

Asiatische Nudelpfanne

Die Nudelpfanne gelingt natürlich auch ohne Tofu. Ich ergänze sie außerdem mit Gemüse aus dem Vorrat. Oft gebe ich noch zusätzlich Zucchini hinzu oder auch Champignons oder Erbsen oder Zuckerschoten usw…

Und hier die Zutaten für ca. 3 Personen:

Tofu + Marinade:
250 g Tofu (am besten auch hier der weiche aus dem Asia-Shop)
6-8 EL Sojasauce
1/4 TL frisch gemahlener Ingwer (ich nutze hierfür eine Muskatreibe)
optional: Sesamsamen

Nudelpfanne:
250 g asiatische Buchweizennudeln
1 kleines Stück frischer Ingwer, fein gewürfelt
1 Zwiebel, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gehackt
2 kleine oder 1 große Karotte, dünne Streifen
1 Stange Lauch, dünne Streifen od. Ringe
1 rote Paprika, dünne Streifen
200 ml Kokosmilch
1 TL Kurkuma, 1-2 TL Curry, 1/2 TL Chilipulver
Ur-Salz, Pfeffer
3-4 EL Erdnussöl
Sesamsamen nach Belieben

Und so wird’s gemacht:

Tofu klein würfeln und in der Marinade aus Sojasauce und Ingwer für ca. 1/2 Std. einlegen.

Zwischenzeitlich kann das Gemüse klein geschnitten werden und die Nudeln nach Packungsanweisung gekocht werden.

Nachdem der Tofu genügend mariniert wurde, am besten eine Wok-Pfanne, dann das Erdnussöl in der heißen Wok-Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Ingwer darin andünsten. Tofu hinzufügen und ein paar Minuten (ca. 5) darin anbraten. Knoblauch und Gemüse hinzufügen und weitere 8-10 min. anbraten, dabei stets gut umrühren.
Vorsichtig die Nudeln unter das Gemüse mischen, die Kokosmilch hinzugeben und mit den Gewürzen abschmecken. Die Angaben zu den Gewürzen sind eher verhalten, da es sehr auf den eigenen Geschmack ankommt, wie viel oder wenig man würzt. Bei uns darf es schon mal etwas mehr Curry und Chili sein. Kurkuma immer in Maßen, könnte sonst etwas bitter werden.
Die Nudelpfanne sollte zuletzt eine schöne gelbe Farbe erhalten. Mit Sesamsamen bestreut servieren.

Guten Appetit!