Zitronen-Mohn-Muffins

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Zitronen-Mohn-Muffins

Diese Zitronenmuffins eignen sich hervorragend als Schulfrühstück. Sie sind – mit einem vollerem Mehl – gut sättigend und dabei aufgrund der Zitronennote trotzdem erfrischend. Mohn ergänzt ein paar wichtige Mineralstoffe, wie vor allem Calcium und Eisen.

Und das beste an den Muffins: sind sind im Handumdrehen gemacht! Perfekt für einen hektischen Abend, an dem noch ein paar Sachen zusammen gesucht werden müssen, die man in die Frühstücksbox für die Schule/den Kindergarten einpacken kann…

Ein kleiner Hinweis zum Rezept: Ich arbeite fast ausschließlich mit dem amerikanischen Tassenmaß, da ich meine Rezepte aus vielen amerikanischen Rezepten zusammenstelle. Es ist nicht wichtig, dass ihr „cups“-Becher besitzt, sondern lediglich, dass ihr die Proportionen beibehaltet. Wenn ihr normale Tassen verwendet, dann in diesem Fall hohe Kaffeetassen (nicht die kleineren vom feinen Sonntagsgeschirr…), damit die Menge für die 12 Muffins hinkommt.

Zutaten für 12 Muffins

  • 1 1/2 Tassen Dinkelmehl, Typ 1050 (wenn Weizenmehl verwendet wird, muss evt. die Flüssigkeitsmenge etwas erhöht werden)
  • 2 EL Mohnsamen
  • 1/4 Tasse GEPA Vollrohrzucker oder Ahornsirup oder eigene Wahl
  • knappe 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 Tasse Sojajoghurt natur (z.B. von Provamel) oder eine sonstige Buttermilch-Alternative nach Wahl
  • 2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl zum Backen oder vegane Margarine
  • 1/4 Tasse ungesüßten Apfelmuss
  • 1/4 Tasse Wasser oder Pflanzendrink (ich bevorzuge Mandelmilch)
  • Saft einer frisch gepressten Zitrone
  • optional: die geriebene Schale der Zitrone (wir mögen dies nicht und nehmen dafür die ganze Zitrone, aber viele stört es nicht)

Ofen vorheizen: 180° Umluft

Mehl in eine große Schüssel sieben, Mohn, Zucker, Backpulver, Natron und Salz hinzugeben und gut vermengen.

Sojajoghurt, Öl, Apfelmus, Wasser und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und leicht vermengen (am besten mit einem Kochlöffel). Es dürfen ruhig Klümpchen übrig sein! Nicht zu sehr rühren, da die Muffins sonst zäh werden! Die trockenen Zutaten sollte gut mit den feuchten vermengt sein, aber es sollte keine einheitliche Masse entstehen.

Die Masse auf die Muffinsförmchen verteilen und ca. 15 – 20 min. backen (je nach Ofen). Mit dem Stäbchentest prüfen, ob die Muffins fertig sind.

Guten Appetit!

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Frühstück für vegane (Klein)Kinder

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Fruchtteller

Es erreichen mich hin und wieder Mails mit Anfragen über Essen für’s Baby. Da das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, beginne ich mal einfach damit! Die wichtigste Regel lautet: Protein- und ballaststoffreich sollte das Frühstück sein. Proteine gibt es über Sojamilch, Hülsenfrüchte und Nüsse und Samen, Balaststoffe über Vollkornprodukte und Obst. So einfach ist das! Jetzt müssen nur noch die Ideen her das kinderfreundlich zu verpacken…

Heute gibt es also keine Bilder, sondern nur Vorschläge – evt. ergänze ich die Bilder einfach später.

Anmerkung: Ich bevorzuge Hafer- Hirse – oder Amaranthflocken als Frühstücksgetreide, da ihr Eisengehalt am höchsten ist! Auch ist Sojamilch für die Proteinzufuhr zu bevorzugen, allerdings hemmt sie auch wieder die Eisenaufnahme. Hier gilt es abzuwägen – evt. lieber ein Glas Sojamilch mit Obst als Zwischenfrühstück anbieten; manche Kinder mögen kein Obst zum Frühstück – in diesem Fall kann man probieren das Obst zu pürieren und als „Sauce“ zum Müsli zu reichen oder für Waffeln etc. Funktioniert nicht immer, aber viele Kinder nehmen das gerne an (Mangopürree klappt sehr gut in diesem Fall!)

Noch eine Anmerkung: meine Kinder leiden nicht unter irgendwelchen Nahrungsmittelallergien. Von daher gibt es bei uns Gluten, Nüsse und Soja. Natürlich müssen die Vorschläge bei Vorliegen einer Allergie von ihren Zutaten her entsprechend angepasst werden!

  • Hafer-/Hirse-/Amaranthflocken mit Soja- oder Mandelmilch optional mit etwas Zimt und Ahornsirup gesüßt und frischem Obst (Obst nach Saison, momentan sind es oft Blaubeeren für Max) – Sojamilch ist für eine höhere Proteinzufuhr zu bevorzugen, allerdings hemmt sie die Aufnahme von wertvollem Eisen
  • Hafer-/ Hirse-/ Amaranthflocken in etwas Wasser oder Pflanzenmilch aufgekocht mit Apfelmus, Zimt und Mandelmus, ggf. mit noch etwas Ahornsirup gesüßt und frischem Obst
  • Vollkorntoast mit etwas Walnußöl oder Nussmus oder Marmelade bestrichen oder auch veganer Vurst (z.B von Heirler oder selbstgemacht) und frischem Obst und einem Glas Sojamilch-Kakao
  • Vollkorntoast- oder brot mit Erdnussbutter und Obst und Sojamilch-Kakao
  • am Wochenede: Tofu Rührei, Pancakes mit Ahornsirup oder Obstpüree aus TK-Beeren, Frühstücksvollkornwaffeln (können auf Vorrat vorbereitet werden und tiefgefroren)
  • Smoothies (für Kinder am besten Babyspinat als Grundlage, Zitrone, Avocado, 2 sehr reife Bananen – tiefgefroren für beste Ergebnisse -, Apfel, Blaubeeren, etwas Walnuß- Lein- oder Hanföl, Pflanzenmilch oder Wasser)
  • Muffins (Apfel/-Karottenmuffins, Beerenmuffins, Zucchinimuffins, Zitronen-Mohn-Muffins*) oder Haferflockenkekse (speziell für Zoe, die nicht sehr gerne frühstückt, in die Kekse kann man sehr gut und unauffällig gepufften Amarant mit einbacken um den Eisengehalt zu erhöhen)
  • Haferflockenkekse aus Haferflocken und Vollkornmehl mit Apfelmus und Banane als Süßungsmittel für Max (zuckerfrei)
  • selten: etwas Sojajoghurt (Zoe, Max noch nicht)
  • selbstgemachtes Müsli (Zoe isst es trocken, für Max ist es noch zu hart, viele Rezepte dazu gibt es in Dreena Burtons Bücher, in La Dolce Vegan! usw. oder einfach nach „granola vegan“ googeln)
  • frische Früchte (Apfel, Banane, Pfirsich, Kiwi, Himbeeren, Blaubeeren, Birne…) mit Cashew-Dip (im Bild oben abgebildet – Cashewmus mit etwas Mandel- oder Soja-Reismilch, Vanille, etwas Ahornsirup und Zimt verrührt – sehr lecker!)
  • Mini-Tofu-Quiche von fatfreevegan.com
  • Coconut-Pancakes vom BitterSweet-Blog

Zoe ist keine Frühstückerin. Bei ihr bietet es sich an kleine Mittagessen als Frühstücksgerichte anzubieten, wie z.B. gebackene Bohnen auf Toast oder ein paar Erbsen, dazu ein Toast mit Erdnussbutter und ein Kaba… Ja, klingt seltsam, aber warum nicht? Wer bin ich, ihr die gesunden Dinge zu verwehren, nur weil sie nicht in meine Vorstellung von „Frühstück“ passen… 🙂 Auch Hash-Browns – eine Art Frühstücksrösti – mag Zoe zum Frühstück – mit Ketchup natürlich oder Bohnen mit Reis sind für sie eine passende Kombi.

Getrocknete – ungeschwefelte – Früchte (Pflaumen, Feigen, Aprikosen, Cranberries etc.) sind ebenfalls eine gute und vor allem gesunde Ergänzung zum Früstück. Getrocknete Datteln eignen sich hervorragend zum Süßen! Wenn man die Kleinen früh genug an den Geschmack gewöhnt und sie damit aufwachsen, schmeckt es ihnen auch im weiteren Verlauf ihres Lebens und erst gar keinen Geschmack für stark gesüßte Fertigprodukte entwickeln!
Müslis und Frühstückscerealien gibt es z.B. von Seitenbacher haufenweise! Seitenbacher hat sogar eine eigene Seite für ihre vegane Produktreihe! Bei uns beliebt sind vor allem die Saltoos, die Düsis (gibt es auch in der Kakao-Version) und die Ballastoos.

Alnatura bietet ein spezielles Kinder-Früchte-Müsli an aus Getreidevollkornflocken und getrockneten Früchten. Zoe mochte es leider nie, bei Max habe ich es noch nicht probiert, aber es wäre das erste Essbare, was er nicht essen würde :-).

* ein gutes Rezept hierzu gibt es in Vegan with a Vengeance

Fortsetzung folgt…

Vegane Buttermilch Pancakes und Urlaubsabmeldung

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Buttermilk Pancakes

Pancakes zum Frühstück ist was Feines. Oder French Toast. Aber heute gab’s Pancakes. Die kann man übrigens auch prima als Nachmittagssnack genießen!

Vorab: Die nächsten 10 Tage wird hier nicht viel passieren, da wir Campingurlaub an der Ostsee mit einem schönen großen Reisemobil machen :-). Ich bin ziemlich gespannt wie das mit dem Kleinen wird… Die Große kann es kaum noch abwarten!

Dieses Rezept habe ich von Your Vegan Mom geklaut (ganz unten ist die in Gramm umgerechnete Version), allerdings kommt es nicht an mein bewährtes Rezept für „Fluffy Pancakes“ heran. Ich wollte einfach mal schauen, ob die „Buttermilch“-Version etwas besser gelingt als die pure Sojamilchvariante.
Mit Sojamilch alleine (also ohne Essig) werden Pancakes immer etwas zäh bzw. gummiartig. Das Geheimnis fluffiger Pancakes, ist eben die „Milch“. Mit Mandelmilch erreicht man wirklich das allerbeste Ergebnis. In diesem Fall konnte ich die Sojamilch allerdings nicht ersetzen, da damit die „Buttermilch“ hergestellt wird. Das ist mit Mandelmilch natürlich so nicht möglich.

Wie erwartet sind auch diese etwas zäher als die Mandelmilch-Pancakes geworden, die ich normalerweise mache. Auch hat der Apfelessig eine dominante Note hinterlassen, weswegen ich im Rezept unten von 2 EL auf 1 EL reduziere. Trotz allem sind sie genießbar und werden deshalb hier vorgestellt. Demnächst gibt es dann auch mein Lieblingsrezept für die weltbesten Pancakes!

Aber entscheidet selbst, welche euch besser schmecken :-).

Pancakes

Paul’s Buttermilk Pancakes (ein Rezept von Your Vegan Mom)

  • 250 g Mehl (ich habe Dinkelmehl Typ 630 verwendet)
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 500 ml Sojamilch
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 EL Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 EL neutrales Öl (Sonnenblumenöl)
  • Bratöl

Sojamilch in eine kleine Schüssel geben und mit dem Apfelessig verrühren. 5 min. ziehen lassen, so entsteht die vegane Version der Buttermilch.

Mehl sieben und mit Backpulver und Salz in einer großen Schüssel mischen.

Nachdem eine „Buttermilch“ entstanden ist, werden Zucker, Vanillezucker und Öl in die Milch eingerührt.

Zuletzt die feuchten Zutaten mit den trockenen verrühren, allerdings nicht überrühren! Dies ist besonders wichtig, da die Pancakes ansonsten wirklich zäh werden. Der Teig darf ruhig voller Klümpchen sein.

Eine Gußpfanne mit Öl erhitzen (mittlere Hitze, etwas Bratöl mit einem Küchentuch verreiben) und mit einer kleinen Schöpfkelle den Teig in die Pfanne geben. Sobald sich Bläschen auf der Oberfläche bilden kann der Pancake gewendet werden (dauert ca. 2 min.).

Ich halte die Pancakes bis zum Servieren im Ofen warm (bei ca. 50°).

Uns schmecken sie zum Frühstück am besten mit Ahornsirup. Aber Frucht- oder Nusmuse sind ebenfalls lecker!

Cookbook-Challenge 1, 2 und 3 und ein leckerer Schnittlauch-Dip

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Und schon geht’s los!

Gut, die Challenge #1 war insofern keine echte Cookbook-Challenge, da ich das Rezept aus Nachhaltig genießen hatte und es im Original Ziegenfrischkäse enthält und die Wraps im Rezept eigentlich Dinkelpfannkuchen mit Ei sind. Also bestand die Challenge eher darin, das Rezept zu veganisieren, aber wir lassen an dieser Stelle einfach Fünfe mal grade sein.

Hier also das Bild zum Rezept Dinkelwrap mit Ziegenfrischkäse und Salat, das mit dem Original nicht mehr viel zu tun hat 🙂

Wrap

Ich habe wirklich probiert die Dinkelwraps zu machen (lediglich das Ei durch Ei-Ersatz ersetzt), aber es wurden nur Pfannkuchen draus. Klar, es ist auch ein klassisches Pfannkuchenrezept. Aber bis ich das mal kapiert hatte, ich war einfach so auf Wraps versteift, war ich schon mitten im Ausbackprozess… Auch das entsprechende Foto im Buch sieht sehr wie ein gefüllter Pfannkuchen aus, aber ich hatte mich nun mal auf Wraps vorbereitet. Ich weiß eigentlich, dass Wraps ausgerollt werden müssen und in der Pfanne dann dünn ausgebacken werden, von daher weiß ich nicht, warum ich das gestern erst beim Kochen gemerkt habe. Na ja, auch die Pfannkuchen waren nicht sehr gelungen. Drum bin ich zum Notfallplan übergegangen und habe die Acapulco Wraps aus dem Vorratsschrank hervor gekramt.

An diesem Punkt war ich also schon recht weit vom Originalrezept entfernt. Näher gekommen bin ich dem Ganzen dann nicht mehr. Aus der Ziegenfrischkäsefüllung (eine Quarkmasse) wurde eine Basilikumtofu-Füllung mit einer Schnittlauch-Knoblauch-Sauce aus veganer Mayo und Sojajoghurt natur.

Als Füllungsbeilagen gab es dann Eisbergsalat (wie im Rezept gefordert!), Tomaten (ebenfalls rezeptgleich), Gurke, Avocado und Zwiebeln (nicht im Rezept enthalten, aber meines Erachtens ein Muss für Wraps!). Einen eigenen Salatteller gab es dann auch nicht mehr dazu. Wir wurden völlig ausreichend satt von den Wraps alleine.

Da der Dip nichts mit dem im Kochbuch beschriebenen Rezept zu tun hat, teile ich das Rezept gerne dafür: 2 EL Sojajoghurt, 2 EL vegane Mayo, 2 Knoblauchzehen, 1 Bd. Schnittlauch in Röllchen, 1 TL frischer Zitronensaft, Salz und Pfeffer nach Geschmack verrühren. Nach Belieben mit Tabasco schärfen – sehr lecker!

Schnittlauch-Dip

Zum Frühstück heute morgen gab es ein feines Haferflockenmüsli, bestehend aus feinen Haferflocken, Bananenscheiben, frischen Blaubeeren und der Provamel Mandelmilch. Da diese gesüßt ist und die vollreifen Bananen zusätzlich süßen, habe ich auf sonstige Süßungsmittel verzichtet.

Haferflockenmüsli

So, aber jetzt! Jetzt kommt das erste offizielle und dem Original nachgebackenen Cookbook-Challenge-Rezept: Nutty-Oatmeal-Raisin Cookies aus La Dolce Vegan!. Während Papa im Regen Fussball spielen war und Sohnemann seinem wohl verdientem Schlaf nachgegangen ist, gab es Mutter-Tochter-Quality-Time beim Kekse backen.

Nutty Oatmeal Raisin Cookie

Ich gebe zu, es waren keine Rosinen drin – Rosinen im Keks geht gar nicht, nein Mama – aber ansonsten war alles gleich. Sie sind zwar viel zu süß, aber lecker. Allerdings kommen sie meiner Meinung nach nicht an Dreena Burtons Oatmeal Raisin Cookies aus eat, drink & be vegan heran. Ich glaube, ich bleibe vorerst beim Dreena-Rezept.

Max hätte auf jeden Fall gerne mal probiert… 🙂

Zeigende Hand auf Keks

Heute Mittag gab es die Cookbook-Challenge #3, wobei diese Nudel-Zucchini-Champignon-Suppe nicht zum ersten Mal gekocht wurde hier im Haus. Sie ist aus dem tollen So schmeckt’s Kindern vegetarisch Kochbuch und gehört mittlerweile zum Standard. Heute mal wieder mit hellen Bio-Gabelspaghetti vom Edeka. Ich raspele sowohl die Zucchini als auch die Champignons für die Suppe. Manchmal ringt sich Zoe dazu durch sie dann so mitzuessen. Aber nur manchmal…

Die Erwachsenen-Version (unpüriert) – ja, die Bilder sind nicht sehr schön, aber mir blieb nicht viel Zeit alles zurecht zu stellen…

Nudelsuppe unpüriert

Die Zoe-Version (püriert) – Max isst völlig schmerzfrei die Erwachsenen-Version mit.

Nudelsuppe püriert

Heute abend gab’s nochmal die Reste von der Nudelsuppe mit unserem allseits beliebten Konfetti-Salat, den ich mittlerweile immer mit Mais zubereite. Auch die Sauce habe ich leicht angepasst: anstatt Leinöl nutze ich gerne Walnussöl und anstatt Essig kommt mittlerweile frischer Zitronensaft ran. Kürbiskerne gibt’s extra dazu, Tochter mag sie nicht mehr dem Salat beigemengt.

Konfetti Salat

Was steht morgen auf dem Plan?

Morgen Mittag

  • Chili mit Reis für die Großen und
  • Brokkoli mit Kohlrabisauce für die Kleinen

ansonsten

  • Cooking-Challenge: Dinkelgrissini aus Nachhaltig genießen und evtl. noch etwas aus La Dolce Vegan! – mal schauen…

Und zum Schluß noch ein Buchtipp von mir: ich lese gerade Expedition zu den Polen: Eine Reise mit dem Berlin-Warszawa-Express von Steffen Möller (ausnahmsweise ein Amazon-Link um zu den Rezensionen zu kommen). Wer ab und zu mit den polnischen Mitbürgern Kontakt hat, sollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen! Sehr unterhaltsam, sehr gut zum Abschalten!

Möllers erstes Buch Viva Polonia – als deutscher Gastarbeiter in Polen ist ebenfalls äußerst empfehlenswert, wenn nicht sogar ein kleines bisschen besser. Aber nur ein bisschen!

Kichererbsen-Rührei

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Ich vermisse vermisste manchmal den Genuss von Rührei – speziell zu Kartoffeln und „Rahm“spinat (TK-Blattspinat mit Zwiebeln angebraten und mit Hafersahne abgelöscht – anschließend noch mit Salz, Pfeffer, etwas Agavendicksaft und Muskat abgeschmeckt. Viel besser als das TK-Original!). Auf Wunsch der Tochter kam das gestern mal wieder auf den Tisch. Jedesmal frage ich mich dabei, wie ich einen würdigen Ersatz für das Rührei schaffen könnte – ohne Tofu. Ich habe das allseits beliebte Tofu-Scramble zwar noch nicht zu kochen gewagt, aber irgendwie juckt’s mich auch nicht danach. Tofu „pur“ ist einfach nicht mein Ding.

Gestern nachmittag habe ich mich also mal schlau gegoogelt – und siehe da, beim Lesen meiner Reader-Einträge kommt mir mal wieder ein sehr nützlicher und wie bestellter Beitrag von Churchofseitan entgegen gerollt! Dort wurde doch tatsächlich ein Rührei aus Kichererbsenmehl gezaubert. Das kam mir gar nicht so seltsam vor, nachdem ich zum Brunch vor einigen Monaten ein wunderbares French Toast auf der Grundlage von Kichererbsenmehl aus dem Rezeptereservoir „Vegan with a Vengeance“ von Isa gezaubert hatte.

Das Geheimnis des Rühreis liegt dabei – wie immer – an der Würze. Es gibt ein spezielles indisches Salz, Schwarzsalz genannt, welches durch seinen hohen Schwefelgehalt Ei in Geruch und Geschmack sehr ähnelt. Eigentlich nicht wirklich appetitlich, wie ich finde, aber, in homöopathischen Dosen eingesetzt, durchaus denkbar. Nach einem kurzen Anruf bei örtlichen Asia-Laden konnte ich freudestrahlend ins Auto steigen und das Salz gleich abholen. Kichererbsenmehl ist ohnehin ein Vorratsprodukt, so dass ich das Experiment gleich starten konnte.

Langer Rede, kurzer Sinn: das Rührei war überaus lecker und ein wahrhaft würdiger Ersatz. Ich für mich kann behaupten, dass es mir sogar noch besser schmeckt als das Original, schon alleine weil die „glibberige“ Konsistenz nicht vorhanden ist. Vielen Dank und Chapeau! für diese tolle Rezeptidee an dieser Stelle an die Verfasser der Beiträge!

Kichererbsenrührei

Zutaten für 2 Personen als Beilage

  • 1/3 Tasse Kichererbsenmehl
  • 2/3 Tasse Wasser
  • 1/2 TL Kala Namak (Schwarzsalz)
  • 1/4 TL Kurkuma
  • Salz, Pfeffer, Paprika (nach Geschmack)
  • 2 EL Sojamilch (habe ich zusätzlich noch hinzugefügt)
  • optional: 1 kleine Zwiebeln, gewürfelt
  • 2 EL Olivenöl

Und so wird’s gemacht

Ich habe die ersten 5 Zutaten in ein Mixgefäß gegeben und mit dem Pürierstab ordentlich vermengt, so dass eine cremige Masse entstand. Da mir das ein wenig zu fest war, habe ich die 2 EL Sojamilch noch hinzugefügt – ich denke man kann hier nach Belieben vorgehen: für ein etwas „weicheres“ Rührei etwas mehr Sojamilch, für ein „festeres“ einfach weniger nehmen oder gar keine Sojamilch hinzufügen. In der Regel halte ich mich von Sojamilch als Kochhilfe fern, in diesem Fall aber habe ich es erst einmal damit probiert, weil ich mir das Ergebnis nicht vermasseln wollte und das Lecithin in der Sojamilch für Bindung sorgt. Jetzt weiß ich das es schmeckt und werde es zukünftig mit Hafermilch probieren.

Natürlich kann man hier auch noch frische Kräuter hinzufügen (Schnitt- und Bärlauch würden mir spontan einfallen), aber mir mangelte es gestern leider daran. Und TK-Kräuter finde ich geschmacklich nicht so überzeugend in diesem Fall.

Nach dem Pürieren/Mixen wird eine Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzt, falls gewünscht, die Zwiebel glasig angebraten und die Masse eingefüllt. Wenn sie kurz gestockt ist (ca. 1 min.) verrühren und warten bis sich ein Klumpen bildet, der zusammenhält. Das dauert so ca. 3 min. In meinem Fall war der schon noch klebrig und im Nachhinein dachte ich mir, ich hätte es wahrscheinlich noch etwas kürzer in der Pfanne lassen sollen für ein „fluffigeres“ Ergebnis.

Dann wird der „Klumpen“ auf ein Schneidebrett zum Abkühlen manövriert. Dadurch wird die Masser fester und weniger klebrig, so dass sie leicht auseinander gerissen werden kann. Nach 5 Minuten also den Klumpen in beliebige Rühreigrößen mit den Händen zerreißen, mit einem Messer schneiden oder mit einer Schere schnippeln und wieder in die Pfanne geben. Bei leichter Hitze erwärmen, auf einem Teller anrichten und – wenn vorhanden – mit frischem Schnittlauch bestreut servieren.

Das falsche Rührei gab es gestern bei uns mit einem frischen Blattsalat und gebratenen Champignons.

Falsches Rührei mit Salat

Guten Appetit!

Bananen-Tofu-Aufstrich in mehreren Anläufen…

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Es lag noch eine leicht angebräunte Banane herum, auf die ich keinen Appetit hatte. Da ich momentan aber ohnehin auf der Suche nach kindgerechten süßen und herzhaften Aufstrichen befinde, bot es sich an, mal eine Aufstrichherstellung zu probieren. Ich habe prinzipiell keine Ahnung, wie man einen leckeren Aufstrich aus Bananen zaubern kann und mit der Kreativität komme ich auch schnell an meine Grenzen… Also Google befragen, Zutaten zusammen suchen und los geht’s!

Tja, was soll ich sagen? „Operation gelungen, Patient tot!“ Das Zeug hat widerlich geschmeckt. Als Hauptzutat wurde in sämtlichen Rezepten Erdnusmus genannt, was ja auch Sinn macht und ganz gut passt, aber pfui, ich hatte einen Erdnusmus, der mit seiner Mächtigkeit nicht nur sämtliche andere Zutaten geschmacklich neutralisiert hat, sondern die gesamte Masse zu einem dicken fetten Klumpen verwandelte, der mich geschmacklich wie dickflüssiger Erdnusssaft auf der Zunge lag. So manch einem mag das ja ganz gut schmecken, aber mich kann man mit solchen Geschmacksbelastungen wirklich davon jagen…

Ich bin vielleicht sowieso eine kulinarische Spieldverderberin. Ich mag es klassisch, ohne viel Exotik und einfach. Gemüse esse ich für mein Leben gerne – sowohl gekocht als auch roh. Aber bei Obst hört der Spaß auch schon auf. Ich werde nie verstehen können, wie man Saucen, deftige Gerichte oder auch Salate mit Obst verfeinern kann – und schon gar nicht Orangen! Feldsalat mit Orangen? Bäh… Curry mit Banane? Oh je… Reissalat mit Mandarinen? Bratensaucen mit Orange verfeinert? Nein, ganz ehrlich, Obst gerne in roher Form oder als Obstsalat, Marmelade oder sonstwie isoliert, aber sicher nicht als süße Zutat zu Herzhaftem. Da graut’s mir.

Ähnlich geht’s mir mit Bohnen und Nüssen. Ich mag sowohl Bohnen als auch Nüsse sehr gerne. Aber Nüsse im Kuchen kann ich nur in Maßen ertragen und Bohnen als Mus – was ja Veganer oft gerne genießen – haut mich meistens um. Das macht es natürlich nicht allzu einfach mit der veganen Ernährung, da die meisten Brotaufstriche aus Bohnen oder Nüssen bestehen…

Das ist ne echte Zwickmühle. Momentan vermeide ich häufiges Abendessen mit Brot. Ich koche Unmengen am Mittag und bin ständig auf Draht, damit ich abends für alle etwas habe, das auch mir schmeckt. Wird aber mit der Zeit recht anstrengend kann ich aus dieser Erfahrung heraus versichern. Zweimal die Woche gönne ich mir eine vegane Frühlingsrolle (ich würde sie jeden Tag essen, wenn ich keine Angst hätte mich damit zu einseitig zu ernähren :-)) und meistens esse ich Salat.

So, genug von meinen kulinarischen Charakterschwächen… Heute morgen wurde der (veränderte) Aufstrich von meiner Tochter auf Tauglichkeit getestet und auch gegessen. Ich denke, es wird nicht ihr liebster Aufstrich – meiner sowieso nicht -, aber es ist schon mal ein Anfang.

Vielleicht findet ja der ein oder ander von euch Gefallen daran. Evt. Variationen könnt ihr mir gerne zukommen lassen!

Zutaten für 4-5 Portionen

1/4 Stück Tofustück, natur (von einem 250 g Tofu)
1 TL Erdnussbutter, crunchy (Rapunzel)
1 kleine Banane, klein geschnitten
1 TL Zimt
1 TL Zitronensaft
1 TL Agavendicksaft
ggf. Soja- oder Hafermilch

Zubereitung

Tofu in einen Mixerbehälter klein bröseln
die restlichen Zutaten hinzufügen und im Mixer pürieren, bis eine weiche Masse entsteht
falls es zu dick wird, kann man etwas Hafermilch unterrühren
abschmecken – FERTIG!

Hinweis

der Aufstrich hält sich nicht so gut aufgrund der Bananen. Am besten frisch zubereiten und genießen oder abends vorbereiten und gleich im Kühlschrank für’s Frühstück aufbewahren.

Zubereitungszeit: 5 min.

Quinoa Porridge

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Quinoa ist – wie auch Amaranth – eine überragend glutenfreie Alternative zum herkömmlichen Getreide. Es kann genau wie Getreide verarbeitet werden, sticht zudem mit seinem hohen Gehalt an den Mineralstoffen Magnesium und Eisen deutlich heraus und ist eine nahezu perfekte und damit wichtige Protein-Quelle für Veganer (respektive Vegetarier). Daneben enthalten Quinoa-Körner die essentielle Aminosäure Lysin, die eher selten in pflanzlichen Produkten zu finden ist. Insgesamt also noch deutlich wertvoller als Getreide, wenn es um diese Nährstoffe geht.

Aber mal abgesehen von den positven Nährwertaspekten, bietet Quinoa einen leicht nussig körnigen Geschmack, der sich gerade für Müslis oder als Füllungen hervorragend eignet und dabei nicht nur gut schmeckt, sondern sich auch blitzschnell zubereiten lässt (Quinoa kann gut einen Abend zuvor vorbereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden).

Hier nun ein Frühstücks-Rezept, das sich auf vielfältigste Art und Weise variieren und mit sämtlichen Zutaten, die sich gerade im Vorratsschrank befinden, aufwerten lässt. Wenn dann noch anstatt Kaffee ein Glas O-Saft oder Apfelsaft dabei getrunken wird, steht der guten Eisenversorgung nichts mehr im Weg.

Heute morgen gab es folgende Version:

Zutaten für 1 Person (ca. 2 Portionen)
1/2 Tasse Quinoa
2 1/2 Tassen Hafermilch oder Wasser
1 TL Ahornsirup
2 TL gehackte Walnüsse
1/2 Apfel, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Handvoll Brombeeren (TK)
1/2 TL Zimt
optional: 1 EL Rosinen

Zubereitung
Quinoa gut mit heißem Wasser abspülen um die Bitterstoffe, die sich auf der Schale befinden zu entfernen
Hafermilch mit Zimt zum Kochen bringen
Quinoa in die kochende Flüssigkeit geben und 20 min. auf niedriger Stufe köcheln lassen
wenn TK-Obst verwendet wird, dieses 2-3 min. vor Kochende zum Quinoa hinzufügen – ansonsten diesen Schritt aussparen und das Obst erst auf dem Teller zum Quinoa-Müsli geben
gekochten Quinoa vom Herde nehmen und mit Walnüssen, Obst, Ahornsirup, evt. Rosinen und Frischobst vermischen
abschmecken, ggf. mit Zimt und Süße verfeinern – FERTIG!

Austauschtipps
Quinoa: Hirse, Amaranth oder ein Gemisch aus Quinoa/Hirse/Amaranth
Hafermilch: Wasser, Reismilch, Dinkelmilch, Mandelmilch (einzig Sojamilch ist nicht zu empfehlen, da das Sojaprotein aufnahmehemmende Wirkung bei der Verwertung des Eisens besitzt)
Ahornsirup: Agavendicksaft, Vollrohrzucker
Walnüsse: Pecannüsse – gehackt, Mandeln -gehackt und leicht angeröstet
Obst: auch Bananenscheiben schmecken als Ergänzung hervorragend, anstatt Brombeeren kann man Himbeeren oder gemischtes Beerenobst verwenden

Speed Tip
Quinoa am Vorabend vorkochen und im Kühlschrank kalt stellen; am nächsten Morgen einfach mit ein wenig Wasser/Hafermilch aufwärmen und wie im Rezept beschrieben weiterverfahren

Zubereitungszeit: 5 min. (vorgekocht), 25 min. (ohne Vorkochen)