Cookbook-Challenge: Wolffie’s Banana Blueberry Muffins (LDV) und Linsenbratlinge

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Blueberry Banana Muffins

Sieht lecker aus, oder? Das ist er auch! Ein luftiger Muffin, der die Aromen frischer Blauberren mit denen einer Banane perfekt zusammenfügt. Und so einfach zu machen! Gästetauglich, kindertauglich, blitzschnell gemacht – was will man mehr? Und sicherlich kann man auch Bananenskeptiker damit überzeugen. Das Rezept stammt übrigens wieder aus La Dolce Vegan! (Seite 274).

Ein paar kleine Änderungen habe ich vorgenommen: kein Weißmehl, sondern Weizenmehl Typ 1050, Zucker auf 1/3 der angegebenen Menge reduziert (vollkommen ausreichend! Die Banane süßt ebenfalls gewaltig!), die 1/4 Tasse Öl gegen Apfelmus ausgetauscht und die im Rezept angegebene Zuckerrohrmelasse habe ich nicht mit eingebaut (hat ja schon einen starken Eigengeschmack). Sie sind genau so wundervoll geworden. Ich denke, es kann problemlos auch Vollkorn-Dinkelmehl verwendet werden. Ich musste auch etwas mehr Mandelmilch einrühren, da Weizenmehl Typ 1050 einfach nach mehr verlangt. Sonst ist’s nicht möglich den Teig zusammen zu rühren.

Definitiv ein „Keeper“, wie die Amerikaner gerne sagen :-).

Das Rezept kursiert im Netz: http://recipes.sparkpeople.com/recipe-detail.asp?recipe=26001

Bananen Blaubeer Muffins

Gestern gab es unsere berühmt berüchtigte Kohlrabisauce (mit Tahin als Grundlage), Kartoffeln, gedünstetem Brokkoli und – neu dazu – Linsenbratlinge von Chefkoch.

Linsenbratlinge

(Ich habe Zoe versprochen ihren liebevoll von ihr zusammengestellten Teller als Bild einzustellen :-)).

Ich hatte kein Lauch da, was dem Geschmack nicht geschadet hat. Kräuter habe ich keine zugefügt und mit dem Curry war ich wesentlich vorsichtiger. Allerdings habe ich als zusätzliche Bindung noch Bindobin verwendet. Sie waren trotzdem noch sehr matschig/klebrig und wären mir in der Pfanne fast auseinander gefallen. Geschmacklich aber top! Und das beste an ihnen ist die Tatsache, dass die Linsenmasse püriert wird. So wird das ganze Gemüse versteckt (vor allem die „eklichen Zwiebeln“) und es schmeckt ausnahmslos allen am Tisch!

Hier zusätzlich eine Nahaufnahme:

Linsenbratlinge

Max hat die restlichen zwei Bratlinge abends kalt zum Abendessen gefuttert. Sehr empfehlenswert!

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Polentarauten mit Erbsensauce

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Knusprige Polentascheiben-, dreicke – oder rauten mit einer leckeren Erbsensauce, die natürlich auch püriert werden kann. Ein perfektes Kindergericht, solange die Polentastückchen dünn gehalten werden. Ansonsten kann es manchmal mit der Konsistenz Probleme geben.

Dazu ein frischer Feldsalat mit Körnermix, Zwiebeln und einem Kürbiskernöldressing. Leeeeeeecker!

Die Polenta kann man natürlich an seinen Geschmack anpassen. Anstatt Kräuter der Provence bietet sich auch Curry an oder italienische Kräuter. Oder nur ein paar Hefeflocken für den puren Geschmack. Muss man einfach ausprobieren, was die Kinder mögen. Ich mag auch gerne Paprika in der Polenta. Meine Tochter leider nicht.

Die Erbsensauce schmeckt auch sehr lecker zu Kartoffelbrei mit Mais oder auch zu Nudeln. Oder zu Sellerieschnitzel…

Zu diesem Rezept inspiriert wurde ich vom Buch Vegetarisches Kochbuch von Lioba Willerich. Tolle Rezepte nach Saison sortiert und fast ausschließlich vollwertig. Kindgerecht und Veganisierung meist kein Problem! Die Autorin kommt hier aus der Nähe und kocht für die Kleinen im Kindergarten.

Vegetarisches Kochbuch

An dieser Stelle muss ich mich für die weihnachtliche Abstinenz entschuldigen! Der Feiertagsstreß hat uns voll im Griff. Im Januar gibt’s wieder mehr. Es warten zahlreiche Beiträge darauf geschrieben zu werden… 🙂

Zutaten für 2-3 Portionen

Polenta

  • 300 ml Wasser
  • 300 ml Reis-, Hafer- oder Sojamilch
  • 1 EL Gemüsebrühe oder Bio-Allzweckwürze
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 3 EL Olivenöl
  • 150 g Maisgrieß (Rapunzel Minuten-Grieß)
  • 30 g Alsan-Butter
  • 5 EL Edelhefeflocken
  • 1 EL Kräuter der Provence
  • 30 g Sonnenblumenkerne (optional)
  • Kokosöl zum Anbraten

Erbsensauce

  • 500 g TK-Erbsen oder 800 g frische
  • 1/2 Bd. Frühlingszwiebeln (optional)
  • 1 TL Zwiebelpulver oder 1 kleine Zwiebel (je nachdem ob das Kind Zwiebeln ist oder nicht…)
  • 1 EL Cashewmus
  • 200 ml Wasser
  • 200 ml Hafer-, Soja-, Reis- oder Dinkelsahne
  • 1 Prise Currypulver, mild
  • 2 EL Hefeflocken
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Gemüsebrühe oder Bio-Allzweckwürze
  • 1/2 Bd. frische Petersilie
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Polenta

Wasser, Milch, Gemüsebrühe, Muskantnuss und Olivenöl in einem Topf aufkochen. Maisgrieß mit dem Schneebesen einrühren, kurz aufkochen lassen und vorübergehend den Deckel auflegen (ACHTUNG! Es spritzt!). Auf der ausgeschalteten Herdplatte 5 min. quellen lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, dabei darauf achten, dass sie nicht anbrennen. Alsan-Butter, Edelhefeflocken, Kräuter der Provence und Sonnenblumenkerne unter die Polentamasse ziehen. Die Masse dann höchstens 1 cm hoch (sonst wird sie nachher beim Braten innen zu weich) in eine kalt ausgespülte Auflaufform oder auf ein Backblech streichen und abkühlen lassen. Mit Folie bedecken und mind. 30 Minuten kalt stellen (am besten am Abend vorher zubereiten).

Polenta in Rauten/Dreicke oder beliebige Formen schneiden, vorsichtig mit einem Pfannenwender abheben und bei mittlerer Hitze in Bio-Margarine oder Alsan-Butter oder – noch besser – Kokosöl goldbraun anbraten (ca. 8 min pro Seite).

Erbsensauce

Für die Erbsensauce, die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, falls diese verwendet werden. Falls nicht, Cashewmus und Zwiebeln oder Zwiebelpulver gleich ins heiße Öl einrühren, dabei den Topf von der Herdplatte nehmen. Dann die Erbsen hinzufügen, Topf wieder auf die Herdplatte, und bei mittlerer Hitze unter Rühren andünsten (3 min.). Nach und nach das Wasser und die Sahne angießen. Gemüsebrühe einrühren und ca. 8 min. bei schwacher Hitze ohne Deckel garen, bis die Sauce und die Erbsen die gewünschte Konsistenz haben. Sollte es zu dickflüssig sein, etwas Wasser nachgießen.

Die Erbsensauce mit Salz, Pfeffer, falls erwünscht Currypulver würzen. Mit frischer Petersilie servieren.

Guten Appetit!

Maistaler, vegan

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Freitag war „Wünsch-Dir-Was-Tag“ in unserem Hause. An diesem Tag hole ich meine Tochter vom Kindergarten zum Mittagessen ab und koche, was sie sich wünscht. Ihr Wunsch waren Maistaler und „irgendwas mit Erbsen und Kartoffeln…“. Es gab also Maistaler mit Kartoffelbrei, Erbsensauce und einem grünen Salat.

Das Rezept für die Maistaler habe ich vom …schlemmen ohne muh und mäh…-Blog. Sehr lecker und wunderbar einfach – vielen Dank dafür! Das Rezept habe ich nur ganz wenig abgewandelt (ohne scharfe Würze und zusätzlich mit Haferflocken).

Maistaler

Und hier die Zutaten für ca. 3 Personen (2 Erwachsene und 1 Kind):

1 Glas Mais oder ca. 250g TK-Mais
60g Maismehl
ca. 40g feine Haferflocken
2 EL Sojamehl
4 EL Wasser
1 TL Backpulver
1/2 Bund gehackte Petersilie
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, etwas Curry

Und so wird’s gemacht:

(siehe hierzu auch das Originalrezept)

Der Mais wird leicht püriert, so dass noch ganze Körner übrig bleiben. Das Sojamehl mit dem Wasser verrühren und mit den restlichen Zutaten – außer Salz, Pfeffer, Curry – zum Mais geben und zu einer festen, feuchten Masse verkneten. Mit Salz, Pfeffer und etwas Curry abschmecken.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und währenddessen flache Maistaler beliebiger Größe formen. Knusprig anbraten, dabei vor dem Wenden mit etwas Öl bestreichen um eine gleichmäßig Bräune zu erhalten.

Kinder essen diese Maistaler natürlich gerne mit Ketchup. Ansonsten gab es bei uns noch Kartoffelbrei und Erbsensauce dazu, was ebenfalls sehr lecker war (Rezept zur Erbsensauce folgt).

Guten Appetit!