Gebratene Nudeln wie beim Chinesen und ein Kirsch-Streusel-Kuchen zum Nachtisch

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Wir lieben chinesisches Fast-Food, also gebratene Nudeln, gebratener Reis, Frühlingsrollen, Gemüsesuppe usw. Und da meine Tochter gerade experimentierfreudig ist, was neues Essen angeht, habe ich die Chance genutzt Gebratene Nudeln im Hause als Familienessen einzuführen. Es schmeckt ihr tatsächlich. Ich darf zwar keine Sprossen verwenden, aber mei, was macht man nicht alles, oder?

Zum Nachtisch gab es dann noch den perfekten Kirsch-Streusel-Kuchen von vegan-und-lecker. Der war schneller weg, als ich ihn backen konnte und wird das kommende Wochenende nochmals gemacht. Der Boden ist perfekt: fluffig, locker und lecker. Wieder mal mit Dinnkelmehl, ich denke, das macht einfach einen riesigen Unterschied bei der Festigkeit der Teige aus. Die Streusel sind ebenfalls ein Knüller mit gehackten Mandeln. Das gibt noch extra Biss und schmeckt doppelt so gut! Prima gemacht!

Hier nochmal der Link zum Kirsch-Streusel-Kuchen-Rezept.

Vielen Dank für das Rezept, liebe Heldin!

Kirsch-Streusel-Kuchen von vegan-und-lecker

Zutaten für die Gebratene Nudeln (für ca. 6 Portionen)

  • 250 g Mie-Nudeln (bitte darauf achten, dass sie eifrei sind, da es sie sowohl in der Ei- als auch in der eifreien Variante gibt)
  • 1 haselnussgroßes Stück Ingwer, gerieben (am besten auf der Ingwerreibe, wenn nicht, tut’s auch eine Muskatreibe oder die Knoblauchpresse…)
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst oder fein gehackt
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • optional: ein paar Kirschtomaten, geviertelt oder halbiert, je nach Größe
  • optional: 200 g Sprossen oder Bambussprossen
  • 4 kleine Möhren, grob geraspelt
  • eine Handvoll Pilze, in dünne Scheiben geschnitten
  • 200 g TK-Erbsen
  • 200 g Räuchertofu, grob gewürfelt
  • 3 EL Erdnussöl zum Braten
  • Salz, Pfeffer
  • 2 TL Currypulver oder Fünf-Gewürz-Pulver (schmeckt in beiden Varianten super)
  • 6-8 EL Sojasauce

Zubereitung

Die Mie-Nudeln nach Anweisung zubereiten und warm halten.

Räuchertofu in Öl anbraten und mit Sojasauce ablöschen. Mit Pfeffer und Currypulver würzen, kurz mit anschwitzen. Knoblauch, Ingwer, ggf. Sprossen, Pilze, Möhren und Erbsen zugeben und alles zusammen unter Rühren bei mittlerer Hitze nochmals ca. 5 min. anbraten.

Frühlingszwiebeln und ggf. Kirschtomaten unterrühren, mit 6-8 EL Sojasauce abschmecken (falls Sauce erwünscht ist die Menge etwas erhöhen und etwas Speisestärke mit Wasser verrührt zum Abbinden verwenden) und Nudeln unterheben. Nochmals kräftig anbraten, fertig!

Guten Appetit!

Gebratene Nudeln

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Black Bean Burger

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Zur Zeit herrscht leider verhaltenes Kochvergnügen in unserem Hause, da ich etwas verhindert bin und nur kurze Zeit stehen oder sitzen darf. Da es sich aber im Liegen schlecht kochen lässt, müssen schnelle Gerichte her. Ein bisschen erhöht wird der Schwierigkeitsgrad dadurch noch, dass die Kleine eine Woche Kindergartenurlaub hat und somit auch noch Dinge auf den Tisch müssen, die uns beiden gut schmecken, nahrhaft sind und dabei noch schnell zuzubereiten.

Am Montag haben mein Mann und ich uns jedoch noch ein paar leckere Burger gegönnt die unser Kind nicht mag, aber sie hatte noch andere Reste zu essen. Das Rezept habe ich aus dem genialen Veganomicon Kochbuch geklaut und ganz leicht angepasst. Es ist super einfach und die Burger sind genial schnell zuzubereiten – sofern die schwarzen Bohnen bereits eingeweicht und gekocht sind. Die Vorbereitungen (einweichen und kochen) habe ich Samstag erledigt. Danach habe ich die Bohnen einfach mit Kochwasser in den Kühlschrank gestellt und am Montag zubereitet. Zwei Tage sind ohne Probleme möglich. Die wird’s auf jeden Fall öfters geben!

Ich habe die cups-Angaben dieses Mal nicht umgerechnet. Aber da es bei diesem Rezept nicht auf das Gramm ankommt, kann man einfach eine normale Tasse nehmen und damit arbeiten. Die Masse kann jederzeit durch Zugabe von Wasser (sollte sie viel zu dick sein) oder durch Zugabe von Paniermehl (sollte sie zu flüssig sein) manipuliert werden.

Zutaten für 6 Burger

2 cups zubereitungsfertige schwarze Bohnen
1/2 cup Vollkorn-Paniermehl
2 TL Chilipulver
1/2 TL Kreuzkümmel
1/4 cup Wasser
2 TL Tomatenmark
1/2 cup Petersilie (1 Bund)
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
2 TL Olivenöl
1/2 TL Meersalz, Pfeffer
6 Hamburgerbrötchen

Für den Belag
Tomaten in Scheiben
Zwiebelringe nach Belieben
eingelegte saure Gurken nach Belieben
Mayo
Ketchup
Salatblätter

Zubereitung

Zuerst werden die Bohnen in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrückt. Hierfür keinen Mixer verwenden, ansonsten werden die Bohnen püriert, was nicht sein soll. Es sollen ruhig noch ordentliche Bohnenstücke erkennbar sein.

Im Anschluß fügt man der Bohnenmasse alle weiteren Zutaten hinzu: Paniermehl, Kräuter und Gewürze, Wasser, Tomatenmark, Knoblauch, Zwiebeln.

Als nächstes wird die Masser erst einmal kurz mit der Gabel vermischt, dann wird mit den Händen weiter geknetet wie bei richtigen Frikadellen bis die Masse sich formen lässt (dauert ca. 1 min.). Aus der Masse dann sechs gleichmäßig große/dicke Burger formen (ca. 2 cm in Höhe).

Danach wird eine Pfanne dünn mit Olivenöl bestrichen oder – noch besser – mit einer Öl-Sprühflasche besprüht. Man kann aber auch problemlos ein Küchenpapier dafür verwenden. Die Burger ca. 5 min. bei mittlerer Hitze auf einer Seite anbraten, vor dem Wenden für eine gleichmäßige Bräune mit etwas Olivenöl besprühen, wenden und weitere 5 min. auf der anderen Seite braten.

Für die Burger haben wir verpackte Burgerbrötchen benutzt. Die Golden Toast Burgerbrötchen sollen ja meines Wissens nach vegan sein, also haben wir die verwendet. Sobald ich wieder länger stehen darf, werde ich auf jeden Fall selbst die Brötchen machen und ein Rezept einstellen.

Wir haben die Brötchen vor dem Belegen noch fünf Minuten im Ofen aufgewärmt. Man kann sie auch in der Pfanne kurz anbraten oder auch ganz ohne Erwärmen belegen. Wie’s einem eben am besten schmeckt…

Im Prinzip ist dann alles fertig. Die Burger auf die Brötchen legen, nach Belieben belegen und genießen – FERTIG!

Das passt dazu

Feldsalat mit Champignons
selbstgemachte dicke Backofenpommes mit Paprikagewürz

Austauschtipps

2 cups schwarze Bohnen: nach Geschmack kann 1 cup schwarze Bohnen durch 1 cup Kidneybohnen ersetzt werden
Gluten: im Originalrezept wird der Masse noch 1/2 cup Gluten zugefügt. Ich habe darauf verzichtet, was der Bindung überhaupt nicht geschadet hat.

Zubereitungszeit: 20 min. (ohne Einweich- und Kochzeit der Bohnen)

Veggie Gyros

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Gestern war es so weit: mein erstes veganes Fast-Food-Abendessen. Ich hatte mir letzte Woche das Veggie Gyros von Wheaty im Bio-Laden mitgenommen und wollte mal ausprobieren, ob das Zeug wirklich so gut schmeckt wie viele behaupten. Zu Fleischzeiten habe ich Gyros gemieden, da es mir immer zu fettig war und ich Angst hatte auf undefinierbaren (Fett-)Stückchen herumzubeißen… Aber die Würze fand ich schon immer lecker.

Der Teller ist zwar nicht ganz so geworden wie gewünscht – Guacamole statt Tzatziki und Tortillachips statt Pommes… -, aber nichtsdestotrotz war es wirklich nicht schlecht.

Demnächst werde ich mich auch mal an selbst hergestelltem Seitan-Gyros probieren. Ich scheue bisher noch ein bisschen den Aufwand.

die unspektakuläre Zubereitung…

eine Packung Veggie Gyros in der Pfanne anbraten (vielleicht nicht ganz so lange, wie ich es getan habe… höchstens 5 min.)
nach Belieben mit Beilagen servieren (hier Tortillachips und Guacamole, weil die Avocado weg musste und Tomatenspalten); am besten mit Tzatziki und Tomatenreis oder knusprigen Kartoffelecken (Rezepte folgen :-))

Zubereitungszeit: 10 min.