Black Bean Burger

9 Kommentare

Zur Zeit herrscht leider verhaltenes Kochvergnügen in unserem Hause, da ich etwas verhindert bin und nur kurze Zeit stehen oder sitzen darf. Da es sich aber im Liegen schlecht kochen lässt, müssen schnelle Gerichte her. Ein bisschen erhöht wird der Schwierigkeitsgrad dadurch noch, dass die Kleine eine Woche Kindergartenurlaub hat und somit auch noch Dinge auf den Tisch müssen, die uns beiden gut schmecken, nahrhaft sind und dabei noch schnell zuzubereiten.

Am Montag haben mein Mann und ich uns jedoch noch ein paar leckere Burger gegönnt die unser Kind nicht mag, aber sie hatte noch andere Reste zu essen. Das Rezept habe ich aus dem genialen Veganomicon Kochbuch geklaut und ganz leicht angepasst. Es ist super einfach und die Burger sind genial schnell zuzubereiten – sofern die schwarzen Bohnen bereits eingeweicht und gekocht sind. Die Vorbereitungen (einweichen und kochen) habe ich Samstag erledigt. Danach habe ich die Bohnen einfach mit Kochwasser in den Kühlschrank gestellt und am Montag zubereitet. Zwei Tage sind ohne Probleme möglich. Die wird’s auf jeden Fall öfters geben!

Ich habe die cups-Angaben dieses Mal nicht umgerechnet. Aber da es bei diesem Rezept nicht auf das Gramm ankommt, kann man einfach eine normale Tasse nehmen und damit arbeiten. Die Masse kann jederzeit durch Zugabe von Wasser (sollte sie viel zu dick sein) oder durch Zugabe von Paniermehl (sollte sie zu flüssig sein) manipuliert werden.

Zutaten für 6 Burger

2 cups zubereitungsfertige schwarze Bohnen
1/2 cup Vollkorn-Paniermehl
2 TL Chilipulver
1/2 TL Kreuzkümmel
1/4 cup Wasser
2 TL Tomatenmark
1/2 cup Petersilie (1 Bund)
2 Knoblauchzehen, gepresst
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
2 TL Olivenöl
1/2 TL Meersalz, Pfeffer
6 Hamburgerbrötchen

Für den Belag
Tomaten in Scheiben
Zwiebelringe nach Belieben
eingelegte saure Gurken nach Belieben
Mayo
Ketchup
Salatblätter

Zubereitung

Zuerst werden die Bohnen in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrückt. Hierfür keinen Mixer verwenden, ansonsten werden die Bohnen püriert, was nicht sein soll. Es sollen ruhig noch ordentliche Bohnenstücke erkennbar sein.

Im Anschluß fügt man der Bohnenmasse alle weiteren Zutaten hinzu: Paniermehl, Kräuter und Gewürze, Wasser, Tomatenmark, Knoblauch, Zwiebeln.

Als nächstes wird die Masser erst einmal kurz mit der Gabel vermischt, dann wird mit den Händen weiter geknetet wie bei richtigen Frikadellen bis die Masse sich formen lässt (dauert ca. 1 min.). Aus der Masse dann sechs gleichmäßig große/dicke Burger formen (ca. 2 cm in Höhe).

Danach wird eine Pfanne dünn mit Olivenöl bestrichen oder – noch besser – mit einer Öl-Sprühflasche besprüht. Man kann aber auch problemlos ein Küchenpapier dafür verwenden. Die Burger ca. 5 min. bei mittlerer Hitze auf einer Seite anbraten, vor dem Wenden für eine gleichmäßige Bräune mit etwas Olivenöl besprühen, wenden und weitere 5 min. auf der anderen Seite braten.

Für die Burger haben wir verpackte Burgerbrötchen benutzt. Die Golden Toast Burgerbrötchen sollen ja meines Wissens nach vegan sein, also haben wir die verwendet. Sobald ich wieder länger stehen darf, werde ich auf jeden Fall selbst die Brötchen machen und ein Rezept einstellen.

Wir haben die Brötchen vor dem Belegen noch fünf Minuten im Ofen aufgewärmt. Man kann sie auch in der Pfanne kurz anbraten oder auch ganz ohne Erwärmen belegen. Wie’s einem eben am besten schmeckt…

Im Prinzip ist dann alles fertig. Die Burger auf die Brötchen legen, nach Belieben belegen und genießen – FERTIG!

Das passt dazu

Feldsalat mit Champignons
selbstgemachte dicke Backofenpommes mit Paprikagewürz

Austauschtipps

2 cups schwarze Bohnen: nach Geschmack kann 1 cup schwarze Bohnen durch 1 cup Kidneybohnen ersetzt werden
Gluten: im Originalrezept wird der Masse noch 1/2 cup Gluten zugefügt. Ich habe darauf verzichtet, was der Bindung überhaupt nicht geschadet hat.

Zubereitungszeit: 20 min. (ohne Einweich- und Kochzeit der Bohnen)

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9 Gedanken zu „Black Bean Burger

  1. Also… ich hab den heute gemacht – voller Vorfreude und mit einem kritischen „Mitesser“.

    Was mir überhaupt nicht gelungen ist:
    der wurde nicht fest beim anbraten 😦

    An was kann das liegen? Zu wenig Selmmelbrösel?

    Ansonsten hat das so lecker geschmeckt. Das war auch mein erstes Schwarze Bohnen Gericht. Sowas wirds öfter geben und das macht mega satt. Hatte für jeden 2 Burger vorgesehen – die Burger an sich waren ja schon echt klein – aber das ist schon zu viel. Lieber die Menge auf 2 Portionen aufteilen – finde ich.

    Über Tipps wäre ich sehr dankbar 🙂

    Liebe Grüße,
    Toni

    • Hallo Toni,

      es ist etwas schwer zu beurteilen, was schief gegangen ist, ohne die Konsistenz gesehen zu haben. Aber ja, ich denke, du könntest richtig liegen mit deiner Vermutung, dass zu wenig Semmelbrösel enthalten waren. Ansonsten, probier mal mit Haferflocken anzudicken, dann halten sie wesentlich besser. Die Masse sollte auf jeden Fall schon beim Mischen kleben. Wenn sie das nicht macht, dann wird sie auch in der Pfanne nicht ordentlich fest.

      LG, Jenny

      • Hallo Jenny,

        Danke für die Antwort!

        Das lag sicher an der Bindung, der nicht vorhandenen^^
        Guter Trick mit den Haferflocken – mach ich 🙂

        Vielen Dank für das Rezept, die gibts morgen wieder.

        Liebe Grüße,
        Toni

  2. Hab gerade eben die letzten burger geformt. Morgen nach der Uni gibts dann endlich meine ersten Blackbean burger. K.a. wie du mich dazu bekommen hast, endlich mal eins der vielen Burger-Rezepte die man so online findet umzusetzten aber ich freu mich sehr darauf sie morgen endlich anzubraten und zu probieren :))

  3. es gibt meiner meinung nach keine besseren burger als auf hülsenfrüchte-basis. hab sogar nen bekannten von mir (erklärter antiveggie…der will am besten jeden tag fleisch auf dem teller haben) mit meinen paradina-linsenburgern begeistern können. und der weiß bis heute noch nicht, daß die ganz ohne fleisch waren…..
    ich werd´s mal mit den blackbeans probieren, danke für die anregung!!!

    • Ganz bestimmt sogar. Habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber ich denke nicht, dass es Probleme geben sollte. Würde sie vielleicht einzeln einfrieren zur besseren Portionierung.

      • Ach du hast ja geantwortet, Mist ich hab die Benachrichtigung nicht angestellt und nun weiß ich nich mehr wo ich überall bei dir kommentiert hatte 😦

        Na, egal, ich könnte mir die Black Bean Burger gut als Mitnehm-Gericht vorstellen. Kann man im Voraus in größeren Mengen machen. 🙂

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