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Rezension: Das vegane Kochbuch von Sandra Forster

02 Mar

Das vegane KochbuchEin tolles Buch aus dem Hause Blumenbar. Schon die Aufmachung ist toll – im Retro-Style. Die Bilder sind aussergewöhnlich und passen sich im 50-er Jahre-Stil perfekt der Gesamtaufmachung an.

Beim ersten Durchblättern fiel mir sofort positiv auf, dass nur wenige Sojaprodukte verwendet werden. Es ist also kein Kochbuch im Attila Hildmann-Stil, der ja bekanntlich ganz wenig ohne Tofu & Co. auskommt, sondern es ist tatsächlich eher ein Kochbuch mit vollwertigen veganen Rezepten. Insgesamt kommen nahezu alle Rezepte ohne lange Zutatenlisten aus. Was die Zubereitung angeht, bin ich mir nicht ganz sicher, ob das Buch etwas für den blutigen Einsteiger im Bereich der veganen Kochkunst ist. Ich habe eher das Gefühl, dass es den fortgeschrittenen Koch eher anspricht, der schon den ein oder anderen Handgriff gut kennt. Bei der Erdbeerschnitte beispielsweise fehlt die wichtige Anweisung den Teig bloß nicht zu überrühren bzw. am besten mit einem Teigschaber zu vermengen (kein Handrührgerät oder Schneebesen verwenden). Sonst wird’s zäh…

Für alle diejenigen, die sich bereits ein paar Grundkenntnisse angeeignet haben, bietet dieses Kochbuch allerdings eine Hülle an interessanten Ideen. Vorhanden sind Gerichte aus aller Welt: von asiatisch (Glücksrollen mit eingelegtem Gemüse) über indisch (Samosas) bis zur deftigen deutschen Küche (Saure Semmelknödel mit Pfifferlingen) ist alles dabei. Sogar die Rohkost kommt nicht zu kurz!

Ich halte die Gerichte insgesamt nicht für familientauglich bzw. alltagstauglich. Aber das ist sicherlich auch nicht Sinn der Sache gewesen. Vielmehr bietet es tolle Schlemmereien für einen veganen Abend mit Freunden oder auch um omnivore Skeptiker von der veganen Küche zu überzeugen. Am besten sogar mit dem im Buch bereitgestellten Menüvorschlag!

Fast als Highlight würde ich die Textbeiträge, die an die Rezepte anschließen, bezeichnen. Sandra Forster, Hilal Sezgin (Autorin des Buches “Landleben – Von einer die raus zog“), Michi Kern (Chef des berühmten Münchener Nachtclubs Pacha) und Sharon Gannon (Yoga-Lehrerin aus New York und Autorin des Buches “Yoga and Vegetarianism“) haben sehr schöne Texte zum Buch und zum Thema Veganismus beigesteuert.

Fazit: ein sehr schönes Kochbuch für leicht fortgeschrittene Hobbyköche mit einer großen Rezeptvielfalt! Sehr zu empfehlen!

 
1 Comment

Geschrieben von - 02/03/2012 in Bücher, Das vegane Kochbuch

 

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Eine Antwort zu Rezension: Das vegane Kochbuch von Sandra Forster

  1. fluegelwesen

    24/04/2012 at 08:22

    Hallo ;)

    Ich habe deine Haferflockenkekse nachgebacken und muss sagen: Sie waren sehr gut!
    (http://keksundkarotte.blogspot.de/2012/04/nachgekocht-haferflockenkekse.html)
    Danke für das tolle Rezept!

     

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