Einfache Kartoffelsuppe

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Heute mal wieder ein Rezept. Und zwar ein Lieblingsrezept meiner Tochter – ergo: eine Suppe, die besonders kindgerecht ist.

Es gibt auch nicht viel darüber zu erzählen. Man kann sie pürieren oder auch nicht, man kann noch mehr Gemüse reinwerfen oder es bleiben lassen, man kann sie cremig pürieren oder eher wässrig lassen, Räuchertofu hinzufügen usw… Es ist vielmehr ein einfaches Grundrezept mit Potenzial.

Kartoffelsuppe

Kartoffelsuppe für 3-4 Portionen

  • 6 mittelgroße Kartoffeln, geschält, gewaschen und fein gewürfelt
  • 2 kleine Möhren oder 1 große Möhre, fein gewürfelt
  • 2 Selleriestangen, fein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • ca. 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 Bund frische Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Hafer-, Soja-, Reis-, Mandel- oder Dinkelsahne
  • 3 EL Olivenöl

Zubereitung

Das Öl in einem hohen Topf erhitzen. Zwiebeln darin glasig andünsten.

Gemüse hinzufügen kurz mit anschwitzen und mit der Gemsüebrühe auffüllen. Kurz aufkochen, Hitze auf niedrige Stufe reduzieren und das Gemüse in ca. 10 min. gar kochen, anschließend pürieren.

Nach dem Pürieren mit Salz, Pfeffer, Muskat und Sahne-Alternative abschmecken. Wenn die Suppe zu dick sein sollte, ruhig etwas Wasser hinzugeben und nochmals aufkochen. Die Sahne allerdings erst danach hinzufügen – nicht mit aufkochen!

Die frische Petersilie unterrühren und mit etwas Petersilie bestreut und Knoblauchbaguette servieren.

Guten Appetit!

 

 

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Mexikanisches Dinner und ein kleiner Ausflug in meine Gedankenwelt…

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Gestern war ich bei Freunden zu Gast, die sich, ich erlaube mir an dieser Stelle zu behaupten, durch mich und mein veganes Missionieren haben inspirieren lassen und es uns mittlerweile gleich tun. Ich missioniere inspiriere übrigens nur, wenn ich einen Sinn darin sehe. Ich mache mir nicht die Mühe Menschen, die einen sehr konventionellen Eindruck machen, mit diesem Thema zu konfrontieren. Nicht, weil ich Angst vor der Konfrontation hätte, einfach nur, weil mir beim Thema Tiere/Kinder immer rasch die Tränen kommen. Ich bin dafür zu emotional. Es geht mir einfach nicht in den Kopf, wie es Menschen um mich herum nicht interessieren kann, was Lebewesen erleiden müssen, was wir mit der Erde anstellen, was andere Menschen durchmachen müssen (und meistens eben noch Kinder) damit diese ihr „lecker Fleisch“ (überwiegend), aber auch Schokolade, Milch oder Sonstiges genießen können. Ich verstehe es nicht – ehrlich. Keine Ahnung, wie einen das kalt lassen kann, als würde es den Einzelnen nichts angehen. Das sind meistens Menschen, die sich über Kleinigkeiten noch so sehr aufregen können (Staub im Haus, kläffender Nachbarshund, leeres Regal im Supermarkt, doofe Mutti im Kindergarten usw.), oder die alles tun um ‚gesund‘ zu leben (vollwertig essen, Plastik vermeiden, auf Schadstofffreiheit achten, Kinder im Winter dick einpacken etc.) aber wenn du ihnen sagtest, dass sie die perversen Massenhinrichtungen, die sekündlich stattfinden, durch ihr Essverhalten unterstützen, oder, dass alle fünf Minuten in der dritten Welt ein Kinder verhungert, weil es nicht genug zu essen hat, weil das Getreide für unsere Viehzucht benötigt wird (also werden diese Kinder quasi indirekt ermordert) oder, dass sie die größte Schadstoffmenge über ihr Essen einnehmen, zucken sie mit den Schultern und sagen dann sogar manchmal ganz ehrlich: „Das will ich gar nicht wissen?“ Heija, ich eigentlich auch nicht. Aber wenn wir uns jetzt weigern unseren Verstand einzusetzen, werden unsere Kinder das bitter bezahlen.

Jetzt mal ganz ehrlich: wie lange kann man sich vor der Tatsache verstecken, dass die heutigen Essgewohnheiten des Durchschnittseuropäer den Planeten zerstört? Sogar im untersten Unterhaltungssektor (Stichwort: Punkt 12 & Co.) wird mittlerweile vor zu hohem Konsum tierischer Lebensmittel gewarnt. Erst hat die Politik das gute Geschäft mit den Tieren tatkräftig unterstützt, schließlich lebt unser Gesundheitssystem von Diabetes und Freunde, hat ja keiner was davon wenn alle gesund bleiben, und jetzt rudern sie panisch zurück, weil der Otto-Normalverbraucher nun mal geneigt ist Propaganda ernst zu nehmen und umzusetzen. Jetzt wollen eben viele nicht mehr ohne Fleisch. Nein, falsch, es glauben viele tatsächlich es ginge nicht ohne Fleisch. Das ist ein gewaltiger Unterschied! Und jetzt hat das System ein Problem, denn sehr lange hält unser Gesundheitssystem die Last der (chronisch) an Zivilisationskrankheiten Erkrankten nicht mehr aus. Grotesk, oder? Über Frau Aigner lasse ich mich an dieser Stelle gar nicht aus…

Deswegen halte ich mich lieber an Menschen, die sich offensichtlich viele Gedanken um ihre Umwelt und vor allem auch um die Zukunft ihrer Kinder machen. Dort macht es in meinen Augen am meisten Sinn anzusetzen und dort macht es auch am meisten Spaß.

Wie blasphemiert Hagen Rether so schön: „Wollen wir unseren Enkelkindern in 40 Jahren, auf die Frage warum wir die Erde aufgefressen haben, sagen: Weil’s halt so lecker war?“

In diesem Auftritt übrigens:

Ne, wollen wir natürlich nicht, also hört auf den Mist zu essen. Was die Erde zerstört, kann für die eigene Gesundheit auch nicht hilfreich sein – so mal als kleine Gedankenstütze. So, genug geplaudert. Manchmal muss es raus, was auf der Seele liegt.

An dieser Stelle möchte ich noch unbedingt auf die Butenland-DVD aufmerksam machen. Es ist eine sehr liebevoll zusammen gestellte kleine Doku über das Kuhaltersheim, wobei es nicht nur ein Altersheim für Kühe ist. Es leben dort auch Schweine, Hühner, Hunde, Katzen, Pferde… Ein langes Interview mit Jan Gerdes, dem Hofbesitzer ist auch dabei. Zu bestellen, gibt es die DVD hier: http://kilian-dreissig.de/dvd.php für 13,55 Euro inkl. Porto. Wir haben die DVD letzte Woche erhalten und gleich angeschaut. Der Abschied vom Ochsen Willem hat mich schlimm mitgenommen, aber ansonsten ist die DVD wirklich harmlos mit schönen Bildern, unter anderem auch von Mattis Geburt…

Und jetzt zum mexikanischen Essen von gestern. Ich wollte also mein absolutes Lieblingsessen auftischen und damit zeigen, dass dieses vegane Gericht dem Original locker das Wasser reichen kann! Nein, im Ernst, ich esse diese Version so viel lieber als das Original! Dem Essverhalten der anderen nach zu beurteilen, hat’s genauso geschmeckt. Wir haben zu dritt alle zwölf! Wraps verschlungen :-).

Es gab Tortilla Wraps (gekauft, von Acapulco) gefüllt mit Bohnenmus, Tofuhack, Kichererbsenhack, Guacamole, Nacho Cheese Sauce, Höllenfeuer-Sauce von Sanchon und Tomaten- und Zwiebelwürfel. Grünkohl hatten wir zwar ebenfalls gedünstet, aber anschließend völlig vergessen aufzudecken…

Die Bilder vom Bohnenmus muten etwas merkwürdig an, aber man lasse es sich gesagt sein: das Zeug ist wirklich lecker!

{Kichererbsenhack scharf gewürzt, Tomaten & Zwiebeln und Guacamole, in den Schüsseln, Refried Beans rechts, Tofuhack im Vordergrund}

{Refried Beans von Fuego aus der Dose mit Zwiebeln}

{Nacho Cheese Sauce}

Wrap{Wrap mit Füllung}

Zutaten für 3 Personen

Bohnenmus

  • Rezept Refried Beans oder eine Dose Refried Beans (gibt’s im Supermarkt)
  • falls Dose: zusätzlich noch 1 kleine Zwiebel, etwas Hot Banditos Gewürz oder etwas Cayennepfeffer/Chilipulver, Kreuzkümmel und Paprika

Zubereitung

Entweder nach Rezept oder – bei der Dose – etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen, die klein gewürfelte Zwiebel und die Gewürze darin anschwitzen und das Bohnenmus aus der Dose hinzufügen. Mit einem Kartoffelstamper nochmal ordentlich stampfen, damit die großen Bohnenstücke noch verschwinden und erwärmen, nicht kochen!

Guacamole

Es gibt so viele Rezepte, unter anderem auch hier bei mir. Gestern haben wir das wesentlich vereinfacht, weil die Freundin derzeit auf Knoblauch verzichten muss. Also haben wir Knoblauchpulver verwendet und das funktionierte auch wunderbar.

Eine reife Avocado zerstampfen, etwas Limetten- oder Zitronensaft einrühren, etwas Knoblauchpulver hinzugeben, eine kleine gewürfelte Zwiebel und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je reifer die Avocado, desto weniger muss man eigentlich würzen.

Nacho Cheese Sauce

siehe Rezept

Tofuhack

  • 1 Block Tofu, mindestens 12 Stunden gepresst

Marinade

  • 8 EL Sojasauce
  • 1 EL Worcestershiresauce, vegan
  • Hot Banditos Gewürz oder sonstiges Gewürz für mexikanische Gerichte (in jedem Supermarkt gibt es Mexikanische Gewürzmischungen)
  • 1 Knoblauchzehe oder Knoblauchpulver
  • 1 EL Olivenöl

Sonstiges

  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • etwas Cayennepfeffer
  • etwas Olivenöl

Zubereitung

Aus den Zutaten für die Marinade eben eine Marinade zubereiten. Den lange ausgepressten Tofu so gut wie möglich zerbröseln (ich benutze hierfür meine Vitamix, das funktioniert super!) und in darin einlegen. Wenn der Tofu lange ausgepresst wurde, kann eine lange Marinadezeit entfallen. Es reicht dann eine halbe Stunde vorher zu marinieren.

Etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Zwiebeln kurz anschwitzen, Tofu hinzufügen und richtig kross anbraten bei mittlerer Hitze. Bis zur Verwendung warm stellen.

Kichererbsenhack

  • 1 Glas Kichererbsen, abgetropft
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/4 TL Chilipulver
  • 1 TL Paprikapulver süß, am besten geräuchert
  • 1 TL Oregano
  • Salz, Pfeffer
  • Saft einer Limette
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

Olivenöl erhitzen, Gewürze darin bei mittlerer Hitze gut anschwitzen (bis der typische Duft verströmt wird) Kichererbsen hinzugeben, kurz mit anbraten und mit dem Saft der Limette und der 1/2 Zitrone ablöschen. Noch ein klein wenig Wasser hinzufügen (2-3 EL) und etwas reduzieren lassen. Kichererbsen mit der Gabel zerstampfen, damit sie nicht aus dem Wrap fallen beim Befüllen und gleich aus der Pfanne nehmen, sonst wird’s trocken.

Wraps zusammenstellen

  • 2 Tomaten, klein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, klein gewürfelt
  • etwas Hot Sauce, z.B. Höllenfeuer von Sanchon oder Tabasco
  • etwas Grünes, z.B. Eisbergsalat, Kohl, Grünkohl, Spinat…
  • ein paar Jalapenos

Den Wrap erst mit Bohnenmus bestreichen, Tofuhack und Kichererbsenhack darauf verteilen, Gemüse nach Belieben und mit Guacamole, Nacho Cheese Sauce und Höllenfeuer/Tabasco abschließen.

Diese Anleitung für mexikanisch angehauchte Wraps ist lediglich meine Lieblingszusammenstellung. Man kann hier seiner Fantasie absolut freien Lauf lassen und nach Lust und Laune belegen. Ich finde jedoch, dass sie in dieser Form wirklich mexikanisch schmecken :-).

Wer die Nacho Cheese Sauce nicht mag, kann sie natürlich weglassen oder durch veganen Käse nach Belieben ersetzen.

Guten Appetit!

Kichererbsen-Rührei

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Ich vermisse vermisste manchmal den Genuss von Rührei – speziell zu Kartoffeln und „Rahm“spinat (TK-Blattspinat mit Zwiebeln angebraten und mit Hafersahne abgelöscht – anschließend noch mit Salz, Pfeffer, etwas Agavendicksaft und Muskat abgeschmeckt. Viel besser als das TK-Original!). Auf Wunsch der Tochter kam das gestern mal wieder auf den Tisch. Jedesmal frage ich mich dabei, wie ich einen würdigen Ersatz für das Rührei schaffen könnte – ohne Tofu. Ich habe das allseits beliebte Tofu-Scramble zwar noch nicht zu kochen gewagt, aber irgendwie juckt’s mich auch nicht danach. Tofu „pur“ ist einfach nicht mein Ding.

Gestern nachmittag habe ich mich also mal schlau gegoogelt – und siehe da, beim Lesen meiner Reader-Einträge kommt mir mal wieder ein sehr nützlicher und wie bestellter Beitrag von Churchofseitan entgegen gerollt! Dort wurde doch tatsächlich ein Rührei aus Kichererbsenmehl gezaubert. Das kam mir gar nicht so seltsam vor, nachdem ich zum Brunch vor einigen Monaten ein wunderbares French Toast auf der Grundlage von Kichererbsenmehl aus dem Rezeptereservoir „Vegan with a Vengeance“ von Isa gezaubert hatte.

Das Geheimnis des Rühreis liegt dabei – wie immer – an der Würze. Es gibt ein spezielles indisches Salz, Schwarzsalz genannt, welches durch seinen hohen Schwefelgehalt Ei in Geruch und Geschmack sehr ähnelt. Eigentlich nicht wirklich appetitlich, wie ich finde, aber, in homöopathischen Dosen eingesetzt, durchaus denkbar. Nach einem kurzen Anruf bei örtlichen Asia-Laden konnte ich freudestrahlend ins Auto steigen und das Salz gleich abholen. Kichererbsenmehl ist ohnehin ein Vorratsprodukt, so dass ich das Experiment gleich starten konnte.

Langer Rede, kurzer Sinn: das Rührei war überaus lecker und ein wahrhaft würdiger Ersatz. Ich für mich kann behaupten, dass es mir sogar noch besser schmeckt als das Original, schon alleine weil die „glibberige“ Konsistenz nicht vorhanden ist. Vielen Dank und Chapeau! für diese tolle Rezeptidee an dieser Stelle an die Verfasser der Beiträge!

Kichererbsenrührei

Zutaten für 2 Personen als Beilage

  • 1/3 Tasse Kichererbsenmehl
  • 2/3 Tasse Wasser
  • 1/2 TL Kala Namak (Schwarzsalz)
  • 1/4 TL Kurkuma
  • Salz, Pfeffer, Paprika (nach Geschmack)
  • 2 EL Sojamilch (habe ich zusätzlich noch hinzugefügt)
  • optional: 1 kleine Zwiebeln, gewürfelt
  • 2 EL Olivenöl

Und so wird’s gemacht

Ich habe die ersten 5 Zutaten in ein Mixgefäß gegeben und mit dem Pürierstab ordentlich vermengt, so dass eine cremige Masse entstand. Da mir das ein wenig zu fest war, habe ich die 2 EL Sojamilch noch hinzugefügt – ich denke man kann hier nach Belieben vorgehen: für ein etwas „weicheres“ Rührei etwas mehr Sojamilch, für ein „festeres“ einfach weniger nehmen oder gar keine Sojamilch hinzufügen. In der Regel halte ich mich von Sojamilch als Kochhilfe fern, in diesem Fall aber habe ich es erst einmal damit probiert, weil ich mir das Ergebnis nicht vermasseln wollte und das Lecithin in der Sojamilch für Bindung sorgt. Jetzt weiß ich das es schmeckt und werde es zukünftig mit Hafermilch probieren.

Natürlich kann man hier auch noch frische Kräuter hinzufügen (Schnitt- und Bärlauch würden mir spontan einfallen), aber mir mangelte es gestern leider daran. Und TK-Kräuter finde ich geschmacklich nicht so überzeugend in diesem Fall.

Nach dem Pürieren/Mixen wird eine Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzt, falls gewünscht, die Zwiebel glasig angebraten und die Masse eingefüllt. Wenn sie kurz gestockt ist (ca. 1 min.) verrühren und warten bis sich ein Klumpen bildet, der zusammenhält. Das dauert so ca. 3 min. In meinem Fall war der schon noch klebrig und im Nachhinein dachte ich mir, ich hätte es wahrscheinlich noch etwas kürzer in der Pfanne lassen sollen für ein „fluffigeres“ Ergebnis.

Dann wird der „Klumpen“ auf ein Schneidebrett zum Abkühlen manövriert. Dadurch wird die Masser fester und weniger klebrig, so dass sie leicht auseinander gerissen werden kann. Nach 5 Minuten also den Klumpen in beliebige Rühreigrößen mit den Händen zerreißen, mit einem Messer schneiden oder mit einer Schere schnippeln und wieder in die Pfanne geben. Bei leichter Hitze erwärmen, auf einem Teller anrichten und – wenn vorhanden – mit frischem Schnittlauch bestreut servieren.

Das falsche Rührei gab es gestern bei uns mit einem frischen Blattsalat und gebratenen Champignons.

Falsches Rührei mit Salat

Guten Appetit!

Tomatensauce aus frischen Tomaten

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Sommerzeit ist Tomatenzeit und da gibt es nichts besseres als Spaghetti mit Tomatensauce aus frischen Tomaten. Die Qualität der Tomaten macht hier den Geschmack aus. Vollrote, von der Sommersonne reife Tomaten – …hmmm…

Die Sauce passt natürlich nicht nur zu Nudeln! Auch Gnocchi, gefüllte Paprikaschoten oder ganz einfach Brokkoli und Blumenkohl schmecken dazu wunderbar!

Tomatensauce aus frischen Tomaten

Zutaten für ca. 4 Personen

  • 1 kg reife Tomaten, gewürfelt
  • 1 Zwiebeln, gewürfelt
  • 2-3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 50 ml Hafersahne
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, 1 TL italienische Gewürze, 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • optional: etwas Tomatenpassata zum Strecken

Und wo wird’s gemacht

Die gewürfelte Zwiebeln in Olivenöl glasig anbraten. Knoblauch hinzufügen, 1 min. mit den Zwiebelwürfeln anbraten. Anschließend die gewürfelte Tomaten hinzufügen und leicht einkochen.

Die Tomaten nun in den Mixbehälter der Küchenmaschine füllen und vollständig pürieren (unsere Tochter mag es gerne „ohne Stücke“). An dieser Stelle kann die Sauce nach Belieben mit Passata gestreckt werden.

Nach dem Mixen die Sauce wieder zurück in den Topf füllen, mit Salz, Pfeffer, italienischen Kräutern und Paprikapulver würzen und kurz aufkochen lassen. Die Herdplatte auf geringe Hitze stellen und die Sauce etwa 20 min. köcheln lassen. Zum Schluß die Hafersahne einrühren, abschmecken, nochmals mit der Sahne warm werden lassen.

Dazu passt immer ein grüner Salat.

Guten Appetit!

Zubereitungszeit: ca. 30 min.

Spargel-Pasta mit Tofubällchen, vegan

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Heute gab’s das Lieblingsschnellgericht. Da der Morgen recht hektisch verlief, blieb mir bis zum Mittag nicht viel Zeit über das Essen nachzudenken. Trotzdem, Spargel-Pasta gehört im Frühjahr zum Standardgericht – gibt’s mindestens 1x pro Woche. Der hohe Olivenölgehalt macht das Gericht recht deftig. Man kann natürlich auch weniger nehmen.

Das Rezept für die Tofubällchen habe ich irgendwo im Netz gefunden, habe es aber leider vergeblich wiederholt gesucht… Ich habe keine Ahnung mehr nach welchen Stichwörtern ich damals gesucht habe. Sobald es wieder auftaucht, verlinke ich es an dieser Stelle natürlich.

Spargel-Pasta mit Tofubällchen

Zutaten für ca. 3 Personen:

Spargel-Pasta
250 g Vollkornspaghetti
500 g grüner Spargel, in Stücke geschnitten
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Zwiebel
5-7 EL hochwertiges Olivenöl
Salz, Pfeffer

Tofubällchen
150 g Naturtofu
2 gehäufte EL Semmelbrösel
1/2 TL getrockneter Rosmarin
1 TL Oregano
einige frische Basilikumblättchen
20 g getrocknete Tomaten (nicht eingelegt, ca. 4 Stück)
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Edelhefeflocken
1 EL Tomatenmark
1 TL Senf
etwas Sojasauce zum Marinieren
Salz, Pfeffer
1 Ei-Ersatz (1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser aufgelöst) oder 1/2 TL Johannisbrotkernmehl
Olivenöl zum Braten

Und so wird’s gemacht:

Als erstes werden die Tofubällchen zubereitet: dazu den Naturtofu so gut wie möglich ausdrücken und in einer Schüssel zerbröseln. Mit Sojasauce vermengen und etwas ziehen lassen. Währenddessen werden die getrockneten Tomaten, der Basilikum und der Knoblauch fein gehackt, die Zwiebel fein gewürfelt.
Die Kräuter, Tomaten und alle restlichen Zutaten zur Tofumasse geben und kräftig mit den Händen verkneten, bis sich aus der Masse kleine Bällchen formen lassen. Die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken (Salz dürfte nur sehr wenig, wenn überhaupt, notwendig sein).

An dieser Stelle können die Spaghetti schon mal al dente gekocht werden.

Aus der Masse kleine Bällchen formen und in etwas Olivenöl anbraten, dabei die Bällchen ständig in der Pfanne herumrollen lassen um eine gleichmäßige Bräunung zu erhalten. Nach dem Braten können die Tofubällchen im Ofen warm gehalten werden bis die Spargel-Pasta fertig ist.

Hier noch ein Bild der ungebratenen Tofubällchen:

Für die Spargelpasta lediglich das Olivenöl erhitzen (wichtig ist die Qualität des Olivenöls!), die Zwiebeln und den Spargel zum Öl geben und ca. 8 min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Nach ca. 8 min. (sobald der Spargel bissfest ist) kann der Knoblauch hinzugefügt werden, danach nur noch höchstens 1 min. weiterköcheln, damit der Knoblauch nicht bitter wird. Die Nudeln unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Spargel-Pasta mit den Tofubällchen servieren (wenn keine Tofubällchen dazu gereicht werden, nimmt man zur Veredelung des Gerichtes geröstete Pinienkerne).

Dazu passt wunderbar ein einfacher Tomatensalat.

Guten Appetit!

Zubereitungszeit: mit Tofubällchen ca. 40 min, ohne Tofubällchen knappe 20 min. (eher etwas weniger)

Erbsensauce, vegan

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Eine einfache, schnelle und sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen beliebte Sauce. Am besten schmeckt sie unserer Meinung nach zu Bratlingen, Kartoffeln und Kohlgemüse.

Seitdem ich in irgendeinem Ox-Kochbuch von der Endoferm-Gewürzmischung gelesen und mir diese daraufhin besorgt habe, verfeinere ich fast alle Saucen damit. Die Gewürzmischung verleiht Saucen einen ganz besonderen Geschmack. Es reicht schon eine winzig kleine Menge aus, um das gewisse Etwas zu erhalten. Ein toller Tipp!

Zutaten für ca. 3 Personen:

250 g Erbsen (frisch oder TK)
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
150 ml Reis- Hafer oder Sojamilch
100 ml Hafer- oder Sojasahne
1 EL Gemüsebrühe
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1/2 TL Agavendicksaft
optional: 1/4 TL Endoferm-Gewürzmischung (Brecht)

Und so wird’s gemacht:

Die klein gehackte Zwiebel im Olivenöl kurz andünsten, dann den Knoblauch hinzufügen und ebenfalls kurz mit andünsten.

Reis-, Hafer- oder Sojamilch, Hafer- oder Sojasahne, Brühe, Agavendicksaft und Erbsen zugeben und ca. 5-10 min. (bei TK-Erbsen etwas weniger als bei frischen) garen lassen.

Anschließend wird das ganze Gemisch mit dem Pürierstab oder mit dem Mixer gut püriert. Hinterher nochmals in den Kochtopf geben um die Sauce nochmal aufzuwärmen und abzuschmecken.

Guten Appetit!

Erbsensauce

Guacamole

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Ein klassischer Dip der so ziemlich zu allem passt: Brot, Tortillachips, Burritos, Tacos… Den isst die ganze Familie gerne – wenn er nicht allzu scharf ist.

Zutaten für 1 kleine Portion zum Dippen

1 Avocado
1 EL Saft von einer Zitrone
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
1 Tomate, sehr klein gewürfelt
optional: 1 Zwiebel, sehr fein gewürfelt
1 EL Sojayoghurt
1/4 TL Chilipulver
Kräutersalz, Pfeffer

Zubereitung

Avocados mit dem Zitronensaft, dem Knoblauch und dem Chilipulver entweder pürieren oder mit der Gabel zerdrücken
Tomaten und – falls erwünscht – Zwiebeln unterheben
mit Salz und Pfeffer abschmecken
10 min. ziehen lassen, nochmals abschmecken – FERTIG!

Austauschtipps
Zitronensaft: Limettensaft – eigentlich noch besser

Hinweis
der übrig gebliebene Zitronen- oder Limettensaft kann mit einem Glas Wasser als erfrischendes Getränk zum Dip gereicht werden!

Zubereitungszeit: 15 min. (mit Wartezeit), 5 min. (ohne Wartezeit)