Zucchinibuletten mit Champignon-rahmsauce

5 Kommentare

Zucchinibuletten

Vorab: Ich freue mich sehr, dass das neue Layout gut ankommt! Vielen Dank für eure herzlichen Kommentare!

Nachdem ich am Samstag direkt ein Exemplar des gerade erschienen Ab jetzt VEGAN!-Titels aus dem Trias-Verlag im Briefkasten vorfand und viele Zucchini im Kühlschrank, habe ich mich am Sonntag sogleich an den Zucchiniküchlein auf S. 81 probiert. Sie sind köstlich und haben kalt fast noch besser geschmeckt als warm! Ich könnte mir vorstellen, dass diese auch im Ofen super gelingen. Ein paar wenige Veränderungen habe ich – wie immer – vorgenommen: keine Pfefferminzblätter, die im Rezept verlangt werden, anstatt Zwiebel Zwiebelpulver (wegen Zoe…), ein paar gemahlene Mandeln hinzugefügt und noch ein Messlöffel Bindobin, weil mir die Masse einfach zu ungebunden erschien.

Dazu gab es eine Champignonrahmsauce, die mit Abstand bisher die beste war, die ich gekocht habe. Das lag wohl sehr wahrscheinlich sowohl an der Verwendung der Natumi Dinkel-Mandelmilch als auch am Saucenbinder von VITAM für Braune Saucen. Das Rezept gibt es unten. Natürlich gelingt diese Rahmsauce auch ohne Saucebinder. Dann ganz einfach mit einem Bindemittel der Wahl abbinden: Bindobin, Mehl in etwas Wasser aufgelöst, Pfeilwurzmehl, Kartoffelstärke etc…

Die abgebildeten Knödel sind nicht selbstgemacht (nein, das erfordert zuviel Planung :-)), sondern von Bruno Fischer. Sie sind vegan und schmecken toll. Die rote Bete passt hervorragend zur Rahmsauce. Wer also gerade welche im Haus hat, kann ruhig den Versuch wagen!

Champignonrahmsauce (ca. 4 Portionen)

  • 250 g Champignons, in Scheiben geschnitten
  • ca. 250 ml Dinkel-Mandelmilch von Natumi (oder sonstige Pflanzenmilch)
  • 1 gehäufter TL VITAM Dunkle Grundsauce in etwas Wasser aufgelöst
  • 1 EL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 EL Margarine oder Albaöl (auf jeden Fall stark erhitzbares Fett)

Die Margarine oder das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Champignons darin ca. 5 min. stark anbraten. Entgegen der sonstigen Empfehlungen salze ich die Champignons umgehend, damit sie kein Wasser lassen und bei mir klappt das ausgesprochen gut. Nachdem die Pilze den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben, Paprikapulver einstreuen und kurz mit anschwitzen. Mit Sojasauce ablöschen. Die Dinkel-Mandelmilch hinzufügen und erwärmen. Zuletzt den vorbereiteten Saucenbinder einrühren, kurz aufkochen und andicken lassen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver abschmecken.

Werbeanzeigen

Zitronen-Mohn-Muffins

Hinterlasse einen Kommentar

Zitronen-Mohn-Muffins

Diese Zitronenmuffins eignen sich hervorragend als Schulfrühstück. Sie sind – mit einem vollerem Mehl – gut sättigend und dabei aufgrund der Zitronennote trotzdem erfrischend. Mohn ergänzt ein paar wichtige Mineralstoffe, wie vor allem Calcium und Eisen.

Und das beste an den Muffins: sind sind im Handumdrehen gemacht! Perfekt für einen hektischen Abend, an dem noch ein paar Sachen zusammen gesucht werden müssen, die man in die Frühstücksbox für die Schule/den Kindergarten einpacken kann…

Ein kleiner Hinweis zum Rezept: Ich arbeite fast ausschließlich mit dem amerikanischen Tassenmaß, da ich meine Rezepte aus vielen amerikanischen Rezepten zusammenstelle. Es ist nicht wichtig, dass ihr „cups“-Becher besitzt, sondern lediglich, dass ihr die Proportionen beibehaltet. Wenn ihr normale Tassen verwendet, dann in diesem Fall hohe Kaffeetassen (nicht die kleineren vom feinen Sonntagsgeschirr…), damit die Menge für die 12 Muffins hinkommt.

Zutaten für 12 Muffins

  • 1 1/2 Tassen Dinkelmehl, Typ 1050 (wenn Weizenmehl verwendet wird, muss evt. die Flüssigkeitsmenge etwas erhöht werden)
  • 2 EL Mohnsamen
  • 1/4 Tasse GEPA Vollrohrzucker oder Ahornsirup oder eigene Wahl
  • knappe 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 Tasse Sojajoghurt natur (z.B. von Provamel) oder eine sonstige Buttermilch-Alternative nach Wahl
  • 2 EL Raps- oder Sonnenblumenöl zum Backen oder vegane Margarine
  • 1/4 Tasse ungesüßten Apfelmuss
  • 1/4 Tasse Wasser oder Pflanzendrink (ich bevorzuge Mandelmilch)
  • Saft einer frisch gepressten Zitrone
  • optional: die geriebene Schale der Zitrone (wir mögen dies nicht und nehmen dafür die ganze Zitrone, aber viele stört es nicht)

Ofen vorheizen: 180° Umluft

Mehl in eine große Schüssel sieben, Mohn, Zucker, Backpulver, Natron und Salz hinzugeben und gut vermengen.

Sojajoghurt, Öl, Apfelmus, Wasser und Zitronensaft in einer kleinen Schüssel gut verrühren.

Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und leicht vermengen (am besten mit einem Kochlöffel). Es dürfen ruhig Klümpchen übrig sein! Nicht zu sehr rühren, da die Muffins sonst zäh werden! Die trockenen Zutaten sollte gut mit den feuchten vermengt sein, aber es sollte keine einheitliche Masse entstehen.

Die Masse auf die Muffinsförmchen verteilen und ca. 15 – 20 min. backen (je nach Ofen). Mit dem Stäbchentest prüfen, ob die Muffins fertig sind.

Guten Appetit!

Cookbook-Challenge: Blessed Broccoli & Tofu Stir-Fry (LDV!), Mac & Cheez & Kartoffelsalat „American Style“

2 Kommentare

Blessed Broccoli {Blessed Broccoli & Tofu Stir-Fry, Seite 146, La Dolce Vegan!}

Ich kann verstehen, wenn man jetzt verwirrt ist. Auf dem Bild ist natürlich kein Brokkoli abgebildet, sondern Spinat. Und es ist auch kein Reis zu sehen, der laut Rezept damit serviert werden sollte, sondern Udon Nudeln. Es gab auch keinen Naturtofu dazu, sondern Räuchertofu. Aber ansonsten passt’s :-).

Allerdings kann man dieses Rezept nicht wirklich Rezept nennen. Es wird ein bisschen Tofu angebraten, Gemüse mit in die Pfanne geschmissen und mit etwas Tamari-Sauce am Schluß gewürzt. Kein Hexenwerk. Aber es hat geschmeckt! Manchmal muss es nicht mehr sein. Ich musste auf TK-Spinat ausweichen, weil der Brokkolikopf seinen Geist aufgegeben hatte… Ich bin auch froh darüber, Räuchertofu ausgewählt zu haben. Der leichte Räuchergeschmack harmonierte perfekt mit dem Pfannengemüse.

Nicht spektakulär, aber schnell, einfach und kindgerecht!

Ich bin wirklich froh mir diese Challenge auferlegt zu haben! Es wäre  wirklich schade um die tollen Rezepte in diesem Buch, wenn es unbenützt im Regal verstauben würde. Ich werde dies definitiv nach und nach auch mit meinen anderen Kochbüchern machen!

Blessed Brokkoli

Ein Highlight meiner Kochaktionen der letzten Woche ist das neue Mac & Cheez Rezept. Ich habe mir kürzlich das The Ultimate Uncheese Cookbook geleistet, weil mir manchmal einfach die Ideen fehlen den Hefeschmelz zu ersetzen. Da es darin zwei Rezepte für Mac & Cheez gibt, ließ ich es mir nicht nehmen gleich mal die Ofenvariante auszuprobieren.

Mac & Cheez

Ich habe auf die Nudeln noch ein paar gehackte Mandeln gestreut und in den Auflauf noch Erbsen gepackt, weil Zoe Aufläufe mit Mandeltopping und Erbsen liebt. Dann isst sie gleich die doppelte Portion :-).

Diese Variante ist bisher definitiv die beste! Die Sauce wird beim Backen tatsächlich cremig und schmeckt hervorragend. Ich würde es gar nicht so sehr mit der echten Mac & Cheese Version vergleichen (kann ich mittlerweile auch gar nicht mehr, es ist einfach zu lange her, dass ich Käse gegessen habe), aber es hat meine Gelüste nach diesem Kindheitsgericht auf jeden Fall voll befriedigt! Das nächste Mal gibt es noch helle Nudeln dazu und dann ist es perfekt :-).

Kleiner Tipp: die Geheimzutat lautet hier Tahin ;-), gepaart mit meinem Nacho Cheese Sauce Rezept, wobei dort die Paprika durch gegrillte Paprika ersetzt werden sollte. Und auch ein wenig Paprikapulver kann nicht schaden…

Mac and Cheez

Es gibt so viel mehr Rezepte, die ich aus diesem Buch testen möchte! Hannah Kaminsky schwärmt in ihrem Blog vom Muenster und auch alles andere klingt vielversprechend.

Als nächstes eine für mich völlig unangebracht aufregende Sensation: ich habe es geschafft, den Kartoffelsalat meiner Mutter aus Kindheitstagen, den ich wirklich schmerzlich vermisse, geschmacklich 1:1 zu veganisieren. Und zwar völlig überraschend! Im Füllhorn hatten sie verschieden Saucen/Dips von Sanchoz ausgestellt. Darunter auch die vegane Cajun Island Würzsauce. Sie sieht aus wie French Dressing und sie schmeckt auch wie French Dressing, was man zur Zubereitung des amerikanischen Kartoffelsalates braucht! Also nix wie nach Hause und ausprobiert! Das Ergebnis hat uns alle überzeugt!

Kartoffelsalat

Genaue Mengenangaben habe ich nicht für das Rezept, aber das braucht es auch gar nicht. Einfach ein paar Kartoffeln kochen und pellen und süß eingelegte Gurken klein schneiden (in Amerika verwendet man dafür Sweet Pickle Relish). Das Dressing habe ich dann aus veganer Mayo, etwas Apfelessig, Paprikapulver, Schwarzsalz (welches es jetzt auch bei alles-vegetarisch zu bestellen gibt!) und eben dieser Cajun Würzsauce hergestellt. Das Schwarzsalz benötigt man als „Ei-Ersatz“, da der Kartoffelsalat im Original aus Kartoffeln, süß eingelegten Gurken und Eiern besteht. Wenn man den Eigeschmack nicht möchte, lässt man das Schwarzsalz selbstverständlich weg.

Dazu gab es angebratene Tofuwürfel mit Sojasauce abgelöscht und mit Sesamsamen bestreut als auch ein paar Tofu-Würstchen und Sojaschnitzel. Geschmeckt haben uns allerdings nur unsere Tofuwürfel um die wir uns fast geschlagen hätten, weil es so wenig waren… Das Fertigzeug vom ALDI ist irgendwie nicht unser Ding.

Tofuwürfel

Hier unser fein gedeckter Tisch auf dem Balkon :-). Im Hintergrund steht die BBQ-Sauce von Sanchon, die auch lecker, aber ein wenig zu süß und dafür zu wenig scharf ist.

Tofuabend

Cookbook-Challenge: Wolffie’s Banana Blueberry Muffins (LDV) und Linsenbratlinge

Hinterlasse einen Kommentar

Blueberry Banana Muffins

Sieht lecker aus, oder? Das ist er auch! Ein luftiger Muffin, der die Aromen frischer Blauberren mit denen einer Banane perfekt zusammenfügt. Und so einfach zu machen! Gästetauglich, kindertauglich, blitzschnell gemacht – was will man mehr? Und sicherlich kann man auch Bananenskeptiker damit überzeugen. Das Rezept stammt übrigens wieder aus La Dolce Vegan! (Seite 274).

Ein paar kleine Änderungen habe ich vorgenommen: kein Weißmehl, sondern Weizenmehl Typ 1050, Zucker auf 1/3 der angegebenen Menge reduziert (vollkommen ausreichend! Die Banane süßt ebenfalls gewaltig!), die 1/4 Tasse Öl gegen Apfelmus ausgetauscht und die im Rezept angegebene Zuckerrohrmelasse habe ich nicht mit eingebaut (hat ja schon einen starken Eigengeschmack). Sie sind genau so wundervoll geworden. Ich denke, es kann problemlos auch Vollkorn-Dinkelmehl verwendet werden. Ich musste auch etwas mehr Mandelmilch einrühren, da Weizenmehl Typ 1050 einfach nach mehr verlangt. Sonst ist’s nicht möglich den Teig zusammen zu rühren.

Definitiv ein „Keeper“, wie die Amerikaner gerne sagen :-).

Das Rezept kursiert im Netz: http://recipes.sparkpeople.com/recipe-detail.asp?recipe=26001

Bananen Blaubeer Muffins

Gestern gab es unsere berühmt berüchtigte Kohlrabisauce (mit Tahin als Grundlage), Kartoffeln, gedünstetem Brokkoli und – neu dazu – Linsenbratlinge von Chefkoch.

Linsenbratlinge

(Ich habe Zoe versprochen ihren liebevoll von ihr zusammengestellten Teller als Bild einzustellen :-)).

Ich hatte kein Lauch da, was dem Geschmack nicht geschadet hat. Kräuter habe ich keine zugefügt und mit dem Curry war ich wesentlich vorsichtiger. Allerdings habe ich als zusätzliche Bindung noch Bindobin verwendet. Sie waren trotzdem noch sehr matschig/klebrig und wären mir in der Pfanne fast auseinander gefallen. Geschmacklich aber top! Und das beste an ihnen ist die Tatsache, dass die Linsenmasse püriert wird. So wird das ganze Gemüse versteckt (vor allem die „eklichen Zwiebeln“) und es schmeckt ausnahmslos allen am Tisch!

Hier zusätzlich eine Nahaufnahme:

Linsenbratlinge

Max hat die restlichen zwei Bratlinge abends kalt zum Abendessen gefuttert. Sehr empfehlenswert!

Frühstück für vegane (Klein)Kinder

1 Kommentar

Fruchtteller

Es erreichen mich hin und wieder Mails mit Anfragen über Essen für’s Baby. Da das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist, beginne ich mal einfach damit! Die wichtigste Regel lautet: Protein- und ballaststoffreich sollte das Frühstück sein. Proteine gibt es über Sojamilch, Hülsenfrüchte und Nüsse und Samen, Balaststoffe über Vollkornprodukte und Obst. So einfach ist das! Jetzt müssen nur noch die Ideen her das kinderfreundlich zu verpacken…

Heute gibt es also keine Bilder, sondern nur Vorschläge – evt. ergänze ich die Bilder einfach später.

Anmerkung: Ich bevorzuge Hafer- Hirse – oder Amaranthflocken als Frühstücksgetreide, da ihr Eisengehalt am höchsten ist! Auch ist Sojamilch für die Proteinzufuhr zu bevorzugen, allerdings hemmt sie auch wieder die Eisenaufnahme. Hier gilt es abzuwägen – evt. lieber ein Glas Sojamilch mit Obst als Zwischenfrühstück anbieten; manche Kinder mögen kein Obst zum Frühstück – in diesem Fall kann man probieren das Obst zu pürieren und als „Sauce“ zum Müsli zu reichen oder für Waffeln etc. Funktioniert nicht immer, aber viele Kinder nehmen das gerne an (Mangopürree klappt sehr gut in diesem Fall!)

Noch eine Anmerkung: meine Kinder leiden nicht unter irgendwelchen Nahrungsmittelallergien. Von daher gibt es bei uns Gluten, Nüsse und Soja. Natürlich müssen die Vorschläge bei Vorliegen einer Allergie von ihren Zutaten her entsprechend angepasst werden!

  • Hafer-/Hirse-/Amaranthflocken mit Soja- oder Mandelmilch optional mit etwas Zimt und Ahornsirup gesüßt und frischem Obst (Obst nach Saison, momentan sind es oft Blaubeeren für Max) – Sojamilch ist für eine höhere Proteinzufuhr zu bevorzugen, allerdings hemmt sie die Aufnahme von wertvollem Eisen
  • Hafer-/ Hirse-/ Amaranthflocken in etwas Wasser oder Pflanzenmilch aufgekocht mit Apfelmus, Zimt und Mandelmus, ggf. mit noch etwas Ahornsirup gesüßt und frischem Obst
  • Vollkorntoast mit etwas Walnußöl oder Nussmus oder Marmelade bestrichen oder auch veganer Vurst (z.B von Heirler oder selbstgemacht) und frischem Obst und einem Glas Sojamilch-Kakao
  • Vollkorntoast- oder brot mit Erdnussbutter und Obst und Sojamilch-Kakao
  • am Wochenede: Tofu Rührei, Pancakes mit Ahornsirup oder Obstpüree aus TK-Beeren, Frühstücksvollkornwaffeln (können auf Vorrat vorbereitet werden und tiefgefroren)
  • Smoothies (für Kinder am besten Babyspinat als Grundlage, Zitrone, Avocado, 2 sehr reife Bananen – tiefgefroren für beste Ergebnisse -, Apfel, Blaubeeren, etwas Walnuß- Lein- oder Hanföl, Pflanzenmilch oder Wasser)
  • Muffins (Apfel/-Karottenmuffins, Beerenmuffins, Zucchinimuffins, Zitronen-Mohn-Muffins*) oder Haferflockenkekse (speziell für Zoe, die nicht sehr gerne frühstückt, in die Kekse kann man sehr gut und unauffällig gepufften Amarant mit einbacken um den Eisengehalt zu erhöhen)
  • Haferflockenkekse aus Haferflocken und Vollkornmehl mit Apfelmus und Banane als Süßungsmittel für Max (zuckerfrei)
  • selten: etwas Sojajoghurt (Zoe, Max noch nicht)
  • selbstgemachtes Müsli (Zoe isst es trocken, für Max ist es noch zu hart, viele Rezepte dazu gibt es in Dreena Burtons Bücher, in La Dolce Vegan! usw. oder einfach nach „granola vegan“ googeln)
  • frische Früchte (Apfel, Banane, Pfirsich, Kiwi, Himbeeren, Blaubeeren, Birne…) mit Cashew-Dip (im Bild oben abgebildet – Cashewmus mit etwas Mandel- oder Soja-Reismilch, Vanille, etwas Ahornsirup und Zimt verrührt – sehr lecker!)
  • Mini-Tofu-Quiche von fatfreevegan.com
  • Coconut-Pancakes vom BitterSweet-Blog

Zoe ist keine Frühstückerin. Bei ihr bietet es sich an kleine Mittagessen als Frühstücksgerichte anzubieten, wie z.B. gebackene Bohnen auf Toast oder ein paar Erbsen, dazu ein Toast mit Erdnussbutter und ein Kaba… Ja, klingt seltsam, aber warum nicht? Wer bin ich, ihr die gesunden Dinge zu verwehren, nur weil sie nicht in meine Vorstellung von „Frühstück“ passen… 🙂 Auch Hash-Browns – eine Art Frühstücksrösti – mag Zoe zum Frühstück – mit Ketchup natürlich oder Bohnen mit Reis sind für sie eine passende Kombi.

Getrocknete – ungeschwefelte – Früchte (Pflaumen, Feigen, Aprikosen, Cranberries etc.) sind ebenfalls eine gute und vor allem gesunde Ergänzung zum Früstück. Getrocknete Datteln eignen sich hervorragend zum Süßen! Wenn man die Kleinen früh genug an den Geschmack gewöhnt und sie damit aufwachsen, schmeckt es ihnen auch im weiteren Verlauf ihres Lebens und erst gar keinen Geschmack für stark gesüßte Fertigprodukte entwickeln!
Müslis und Frühstückscerealien gibt es z.B. von Seitenbacher haufenweise! Seitenbacher hat sogar eine eigene Seite für ihre vegane Produktreihe! Bei uns beliebt sind vor allem die Saltoos, die Düsis (gibt es auch in der Kakao-Version) und die Ballastoos.

Alnatura bietet ein spezielles Kinder-Früchte-Müsli an aus Getreidevollkornflocken und getrockneten Früchten. Zoe mochte es leider nie, bei Max habe ich es noch nicht probiert, aber es wäre das erste Essbare, was er nicht essen würde :-).

* ein gutes Rezept hierzu gibt es in Vegan with a Vengeance

Fortsetzung folgt…

Cookbook-Challenge: Jay-Lo’s Fried „Chicken“ (LDV), Mandelmayo und Reste-Pita

1 Kommentar

Faux Chicken La Dolce Vegan

Das beste zuerst: dieses „Chicken“-Seitan-Rezept aus La Dolce Vegan! (LDV) ist der Hammer! Ich hatte leider nur die im Buch angegebene Menge gemacht – im Hinterkopf behaltend es könnte, wie so oft bei den Seitan-Sachen, nicht schmecken – und habe es wirklich bereut! Davon hätte ich locker die dreifache Menge zubereiten können und wir hätten alles verschlungen…

Bisher konnte ich mit Seitan nicht allzu viel anfangen. Den gekauften Seitan finde ich 1. zu teuer und 2. überhaupt nicht sonderlich schmackhaft, was wohl an der Marinade bzw. Brühe liegt. Mit diesem Rezept aus La Dolce Vegan! liebäugele ich schon seit ich das Buch besitze – also ca. 1 Jahr. Wie konnte ich nur so lange warten???

Leider bin ich nicht dazu gekommen die Jay-Lo-Variante aus dem Buch zu fotografieren (das oben ist das Faux Chicken Rezept, es gibt allerdings ein weiteres Rezept, das dieses Faux Chicken verwendet). Ich hatte das Fake Fleisch zu Freunden mitgenommen um es gemeinsam zu probieren und hatte keine Kamera dabei. Wir haben Bohnensalat aus grünen Bohnen, Brötchen und Tofuwürstchen von Wheaty dazu gegessen.

Den Seitan habe ich mithilfe des Seitanpulvers von alles-vegetarisch.de hergestellt. Es ist wirklich extrem einfach: Pulver und Wasser zu gleichen Teilen vermischen und gut 5 min. kneten. Man kann an dieser Stelle schon Gewürze mit vermengen. Habe ich allerdings nicht gemacht, weil ich mich streng an das Rezept halten wollte :-).

Die Brühe, in der der Seitan dann gekocht wird besteht aus Wasser, Sojasauce, Hefeflocken, getrocknetem Thymian, getrocknetem Salbei, Zwiebelpulver, etwas Pfeffer und ich habe zusätzlich noch etwas Chicken-Seasoning aus dem Asialaden dazu gegeben. Dafür fehlten mir die Selleriesamen, die im Rezept angegeben werden.

Die Brühe selbst war schon extrem lecker, aber die Seitanstücke, die darin gekocht wurden bis die Brühe vollständig reduziert ist, sind wirklich klasse. Im Rezept steht noch der Hinweis, für bissfesteren Seitan die Stückchen zusätzlich nach dem Kochen im Backofen eine halbe Stunde zu backen. Das habe ich ebenfalls gemacht.

Nebenbei erwähnt: wer ein tolles veganes Kochbuch mit einfachen, leckeren und schnellen Rezepten sucht (und ein bisschen Englisch beherrscht – ich übersetze aber auch gerne!), der sollte sich La Dolce Vegan! anschaffen. Es lohnt sich!

Fake Chicken 2

Was hervorragend zum Jay-Lo-Fried Chicken passen würde wäre eine Art Cole-Slaw oder auch dieser Karotten-Mais-Salat mit Mandelmayo.

Mandelmayo

Die Mandelmayo habe ich nach einem Rezept von vegan&roh zubereitet, allerdings wurde es bei mir überhaupt nichts. Sie ist nicht annähernd fest geworden. Ich werde mich zukünftig an mein bewährtes Rezept halten: 4 EL Mandelmus mit 4 EL Wasser, 1/2 bis 1 TL Kräutersalz, 1 EL Zitronensaft und etwas Pfeffer pürieren und mit ca. 1 Tasse neutralem Öl emulgieren lassen über den Pürierstab. Das ist noch nie schief gegangen.

Wenn die Mayo fertig ist wird sie für den Salat mit 1-2 EL Apfelessig (heller Balsamico funktioniert auch gut) und etwas Agavendicksaft aufgepeppt und mit dem Karotten-Mais-Gemisch vermengt. Natürlich kann auch fertige vegane Mayo oder selbstgemachte Sojamayo verwendet werden. Als Grundlage funktioniert eigentlich jede Mayo. Aber diese Mandelmayo-Variante ist absolut kindertauglich!

Ein tolles Resteessen ist Pitabrot mit übrig gebliebenem (Pseudo)Getreidesalat! Ich hatte vor ein paar Tagen noch einiges an Hirse-Tex-Mex übrig und hatte keine Lust mehr darauf als Beilage zum Abendbrot. Also habe ich mir eine Schüssel Hummus nach Mamma Peas Rezept aus Peas & Thank You gemacht, Pitabrot im Ofen aufgewärmt und den Hirsesalat als Füllung verwendet. Sehr lecker, sehr schnell und eine optimale Resteverwertung! Bis auf die Tatsache, dass ich dann einen Haufen Hummus im Kühlschrank hatte…

Restepita

Das unten abgebildete Pitabrot habe ich im Füllhorn in Weingarten gefunden. Unser Füllhorn vor Ort bietet ein anderes an, das leider nicht vegan ist. Ich werde mal anfragen, ob sie es aufnehmen können.

Pita

Ich könnte mir auch gut den „Chicken“-Seitan von oben als Füllung im Pita vorstellen…

Cookbook-Challenge: Mac-oh-geez! aus let them eat vegan und Tofritto-Pfanne

Hinterlasse einen Kommentar

Mac-oh-geez!

Es sieht fast so aus wie das Buchfoto, ich bin mir aber nicht sicher, ob es auch so schmeckt, wie Dreena sich das gedacht hat… Wir waren jedenfalls nicht sehr begeistert davon. Diese Mac & Cheese Variante kommt nicht wirklich an die cremig käsige Originalversion heran. Leider. Mein erstes Rezept von Dreena Burton, das ich nicht noch einmal kochen werde.

Was mich besonders gefreut hat, als ich das Rezept gelesen habe, war, dass diese Version ohne Soja bzw. Tofu auskommt und mit Nüssen als Basis arbeitet (wenn man davon absieht, dass man Sojamilch verwenden kann als Flüssigkeit).

Ich glaube, mein erster Fehler war eben die Verwendung von Soja- anstatt Mandelmilch. Ich hatte die Sojamilch natur von Denree gerade auf und war zu faul eine Mandelmilch anzurühren. Der Sojabohnengeschmack war viel zu dominant und auch nach dem Backen immer noch stark vorhanden. Ne, Sojamilch natur und ich, wir werden keine Freunde. Mit Mandelmilch wäre es sicher wesentlich cremiger geworden, damit wahrscheinlich auch schon wesentlich leckerer. Aber insgesamt war es vom Geschmack her einfach zu langweilig. Mac & Cheese ist ein sogenanntes Comfort Food-Gericht, welches sich oft durch – ich will es – Deftigkeit – nennen auszeichnet. Davon fehlt hier einfach alles. Dreena verwendet auch keine Hefeflocken im Rezept, dafür zuviel Zitronensaft für unseren Geschmack. Das ganze Gericht müsste ordentlich aufgepeppt werden. Ab besten durch einen guten Schuss mehr Öl bzw. Fett und ein paar Löffel Hefeflocken. Die zwei Esslöffel Öl, die im Rezept angegeben werden, reichen bei Weitem nicht aus. Noch etwas Kurkuma und vielleicht auch ein Löffel Senf könnte für mehr Aufschwung in der Auflaufform sorgen. Mal sehen, vielleicht versuche ich es nochmal…

Das Topping aus Semmelbrösel ist nicht ganz so knusprig geworden, wie wir es uns erwünscht hätten (wobei es Zoe super geschmeckt hat). Meiner Meinung nach reicht die kleine Menge Semmelbrösel, die Dreena angibt, vollkommen aus (sie hat eine Menge von 1/2 bis 1 cup angegeben, weist aber auch darauf hin, dass man eher weniger nehmen sollte, wenn man nicht zu viel „crunch“ haben möchte).

Mac und Brokkoli

Wer sich für das Originalrezept interessiert, das gibt es auf Dreenas Blog zu lesen: Mac-oh-geez!-Rezept.

Jetzt hoffe ich einfach, dass die weiteren Rezepte wieder richtig gut gelingen, wie ich es von Dreenas Gerichten gewöhnt bin.

Heute morgen gab es einen Mexican Chocolate Breakfast Shake, den ich sehr lecker fand, Zoe jedoch (für die ich den eigentlich gemacht habe) wieder mal überhaupt nicht. Ich bin so überrascht… Sie mag Haferflocken, sie mag Mandelmilch, sie mag Kakao und auch Zimt. Aber als Getränk… ne Mama, ich trink‘ keine Haferflocken!

Mexican Chocolate Shake

Heute Mittag gab es eine Tofritto-Spaghetti-Pfanne, die sehr empfehlenswert und vor allem auch im Nu gekocht ist!

Tofritto Pfanne

Für 2 Personen benötigt man dafür

  • 200 g Dinkelvollkornspaghetti
  • 1 Block Tofritto Paprika/Kapern von Taifun, klein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • einige getrocknete Tomaten, z.B. von Rapunzel, eingeweicht oder in Öl eingelegte in feine Streifen geschnitten
  • 1 Zucchini (völlig optional, aber dennoch sehr lecker)
  • hochwertiges Olivenöl, ca. 5 EL
  • Salz, Pfeffer, etwas Paprikapulver

Nudeln nach Anweisung bissfest kochen. Achtung, Dinkelnudeln werden extrem weich, wenn man sie zu lange kocht und schmecken dann in dieser Pfanne nicht mehr so gut!

Tofritto in 3 EL Öl knusprig anbraten, Zwiebeln und Zucchini dazu und nochmals braten bis die Zwiebeln und Zucchini glasig sind. Getrocknete Tomaten dazu, das  restliche Öl und Paprikapulver einrühren. Hitze reduzieren, etwas anbraten lassen mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken und zuletzt die Nudeln unterheben. Mit Mandelparmesan oder Hefeflocken bestreuen und genießen!