Rezension: Vegane Küche für Kinder – Christina Kaldewey

16 Kommentare

Endlich, das erste vegane Kochbuch für Kinder! Es wurde Zeit. Aber wahrscheinlich bin ich nun eine der Wenigen, die nach Durchsicht das Buch enttäuscht zur Seite legen…

Aber der Reihe nach: die Aufmachung ist sehr professionell und wunderschön. Das fest gebundene Kochbuch enthält tolle Bilder zu fast jedem Rezept, eine klare Gliederung und ist auf Recyclingpapier bedruckt. Die Überschriften heben sich unauffällig aber deutlich vom Inhalt ab und die Rezeptschritte sind übersichtlich nummeriert. Im oberen Seitenbereich befindet sich stets eine Zeitangabe und eine Altersangabe für das Rezept.

Buchbild

Nun zum Inhalt: ich stelle mir ernsthaft die Frage für welche Zielgruppe dieses Kochbuch gedacht ist? Für erfahrene vegane Eltern, die neue Ideen suchen? Eher nicht. Wenn ich zum drölfsten Mal ein Rezept für einen Apfel-Möhren-Salat, eine Sojabolognese oder einen Schokokuchen in einem Kochbuch für Kinder finde, ist daran nichts kreativ, zumal ein Apfel-Möhren-Salat im Normalfall per se vegan zubereitet wird (Zitronensaft, Öl, gut, oft wird Honig als Süßungsmittel empfohlen, aber wir wissen ja, wie wir das ersetzen…) und sehr sicher bereits im Repertoire der Kinderrezepte vorhanden ist.

Ist es ein Kochbuch speziell für Eltern, die umsteigen oder sich erstmals mit dem Thema befassen? Das schon eher. Aber meiner Meinung nach ist es dafür zu oberflächlich. Wenn ich ein Kochbuch für Kinder schreibe, indem es darum geht, die Versorgung der Kleinsten auf gesunde, ausgewogene Art sicher zu stellen, dann muss einfach mehr Information dabei rüber kommen. Vor allem die Praxis. Frühstück wird beispielsweise völlig außen vor gelassen. Gerade zu diesem Thema hatte ich mir mehr erhofft. Meine Tochter ist eine extrem schlechte Frühstückerin, weswegen ich natürlich für alle Tipps und Tricks und kreative Frühstücksideen dankbar bin. Es gibt zwar ein paar Aufstrichrezepte, aber ganz ehrlich, auch diese finde ich zuhauf im WWW.

Was mich aber am meisten stört, ist die in fast ausschließliche Verwendung von Soja. Es wird sehr wenig mit Hülsenfrüchten gearbeitet oder auch mit Nus- und Samenmuse und gar nicht mit Pseudogetreide wie Amaranth oder Quinoa (für Hirse befindet sich ein Suppenrezept im Buch). Das finde ich extrem schade, denn gerade hier verstecken sich wichtige Nährstoffe. Und natürlich eignet das Buch sich weniger für Sojaallergiker. Es gibt eben auch eine Menge Kinder, die Soja nicht vertragen. Da müssen Alternativen her. Aus Quinoa und Amaranth lassen sich tolle Bratlinge und Salate zaubern. Wenn sie nicht im ganzen Korn gegessen werden, dann kann man sie – auch für Glutenallergiker – sehr gut zu Mehl verarbeiten und leckere Muffins zaubern. Und warum nicht mal einen Nuskäse selbst machen? Es ist so einfach und meine Kinder finden den Cashewkäse, den ich als Frischkäseersatz hier zubereite sehr lecker. Leider sind wir im deutschsprachigen Bereich noch lange nicht so weit wie im englischsprachigen. Dort wird immer häufiger an alle gedacht. Es werden stets Alternativen angeboten und mittlerweile auch sehr viel Wert auf vollwertige Zutaten gelegt (siehe z.B. Dreena Burtons neuestes Familienkochbuch let them eat vegan).

Aus Dreenas Büchern habe ich z.B. die Idee übernommen, Hülsenfrüchte und Samen in Saucen und Dressings zu verstecken. Mein Reissalat für Zoe besteht bspw. aus einer Mayobasis, in die ich entweder pürierte weiße Bohnen einrühre oder 1 EL Tahin. Damit der Geschmack nicht dominiert wird mit Apfelessig, Zitronensaft und ein paar Gewürzen gearbeitet. So weiß ich, dass sie einen Salat hat, der ihr schmeckt, aber auch mit notwendigen Nährstoffen versorgt ist. Ein weiteres Beispiel sind Kürbiskerne. Darin steckt enorm viel Eisen, es macht also Sinn sich diese in den Salat oder auf warme Gerichte zu streuen oder im Brot zu verarbeiten. Wenn aber das Kind keine Kürbiskerne mag, muss man sich was einfallen lassen. Geröstete Kürbiskerne schmecken schon wieder ganz anders und super. Die isst sie mittlerweile pur und als Snack zum Pausenbrot. Ich könnte noch jede Menge solcher Dinge aufführen, werde es aber lassen, da es den Rahmen der Rezension sprengt und außerdem überhaupt nichts mit der Bewertung des Buches zu tun hat :-).

Positiv sticht heraus, dass die Rezepte sehr schlicht gehalten sind, mit Zutaten arbeiten, die überall erhältlich sind und selbstverständlich kindertauglich. Der Dessert- bzw. Backteil ist ebenfalls klasse. Lebkuchen, Spritzgebäck, Ausstechplätzchen (auch für die Kleinsten ohne Zucker!) sind tolle Sachen! Ich zweifele zwar daran, dass das Waffelrezept so funktioniert, wie es im Buch abgedruckt ist (ich habe wirklich extrem lange gebraucht mein Waffelrezept so anzupassen, dass die Waffeln nicht auseinanderfallen beim Backen…), aber ausprobieren werde ich es bei Gelegenheit dennoch. Wer weiß… Ich gehe davon aus, dass die Autorin Rezepte notiert hat, die sie selbst erprobt und für gut befunden hat.

Das erste Rezept im Buch übrigens – die Dinkelstangen, habe ich gleich nachgebacken. Ich muss zugeben, ich bin noch nicht auf die Idee gekommen Dinkelstangen zu machen, obwohl es ein toller Snack bzw. eine tolle Beilage zur Gemüseplatte ist. 🙂 Verfeinern kann man den Teig für Erwachsene mit Pizzagewürz und etwas mehr Salz. Für Kinder – das habe ich gemacht -, kann man noch etwas Hefeflocken einarbeiten. Dann gibt’s eine Art „Käse“stange. Das Rezept ist klasse und extrem einfach. Daumen hoch dafür! Mein Stangen sind etwas dicker, damit auch Max sie genießen kann. Je dünner, desto knuspriger zwar, aber dann sind sie für ihn schlecht zu essen.

Dinkelstangen aus Vegane Küche für Kinder

Es gibt aber auch Dinge, die mir am Buch sehr gut gefallen! Der einführende Teil enthält wichtige Informationen zu Nährstoffen im Allgemeinen und Grundrezepte für das Beikostalter sowie wichtige Hinweise zur Zubereitung der Breie. Allerdings geht die Autorin nicht auf die Ölsorte in ihren Breirezepten ein. Es ist wichtig, entweder ein Beikostöl zu verwenden (gibt es von Holle oder Alnatura), damit die Kleinen nicht nur die wichtigen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren erhalten, sondern diese auch im optimalen Verhältnis zugeführt werden. Verweigern die Kleinsten das Beikostöl aufgrund des doch dominanten Geschmacks, kann man es auch mit Hanföl probieren. Dort findet man ein optimales Omega-3 zu Omega-6-Verhältnis vor.

Meine Tochter findet den Veganpass super, den es im hinteren Teil des Buches gibt. Diesen will sie jetzt immer bei sich tragen, vor allem in der Schule. Auch die Erfahrungsberichte vegan lebender Familien mit ihren Lebenseinstellungen am Ende des Buches sind eine gute Sache. Abgerundet wird das Kochbuch mit einer Nährstofftabelle mit Referenzwerten für jedes Alter und Lebensmittelangaben. Das ist nun wirklich eine super hilfreiche Sache und sollte in jedem Haushalt vorhanden sein!

Fazit: Insgesamt bin ich eher enttäuscht von den Rezepten im Buch und der Oberflächlichkeit. Es wird wenig auf Alternativen für Allergiker eingegangen, oder auch für diejenigen, die Soja nicht in den Mengen verwenden möchten. Ein Frühstückskapitel fehlt und auch die Vielfältigkeit der Mahlzeiten ist eher spärlich (viele Standardrezepte). Tofu, Sojamilch und Pflanzensahne dominieren. Von der Verwendung von Fertigprodukten wie Fertig-Pflanzenkäse ganz zu schweigen. Das braucht man in der Kinderküche nicht, meiner Meinung nach.
Ganz nett, aber nicht das, was ich mir für den deutschen Markt an Kochhilfe für die Erziehung veganer Kinder gewünscht hätte.

Leute, ich glaube, ich schreibe mein eigenes Kochbuch bzw. Ernährungsratgeber für (Klein)kinder. Könnte ich einen Verleger finden und es tatsächlich verkaufen, würde ich den Gesamterlös, der mir zukäme an Hof Butenland spenden! Echt!

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16 Gedanken zu „Rezension: Vegane Küche für Kinder – Christina Kaldewey

  1. Und wie kann ich nun als Anfängerin und kochfaule auf dem Laufenden bleiben, damit ich es nicht verpasse, wenn du ein Buch veröffentlichst??!! Ich hätt sooo gern mehr Unterstützung für gesunde, vegane Ernährung für meinen kleinen Schatz und auch für mich 🙂 Danke für deine Rezension

  2. Hallo Jenny,
    das sind auf jeden Fall gute Anregungen die ich durchdenken kann 🙂
    Sojamilch hat gute bindende Eigenschaften, das hab ich auch erwähnt weil es sonst wirklich frustrierend enden kann…
    Ich hoffe die Waffeln waren lecker und meine Frühstückstipps kommen gut an.

    Viele Grüße

    Christina

    PS: Sehr schön das deine Rezension viel Anklang findet und somit die Info über das Buch verbreitet werden kann. Auch super das du meine Stellungnahme direkt unter dem Artikel belassen hast, das ist für die Leser bestimmt hilfreich!

  3. Hallo Jenny!
    Zuerst einmal: Danke das du dir die Mühe gemacht hast eine Rezension meines Buches zu verfassen. Und es freut mich auch zu hören dass die Dinkelstangen und der Vegan Pass gut ankommen 🙂

    Ich möchte nun auf ein paar Aspekte deiner Rezension näher eingehen:

    Die Zielgruppe dieses Buches sind natürlich eher unerfahrene vegan lebende Familien, die zu Beginn vor vielen Fragen stehen. Deshalb gibt es auch umfassende Informationen zum Beikoststart (mit vielen Praxistipps) und zu den Basics. Auch die Rezepte sind Grundlagenrezepte, für all diejenigen, die noch keine großartigen Kenntnisse über vegane Kinderernährung haben (man könnte selbstverständlich noch viele, viele weitere Rezepte hinzufügen 😉 ). Ich habe mich aus diesem Grund dazu entschieden, möglichst einfache und alltagstaugliche Rezepte aufzunehmen. Zudem können die Rezepte auch leicht von nicht vegan lebenden Familien, Kindergarten, Schule etc. nachgekocht werden, was mir persönlich wichtig ist. Es sind zum Teil Rezepte, die in der Verköstigung nicht vegan lebender Kinder häufig auftauchen und dann entsprechend vegan nachgekocht/-gebacken werden können.

    In meinem Buch geht es vor allem auch darum (ich bin eben Pädagogin), konkrete Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Kinder von Anfang an bei der Nahrungsaufnahme begleitet werden können, damit sie möglichst vielfältig und mit Spaß essen und trinken (und dadurch natürlich auch alle wichtigen Nährstoffe aufnehmen). Kinder (auch sehr kleine) sind schon kompetent wenn es um ihre Ernährung und ihr Körper-/Sättigungsgefühl geht. Sie wissen wann und wie viel sie essen möchten, das wird bei deiner Tochter beim Frühstück vielleicht auch so sein. Eventuell mag sie eher etwas trinken, z.B. einen Shake. Du kannst ja Getränke auch gut mit Schmelzflocken anreichern, dann hat sie etwas Nahrhaftes im Bauch und kann dann etwas später (wenn sie von sich aus ein Hungergefühl hat) frühstücken. Das nur als eine einfache Idee zu deiner schlechten Frühstückerin (was ich übrigens schon von vielen Kindern gehört habe, die dann eher beim Mittag- und Abendessen zuschlagen und so ihre Tagesration an Nahrung trotzdem bekommen). Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass die Eltern natürlich für die Lebensmittelauswahl verantwortlich sind und den Kindern gesundes Essen anbieten. Darüberhinaus ist es sinnvoll, dem Kind in altersgerechtem Umfang die Kompetenz für das eigene Essen und Trinken einzuräumen, und das natürliche Sättigungsgefühl nicht durch allzu kontrolliertes Essen zu überdecken.

    Im Kapitel über die Lebensmittelauswahl gibt es übrigens Hinweise zur Allergieprophylaxe und zu Sojaalternativen (auch Cuisine gibt es nicht nur auf Soja-, sondern auch auf Hafer-, Dinkel- oder Reisbasis, welche Sorte verwendet wird lege ich in den Rezepten nicht fest). Auch Sojamilch kann in den Rezepten (im selben Kapitel beschrieben) gut durch andere Pflanzenmilch (Reis, Hafer, Dinkel, Mandel) ersetzt werden. Allergieprophylaxe ist ein sehr wichtiges Thema, welches gerade durch die beschriebene stufenweise Einführung der Beikost praktisch umgesetzt werden kann.

    Bei der Beschreibung der essentiellen Fettsäuren und auch im Kapitel Brei-Baukasten finden sich Informationen zur Wahl eines geeigneten Öls für den Beikoststart. Dafür gibt es extra milde Ölsorten, welche die wichtigen hochwertigen Fettsäuren enthalten und zudem den Geschmack der Babys treffen.

    Im Kapitel „Allgemeines zu den Rezepten“ werden noch einmal die Punkte Öl (welches Öl eignet sich für welches Rezept) und Alternativen zu Soja und Zucker konkret angesprochen. Pseudogetreide reiche ich gerne zu den Saucen, deshalb dort einen Verweis darauf. Daraus Muffins zu machen habe ich noch nicht probiert, das werde ich auf jeden Fall einmal testen. Cashewfrischkäse hört sich ebenfalls lecker an. Danke für die Rezeptideen!

    Waffelrezepte…ohje, wenn ich an meine vielen misslungenen Versuche denke. In meinem Buch ist nun ein Waffelrezept das garantiert gelingt und nicht vom Waffeleisen heruntergekratzt werden muss 🙂 Viel Spaß beim Nachbacken!

    Viele Grüße

    Christina Kaldewey

    • Hallo Christina,

      vielen herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort und die Erläuterung der Zielgruppe. Es freut mich sehr, dass du dir die Mühe machst zu antworten.
      Ich denke, meine Erwartungshaltung war einfach eine völlig andere an das Buch. Ich finde allerdings, von dem, was du schreibst, passt das Buch sehr gut zur Zielgruppe.

      Ich habe mich in der Rezension wahrscheinlich etwas verquer ausgedrückt. Beim Öl meinte ich tatsächlich die Ölsorte, also nicht, dass du nicht grundsätzlich auf Öl eingehst. Ich kenne viele Eltern, die ihren Kindern ausschließlich Sonnenblumen- und Olivenöl zum Essen zufügen, was natürlich nicht optimal ist. Deswegen erwähnte ich die Ölsorte. Ein kleiner Hinweis welches Öl speziell gemeint ist, wäre sicherlich hilfreich.

      Was die Allergien angeht: meine Vorstellung war eher dahingehend, dass Rezepte im Bausteinkasten formuliert sind, was ich für Kinder generell sehr sinnvoll finde, da die wenigsten Kinder die gleichen Dinge essen. Ich habe in einem Kommentar weiter unten schon meine Vorstellung dazu notiert. Z.B. Vegane Bolognese: Grundzutaten (Tomatenpassata, Tomatenmark, Kräuter, Gewürze etc.) und austauschbare Bolognesezutaten wie Sojagranulat, Tofuhack, Grünkern oder eben auch Linsen. Welches Gemüse passt zur Bolognese oder welcher Salat… Ein Salat- und Dressingbaukasten wäre auch eine weitere hilfreiche Sache.

      Das Problem mit dem Austauschen von Sojamilch gegen irgendeine andere Pflanzenmilch ist manchmal nicht ganz unproblematisch, wenn das Sojalecithin als Emulgator funktionieren soll. Speziell beim Backen sollten noch entsprechende Hinweise dazu erfolgen, damit Anfänger keine solch frustrierenden Erfahrungen machen wie ich am Anfang meiner veganen Backversuche. Ich mochte Sojamilch überhaupt nicht (viele Umsteiger befremdet anfänglich der dominante Bohnengeschmack im Kuchen – später relativiert sich das tatsächlich) und habe dann einfach Soja-Reis-Milch oder gar Hafermilch ausgetauscht mit oft sehr „bröckeligen“ Folgen… 😉

      Was ich mir noch ganz besonders gewünscht hätte, wäre eine Tabelle mit grundsätzlichen Faustregeln zur Veganisierung, z.B. für Eier. Ja, ich weiß, solche Infos gibt es auch genügend im Netz, allerdings würde sich jemand, der dieses Buch kauft und noch nicht viel mit veganer (Kinder)ernährung zu tun hat, sehr darüber freuen. Der klassische Hefeschmelz sollte auch noch rein (vielleicht als Überlegung für die zweite Auflage).

      Vielen Dank für die Frühstücksideen! Schmelzflocken in ihren Smoothie einzurühren ist wirklich super! Das dürfte sie sogar nicht einmal merken, wenn ich mit kleinsten Dosen beginne :-).

      Wir haben uns gerade vorgenommen, dein Waffelrezept heute noch auszuprobieren! Ich werde berichten!

      Vielen Dank nochmals für deine Mühe eine Stellungnahme zu meiner Rezension zu verfassen. Ich bin mittlerweile etwas beschämt über meine etwas flapsige, aber keinesfalls absichtlich bösartig formulierte, Schreibe. Aber woher sollte ich wissen, dass die Besprechung solche Kreise zieht? Normalerweise habe ich eine sehr feine, aber kleine Leserschaft von ca. 150 Leser am Tag. Seit der Rezension hat sich dies deutlich erhöht…

      Liebe Grüße!
      Jenny

  4. Danke für die Rezension, ich sehe das ähnlich mit dem Buch. Das, was drin steht weiß man eigentlich schon alle und die Rezepte hätte ich mir gesünder gewünscht. Aber es ist trotzdem super, dass es das gibt, für Einsteiger ist es auf jeden Fall super geeignet!

    Vielleicht interessiert es Dich, dass eine Freundin von mir auch an einem Buch für vegane Kinder arbeitet. Sie war etwas erleichtert, dass das Buch von Christina Kaldewey etwas an der Oberfläche geblieben ist, weil ihres etwas anders konzepiert ist.

    Tolle Seite übrigens! Habe Dich über Facebook gefunden!

    • Echt? Welche Freundin, kann ich sie konktaktieren? Das würde mich wirklich brennend interessieren! Da bin ich ja sehr gespannt!

      Vielen Dank für deine netten Worte! Es freut mich immer sehr, wenn es den Leser/innen hier gefällt! Wie hast du mich denn über Facebook gefunden?

      LG!

  5. Ich hatte auch einen Bericht zum Buch geschrieben, doch ich denke, es ist leichter zu überblicken, wenn man selbst Mutter ist. (: Die Tipps & Hinweise fand ich sehr klasse, für mich ist das Buch ein guter Einblick und eine spätere Anregung, da ich wirklich gar keine Ahnung von der Ernährung für Kinder habe, aber ich denke auch, dass das Ganze noch vertieft werden kann – insbesondere jetzt, wo ich Deinen Bericht gelesen habe. Das sind ja doch alles so Dinge, die man nicht bedenkt, wenn man noch nicht Mutter ist. (:
    Wie gesagt, für einen guten Überblick und als Anregung finde ich das Buch wunderbar geeignet und würde mich auch freuen, wenn Du irgendwann ein (weiterführendes) Buch schreiben würdest… (: Viel Erfolg!

    • Vielen Dank! 🙂

      Ich habe deine Rezi gelesen und fand sie wirklich gut. Als Anregung finde ich das Buch auch wirklich gut und geeignet. Es gibt einfach viele Punkte, die man als Mutter veganer Kinder noch beachten muss. Es hilft eben nicht nur die Nährstoffe und deren Vorkommen in Lebensmittel zu kennen, sondern diese müssen auch nahrungstechnisch eingebunden werden. Ich könnte mir gut ein Buch mit Baukastenform vorstellen. Rezepte mit Grundzutaten, aber austauschbaren Protein- und/oder Gemüseanteilen.
      Beispiel Vegane Bolognese: Grunzutaten wären Tomatenpürree, bestimmte Kräuter und Gewürze. Die Bolognese selbst kann man entweder mit Sojagranulat, Tofuhack, Grünkern oder Linsen zubereiten (was den Geschmacksnerven der zu Versorgenden eben passt… 🙂 ). Und auch bei der Bolognese darf der Gemüseanteil nicht fehlen: entweder in Form eines Salates oder Rohkost als Beilage oder Brokkoli oder Spinat in der Sauce (wenn es die Kinder erlauben) oder als Beilage.

      So ein Buch wäre klasse, finde ich.

      Vielleicht schaffe ich es ja tatsächlich irgendwann meine Vorstellungen in Buchform umzusetzen.

      LG!

  6. mir ging es genauso! die idee mit dem eigenem kinderkochbuch von dir kam mir auch sofort! wäre toll und ich würds sofort kaufen! wünschte mir auch etwas mehr hilfe und wäre unendlich dankbar für sowas!

    • Hey! Wenn du konkrete Hilfe brauchst oder ein bestimmtes Thema hast, das dir am Herzen liegt, schreib‘ einfach einen Kommentar! Wenn es ein allgemein interessantes Thema ist, dann blogge ich auch darüber. Ansonsten mail ich dir einfach meine Infos dazu! Ich gebe meine Erfahrungen sehr gerne weiter!

      Liebe Grüße!

  7. “ Es gibt eben auch eine Menge Kinder, die Soja nicht vertragen. Da müssen Alternativen her.“

    Gibt´s doch schon lange…z.B. Fleisch 🙂

  8. Haha, beim Lesen hab ich gedacht du solltest echt dein eigenes Kinderkochbuch/Ratgeber für vegane Eltern schreiben und dann schlägst du es am Ende selber vor. Das wäre echt toll!

    • Das wäre was, oder? Wenn sich ein Verleger findet, mache ich es sofort! Es freut mich auf jeden Fall sehr, dass die Idee Zuspruch findet!

      LG!

  9. …ich finde das so extrem klasse, was du machst…
    …informationen für Eltern und Kinder über das vegane Leben sind SOO wichtig…
    …ich habe keine Kinder, aber ich würde dein Kochbuch sofort kaufen….

    ganz liebe vegane Grüße, miss viwi

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