Vitamin D (Unter)Versorgung – weit verbreitet und unterschätzt

22 Kommentare

Achtung: Dieser Artikel wurde am 11.02.2012 und am 12.02.2012 ergänzt – siehe weiter unten!

Da ich derzeit immer wieder an Erkältungen leide – so auch jetzt, deswegen ist es hier momentan etwas still… – habe ich mein Blutbild nehmen lassen. Vitamin D, also  25(OH)D, gehört routinemäßig nicht zum Kontrollspektrum. Allerdings ist es klar, dass wir in unseren Breitengraden von September/Oktober bis März/April keine ausreichende UVB-Strahlung haben, so dass, nach einer Studie des Max-Rubner-Instituts, über 90% der Frauen und über 80% der Männer hierzulande an einem Mangel leiden. Also habe ich mir das 25(OH)D auf eigene Rechnung mit untersuchen lassen. Und siehe da: ich habe einen Mangel. Mein Wert beträgt 17,6 ng/ml, die Referenzwerte lauten 20 ng/ml – 100 ng/ml, wobei laut einer neuen Studie und Expertenmeinungen ein Wert von 45 ng/ml mindestens anzustreben ist.

Vitamin D ist eigentlich kein Vitamin, sondern ein Hormon, welches über Sonnenlicht bzw. UVB-Strahlen in der Haut gebildet wird und dann über das Blut in das Organsystem gelangt wo es seine Arbeit verrichtet. Vitamin D sorgt unter anderem dafür, dass unser Calciumhaushalt stabilisiert wird. Mittlerweile ist wissenschaftlich nachgewiesen wurde, dass Vitamin D an enorm vielen gesundheitlichen Aspekten beteiligt ist: Multiple Sklerose, Krebs, Diabetes Typ 1, Schizophrenie und mit großer Wahrscheinlichkeit auch an vielen weiteren „Zivilisationskrankheiten“.

Es gibt wohl besondere Menschen, die ein gesundes Interesse daran haben die bestehende Dramatik um die Vitamin D-Unterversorgung für sich zu behalten. Es sei betont, dass Vitamin D eine große Rolle bei Krebsarten wie Prostata-, Brust- und Darmkrebs spielt.

Bei einer Studie des Max-Rubner-Instituts 2008 wurde festgestellt, dass 90% der Deutschen an einem behandlungsbedürftigen Mangelzustand leiden, bei einem angesetzten 25(OH)D Wert von 30 ng/ml. Ich verweise an dieser Stelle auf den sehr informativen Beitrag von Veganesauge, der alle Fakten und Quellen beinhaltet.

In einer gerade im Januar 2012 erschienen Studie, in der der Vitamin D-Spiegel von am Äquator lebenden Afrikanern gemessen wurde, wurde im Schnitt ein Wert von 45 ng/ml nachgewiesen. Das entspricht ziemlich genau dem Wert, der von Experten angeraten wird. Da liege ich mit meinen 17 ng/ml weit ab… Das ist für mich umso gravierender als das ich eine stillende Mutter bin. Ich supplementiere zwar Vitamin D bei meinem Kind, allerdings erst seit ca. 2 Monaten, so dass ich befürchte, dass mein Kind ebenfalls eine Aufsättigung benötigt.

Es wurde in einer „bahnbrechenden“ Studie herausgefunden,

„… dass bei Erwachsenen eine Einnahme von 4000 bis 8000 IE (100 bis 200 µg) erforderlich ist, um den Blutspiegel von Vitamin-D-Stoffwechselprodukten auf dem Niveau zu halten, das notwendig ist, um das Risiko für verschiedene Erkrankungen – Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Multiple Sklerose und Diabetes Typ 1 – um die Hälfte zu verringern.“ [Quelle: Kopp Online vom 05.03.2011]

Hier die gesammelten Informationen zum Nachlesen:

Ein Leser bei Veganes Auge hat davon berichtet, wie er seinen Vitamin-D-Mangel in den Griff bekommen hat. Leider sind meine Ärzte (noch) nicht auf dem Stand der neuesten Erkenntnisse, so dass ich die Sache selbst in den Griff bekommen muss. Mein Arzt riet mir zu einer Einnahme von 1000 IE (internationale Einheiten, 40 IE entsprechen 1 µg, 200 IE entsprechen 5 µg, 1000 IE dementsprechend 25 µg).

Wenn ich mir nun die Studien dazu durchlese, folgere ich daraus, dass 1000 IE nicht einmal zur „normalen“ Supplementierung genügen, d.h. nicht einmal dazu ausreichen einen optimalen Status – von dem ich ja weit entfernt bin – stabil zu halten.

Bei meiner Durchsicht der Kommentare vom Vitamin-B12-Beitrag bei Veganes Auge bin ich dann über einen Kommentar gestolpert, bei dem der Schreiber von seiner erfolgreichen Aufsättigungskur berichtet, die er nach diesen Ergebnissen vorgenommen hat. Ich werde dies ebenfalls so vornehmen und hoffe, meinen Mangel damit in spätestens 2 Monaten beseitigt zu haben.

Auch bei Säuglingen und Kindern ist mit einem Vitamin-D-Mangel nicht zu spaßen. Ein zu geringer Spiegel hat nicht nur Rachitits zur Folge, sondern kann eben auch zu gravierenden Spätfolgen im Erwachsenenalter führen. In Lebensmittel befindet sich Vitamin D3 in nennenswerter Konzentration nur in Lebertran (300 µg pro 100g) und in fettem Seefisch (ca. 5 µg pro 100g).

Wer also nicht täglich fetten Seefisch, Lebertran oder Leber zu sich nimmt, oder 8 Eier, 12 Liter Milch bzw. 1,5 kg Vollfettkäse, und ich gehe davon aus, dass es auch bei Nicht-Veganern angekommen ist, diese Lebensmittel nicht in Unmengen zu verzehren, der wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu dieser Jahreszeit ebenfalls an einem behandlungsbedürftigen Mangelzustand leiden.

Ein bzw. ein paar Worte noch zu Vitamin-D Vorkommen (falls der geniale Artikel von Veganesauge nicht vollständig gelesen wurde…):

Vitamin D ist zwei verschiedenen Formen käuflich: Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol). Es gibt bisher nur ein veganes Vitamin-D3-Spray (die Kapseln sind hier bisher nicht erhältlich), welches über den Radixversand erhältlich ist (ich habe bisher keinen weiteren Anbieter gefunden). Das vegane Vitamin D2 ist wesentlich günstiger und in Form einer Alkohollösung (Sterogyl 2.000.000) über eine Apotheke in Kehl erhältlich. Ich habe dort für 3 Flaschen inkl. Versand ingesamt 13,50 Euro bezahlt. Die Informationen zum Bezug befinden sich alle im angegeben Artikel Vitamin D, warum das sowohl kein Thema für Veganer ist, als auch besonders für Veganer bei Veganes Auge.

Vitamin D

Ich habe in diesem Beitrag nur die drei Hauptquellen angegeben. Diese drei Hauptquellen allerdings zählen zahlreiche weitere Quellen auf, die es sich lohnt zu lesen. Diese sind meistens jedoch nur in englischer Sprache vorhanden. Wer daran interessiert ist, die Sprache jedoch nicht beherrscht, kann sich gerne per Kontaktformular an mich wenden. Ich übersetze gerne (sinngemäß :-)).

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Ava vom Veganes Auge-Blog für die ausführlichen und ausgezeichneten Informationen bedanken!

Ergänzung zur Dosierung vom 11.02.2012:

Folgende Dosierungsempfehlungen habe ich bei Ava im Beitrag Interna: Sterogyl – veganes Vitamin D2 aus Frankreich gefunden (die Quelle dieser Dosierungsempfehlung ist im Beitrag unten verlinkt):

  • bei gesunden Erwachsenen sind bis zu 25 Tropfen am Tag unbedenklich
  • bei einem stabilen Wert reichen 2.000 bis 5.000 IE pro Tag aus (je nach Körpergewicht und Jahreszeit, eigene Anmerkung: wahrscheinlich empfiehlt es sich zweimal jährlich kontrollieren zu lassen – nach dem Sommer und vor dem Sommer)
  • Säuglinge unter einem Jahr: 1.000 Einheiten (hier zu beachten: Flaschennahrung/Babynahrung enthält Vitamin D zugesetzt, das muss natürlich bei der Supplementierung mitberechnet werden)
  • Voll gestillte Säuglinge sollten 1.000 Einheiten pro Tag supplementiert bekommen, da Muttermilch in der Regel wenig Vitamin D enthält. AUSNAHME: stillende Mütter, die selbst supplementieren (4.000 – 6.000 IE pro Tag) oder ausreichend UVB-Strahlung erhalten, z.B. im Sommer oder im Winter durch Solariumgänge
  • Kinder ab dem Alter von einem Jahr sollten pro kg Körpergewicht 1.000 IE Vitamin D erhalten – wiederum abhängig vom Wetter im Sommer und der Jahreszeit, im Winter auf jeden Fall
  • Kinder ab 10 Jahren folgen den Anweisungen für Erwachsene

Ergänzung am 12.02.2012

Im Kommentarbereich wurde von Katrin (http://www.bevegt.de/) der Hinweis hinterlassen, dass die Vitamin D2 Kapseln von Dr. Wolz ebenfalls vegan sind.

Vielen Dank für den Hinweis!

22 Gedanken zu „Vitamin D (Unter)Versorgung – weit verbreitet und unterschätzt

  1. Danke für die Links, Jenny (ich kann auf deine Antwort nicht mehr anworten). Mir ist bewusst, was ein B12 Mangel anrichten kann, wir hatten das erst letztens in Humanernährung. Aber ich wusste nicht, dass das mit der Bestimmung so eine Kunst ist. Noch mal vielen Dank fürs Aufklären!

    Liebe Grüße,
    Federchen

    • Sehr gerne! Was machst du denn da gerade ausbildungstechnisch, wenn ich fragen darf? Klingt auf jeden Fall interessant, wenn Humanernährung eine Rolle spielt :-).

      Liebe Grüße!
      Jenny

      • Ich studiere Ernährungswissenschaften und mache im Sommer meinen Abschluss. Sollte man meinen, dass ich mich mit dem B12 richtig auskenne, aber es wird eher der Fokus auf die Aufnahme/Bedeutung/Mangel gelegt und nicht auf die Bestimmung. Das machen vermutlich die Mediziner im Genaueren 😉 Selber denken ist einfach immer noch das A und O.
        Und woher kennst du dich so gut aus? Einfach durch Recherchen oder hat das auch was mit deinem Beruf zu tun?

        Liebe Grüße,
        Federchen

      • Tolles Studium! Dann kannst du ja später professionelle vegane Ernährungsberatung in Betracht ziehen 🙂

        Nein, mein Wissen hat nichts mit meinem Beruf zu tun.

        Ich leide an einer Schilddrüsenerkrankung, die mit vielen Symptomen einhergeht und zum Teil völlig falsch interpretiert wird. Mein Hausarzt bspw. meint, mein B12-Mangel käme von meiner Ernährung. Ich widerspreche dem, da ich seit ich vegan lebe hochdosiertes B12 einnehme, also den Mangel dadurch nicht verursacht haben kann. Ich weiß allerdings, dass ich als Schilddrüsen-Erkrankte eine Risikopatientin bin, was B12 und Eisen angeht.

        Ich recherchiere schon lange sehr viel über Ernährung und meine Krankheit, da ich mich schon ebenso lange nicht mehr auf Ärzte alleine verlasse. Mein Hausarzt riet mir ja auch zu einer Vitamin-D-Aufsättigungsdosis von 1000 IE am Tag, was hinten und vorne nicht einmal dazu reicht, bei einem Erwachsenen in unseren Breitengraden einen guten 25(OH)D Wert zu halten…

        Ich muss mich immer auf dem Stand halten, da ich auch Kinder habe und diese auf keinen Fall gefährden möchte.

        Liebe Grüße!

  2. Zum Thema Solarium und Vitamin-D-Bildung werden häufig Zweifel angemeldet. Auf vielen Internetseiten findet man die Information, dass das Strahlenspektrum der Sonnenbänke nicht zur Synthese des Vitamins, sondern eben nur zum Bräunen geeignet ist. Es werden also bestimmte Teile des natürlichen Sonnenspektrums herausgefiltert.

    Zitat: „Solarien strahlen fast nur UVA ab. Vitamin D-Synthese ist aber auf UVB angewiesen.“

    http://www.photomed.de/solarium-vitamind-fakten.html

    Mit Solarien kenne ich mich aber nicht aus, da gibt es ja sicher durchaus Unterschiede. Geschultes Personal kann einen evtl. informieren, welche Bereiche der Strahlung die verwendeten Sonnenbänke verwenden. Aber immer schön an den Hautkrebs denken und am besten nicht so intensive Stärken wählen oder allzu lange sonnen.

    • Hallo lis4chen,

      Solarium ist hilfreich zur Unterstützung einer medikamentösen Behandlung bei einem Vitamin-D-Mangel bzw. zur Aufrechterhaltung eines bereits stabilen Wertes.

      Es ist natürlich wichtig, ein gutes Sonnenstudio zu wählen, das den Hauttyp bestimmt und im besten Fall eine Bank hat, die nur UV-B Röhren besitzt. Geräte mit UV-A sind generell schlecht und sollten auch für die Vitamin-D-Produktion gemieden werden.

      Hier eine Info dazu:
      http://www.aerztezeitung.de/medizin/article/803626/solarium-alle-zwei-wochen-fuellt-vitamin-d-akkus.html

      Aber wie gesagt: Solarium bei einem Mangel nur ergänzend! Um einen Mangel zu beheben muss unbedingt mit Medikamenten aufgesättigt werden!

      Liebe Grüße,
      Jenny

  3. Hallo,
    eine schöne Zusammenfassung.
    Ich habe mit das B12 auch über mehrere Monate spritzen lassen (1x/Monat), weil es bei mir an der Untergrenze war. Ich fand das viel angenehmer, weil man in der Tat nicht dauernd dran denken muss. Ob es günstiger ist, weiß ich nicht. Die Spritzen an sich ja, aber es kommt ja noch die Arztrechnung dazu. Mein Körper hat das B12 sehr gut angenommen und ich liege inzwischen wieder am oberen Ende 🙂
    Generell, wie du auch schon empfiehlst, ist jegliche Supplementation nur dann sinnvoll, wenn man an einem Mangel leidet. Vor allem bei Eisen muss man vorsichtig sein, da es zytotoxisch wirkt (Fenton-Reaktion etc).
    Es ist prinzipiell immer besser, die Nährstoffe in ihrem ’normalen Milieu‘ aufzunehmen. Sprich im Lebensmittel und nicht als Tablette.

    Liebe Grüße

    • Hallo Federchen,

      wann hast du deinen B12-Wert nachmessen lassen bzw. welchen Wert hast du messen lassen? B12 (also TC) oder Holo-TC oder einen anderen? Hast du die 3 Monate Wartezeit eingehalten bis zur Blutentnahme zur Überprüfung des Wertes? Das ist wichtig, da ansonsten die Ergebnisse falsch hoch sind.

      Was die Supplementierung von Vitaminen angeht bin ich voll bei dir. Bei Eisen ist eine Supplementierung, wie du ja auch schreibst, sogar besonders gefährlich für Menschen die an Hämochromatose leiden (Eisenspeicherkrankheit).

      Liebe Grüße!
      Jenny

      • Hallo Jenny,

        hu? Ich wusste gar nicht, dass die B12 Bestimmung so eine Kunst ist. Ich glaube, dann sollte ich doch noch mal jeden Monat die restlichen Spritzen aufbrauchen.
        Was meinst du genau mit ‚wann‘? Also ich war jedenfalls nüchtern. Ansonsten war das noch zu Vegetarierzeiten (war ich 6 Jahre lang), aber kurz vor der Umstellung. Letztes Jahr im Sommer. Welchen Wert kann ich dir nicht sagen. Auf dem Zettel steht nur B12 bzw. B12_R. Die Referenzwerte sind: 211-911 bzw. 946 pg/ml. Sagt dir das was? Und was ist mit der Wartezeit? Meinst du 3 Monate nach der letzten Spritze? Da muss ich wohl mal ein Wörtchen mit meinem Arzt reden … Danke für den Hinweis. Ich hätte mich jetzt in falscher Sicherheit gewogen.

        Liebe Grüße

      • Hallo Federchen,

        ja, B12 ist ein ganz, ganz heikles Thema, wovon kaum ein Arzt Ahnung hat, leider.

        Was bei dir gemessen wurde ist der TC-Wert (Total-Transcobalamin). Leider ist dieser wenig aussagekräftig. Er ist deswegen kein zuverlässiger Wert, weil damit das Gesamt-Cobalamin gemessen wird, das zu 70-90% an Proteine gebunden ist und somit nicht stoffwechselaktiv ist. Symptome eines Vitamin-B12-Mangels können auch bei normalen B12-Werten (TC-Werten) auftreten!!! Nur mit dem Holo-TC-Wert kann ein beginnender Mangel am frühesten erkannt werden.

        Der untere Wert des Normbereichs für Vitamin-B12 (TC) liegt in den meisten Laboren bei ca. 200 pg/ml. Allerdings können schon bei einem Wert unter 400 pg/ml Symptome eines Mangels auftreten, weshalb dann auch unbedingt der Holo-TC-Wert abgenommen werden sollte.

        Der Holo-TC-Wert wiederum wird mit 35 pmol/l als beginnenden Referenzwert angegeben. Allerdings weiß man, dass erst ein Holo-TC von über 78 pmol/l (genauer gesagt sogar 128 pmol/l) eine optimale Gehirnleistung ermöglicht. Ich liege mit meinem Holo-TC-Wert von 33,6 schon bei einem schwereren Mangel!

        Ich glaube nicht, dass deine Spritzkur ausreichend war, wenn ich ehrlich bin. Normalerweise muss hochdosiertes Hydroxycobalamin über mindestens 7 Wochen hinweg wöchentlich gespritzt werden um den Speicher wieder gut zu füllen.

        Genau, mit der Wartezeit meine ich die drei Monate nach der letzten Spritze.

        Dein Arzt wird mit großer Wahrscheinlichkeit keine Ahnung haben, was B12 angeht. Du tust dir gut daran dich so gut wie möglich selbst zu informieren, da B12 wirklich ganz extrem kritisch ist, was die neurologischen Schäden angeht. Damit spaße ich zumindest gar nicht. Genauso wenig wie mit Vitamin D.

        Hier ein paar Info-Links zum Thema:

        Die Vebu-Seite zum Thema B12: https://vebu.de/gesundheit/naehrstoffe/vitamin-b12

        Und hier die Infos zu einem Mangel und dessen Behebung: http://www.ht-mb.de/forum/vbglossar.php?do=showentry&id=165

        Liebe Grüße,
        Jenny

  4. Sehr interessant! Wie viel kostet ein großes Blutbild und wie viel eine Bestimmung des Vitamin B12 und D?

    • Hallo Mel,

      das kommt darauf, wo du es machen lässt. Als Selbstzahler (also wenn du selbst ins Labor gehst um dir das Blut entnehmen zu lassen) ist es wesentlich günstiger als beim Arzt (so um die 15 Euro pro Wert, ohne Gewähr). Beim Arzt zahle ich jetzt jeweils um die 30 Euro pro Wert.

      Liebe Grüße

      • Wie komme ich denn an ein Labor ran? Zum Arzt muss ich deswegen wirklich nicht gehen, aber ich wusste gar nicht, dass ich als Privatperson einfach in ein Labor gehen kann.

      • Ich kann in Karlsruhe einfach in ein Labor gehen – die haben dort täglich von 8 bis 16 Uhr auf zur Blutentnahme. Dort zahlst du dann eben auch nur den einfachen Gebührensatz und nicht den 3,5-fachen wie beim Hausarzt üblich. Noch dazu musst du dir keine lästigen Diskussionen anhören…

        Schau einfach mal nach einem medizinischen Versorgungszentrum in deiner Nähe. Dort ist meist auch ein Labor integriert oder die können dir sagen, wo ein geeignetes Labor ist.

        Liebe Grüße!

  5. Ich mache mir jetzt auch Gedanken. Sonnenlicht kommt im Moment natürlich viel zu kurz, auch wenn ich probiere, in meiner Mittagspause zumindest einmal um den Block zu laufen. Ist ja morgens und abends immer dunkel, wenn ich von der U-Bahn ins Büro laufe.
    Ich muss ganz dringend mal Vitamin D und B12 bestimmen lassen, danke für den Hinweis.
    Ich hatte vergangene Woche auch gelesen, dass es von Dr. Wolz veganes Vitamin D gibt. Wenn Du magst, kannst Du den Link ja noch aufnehmen.
    Viele Grüße
    Katrin

    • Hallo Katrin,

      das Sonnenlicht im Moment bringt dir auch nicht viel, da die UVB-Strahlung nicht ausreicht bzw. du auch nicht genügend „frei“ herum läufst, damit dein Körper produzieren kann. Du solltest unbedingt überprüfen lassen! Mittlerweile weiß ich, dass mit einem Vitamin-D und B12-Mangel wirklich nicht zu spaßen ist.

      Vielen Dank für den Hinweis auf das Dr. Wolz-Produkt. Werde ich aufnehmen!

      Liebe Grüße!
      Jenny

  6. hallo,

    schön, dass man inzwischen immer mehr zu vitamin d findet. habe mir vor ein paar tagen auch sterogyl bestellt, mein wert liegt bei 8,55. 😦 werde jetzt mal eine kur machen, das hat bei b12 auch super – in diesem fall in form von spritzen – geklappt, inzwischen spritze ich das nur noch alle drei monate.

    liebe grüße
    christina

    • Hi Christina!

      8,55 ist wirklich tief. Wie nimmst du die Kur vor? In Form einer einmaligen Aufsättigung oder machst du es ähnlich wie ich über ein paar Wochen eine hohe Dosierung?

      Wie war denn dein B12-Wert bzw. hast du deinen Holo-TC-Wert bestimmen lassen? Und welche Spritzen nimmst du? Ich denke, ich werde ebenfalls zukünftig spritzen. Erstens, fällt dann das lästige tägliche daran denken weg, und zweitens finde ich es auch günstiger, oder? Mein Holo-TC liegt bei 33,6, also noch nicht sehr dramatisch aber dennoch behandlungsbedürftig. Ich fange am Montag eine Spritzenkur über 4 Wochen an und werde dann nochmals den Blutwert überprüfen lassen.

      LG!
      Jenny

    • Ava schreibt dazu in ihrem Beitrag (steht aber auch in den angegebenen Studien):

      „Was die Vergiftungsangst anbelangt, vor der selbst Medizinerkreise nicht gefeit sind: Nach Dr. Vieth, einer der weltweit führenden Vitamin D Forschern und Experten basieren die Ängste vor einer Vitamin-D Überdosierung auf Vitamin D-Überempfindlichkeit. Also vergleichbar als ob man vor Nüssen warnen würde weil da einige Leute allergisch drauf reagieren. Nach Prof. Holick, einem weiteren Experten, sind 40.000 IE Vitamin D täglich über mehrere Monate notwendig um das Risiko einer Überdosierung zu generieren. Eine einmalige Aufsättigungsdosis ist ohne Risiko, es sei denn man leidet an Überempfindlichkeit, z. B. basierend auf seltenen Erkrankungen. Eine weitere Ursache für Bedenken beruht auf Industrieunfällen, wo Menschen unwissend sehr hohe Mengen eingenommen haben, mehrere Millionen Einheiten.“

      Ich würde dazu raten eine Aufsättigung nur nach festgestelltem Mangel vorzunehmen und in Absprache mit dem Arzt – wenn möglich, d.h. wenn dieser informiert ist. Ansonsten, bei einem stabilen Wert, der beibehalten werden soll, sollte man eine tägliche Menge von 10.000 Einheiten nicht überschreiten.

      Viele Grüße!

      • Hab jetzt bei Wiki gelesen: „Eine maximale tägliche Dosis von 50 µg (2000 IE) für Jugendliche und Erwachsene (inklusive Schwangere und stillende Mütter) und 25 µg (1000 IE) für Kinder in den ersten 10 Lebensjahren sind von Gesunden ohne Risiko von Nebenwirkungen auch ohne medizinische Aufsicht langfristig einnehmbar.“

        Hab jetzt keine Angst mehr vor Überdosierung denn in meinen Tabletten sind nur maximal 10 µg!

        🙂 Aber ich gehe trotzdem auch mal zu einem Labor oder so.

  7. Vielen Dank für die tolle Zusammenfassunf und die Sensibilisierung für dieses Thema.
    Liebe Grüsse,
    Andrea

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