Vollkornlinguine mit Pilzrahmsauce und grünem Salat mit Kräuterdressing

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Diese Sauce stellt nur eine kleine Abwandlung meines Pilzgemüses dar. Wer mag kann das Ganze mit Erbsen in der Sauce zusätzlich aufpeppen. Ansonsten gibt’s gar nicht soviel dazu zu erzählen…

Zum Salat gab es ein Kerne-Mix von Rapunzel. Die „mediterrane“ Mischung habe ich kürzlich bei Füllhorn entdeckt. Enthalten sind Sonnenblumenkerne, Buchweizen, geröstete Hanfsamen, getrocknete Tomaten, getrocknete Karotten und getrocknete Zwiebeln.

Ich finde die Mischung ganz interessant, vor allem aufgrund der Buchweizen und Hanfsamen, allerdings muss man nach dem Kauen der getrockneten Tomaten nachzählen, ob noch alle Zähne am Platz sind. Die sind wirklich unangenehm zu zerkleinern mit dem üblichen Mundwerkzeug. Sie fallen geschmacklich auch nicht besonders ins Gewicht – ich nehme an, man müsste sie vorher ein wenig einweichen, damit sie wieder Aroma entfalten -, so dass ich gut auf sie verzichten könnte. Aber ich will nicht meckern, ansonsten mag ich die Mischung und finde sie als Ergänzung zum Salat einfach prima!

Das Kräuterdressing ist nichts besonderes, aber trotzdem soll es an dieser Stelle einmal aufgelistet werden. Man kann anstatt Essig auch nur Zitronensaft nehmen und die Hafersahne selbstverständlich auch streichen. Der Feigensenf gibt dem Dressing die spezielle Note. Ich würde dringend dazu raten diesen nicht auszutauschen.

Zutaten für 2-3 Personen

  • 300 g Vollkornlinguine
  • 400 g braune oder weiße Champignons (nach Belieben)
  • 200 g Erbsen (hatte ich nicht vorrätig, ist ohnehin optional)
  • 1 große Zwiebeln, halbiert und in Scheiben geschnitten
  • 1 Pck. Hafer-  oder Dinkelsahne
  • etwas Cashewmus (optional, für die Bindung, Rapunzel)
  • ca. 150 ml Wasser
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 3 EL Edelhefeflocken (in meinem Fall Dr. Ritter)
  • 1 EL Paprika edelsüß
  • Salz, bunter Pfeffer
  • etwa Olivenöl zum Anbraten
  • frische Petersilie zum Servieren

Salat und Dressing

  • 1 Kopfsalat oder sonstigen grünen Salat
  • 4 EL Weißweinessig
  • ca. 60 ml Olivenöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Feigensenf
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • Saft einer halben Zitrone
  • etwa 2 EL Hafersahne (optional)
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund frische Petersilie
  • 1/2 Bund frischer Schnittlauch
  • etwas frischer oder TK-Dill

Zubereitung

Salat putzen und waschen. Um die Nährstoffe im empfindlichen Salat nicht zu zerstören, gibt es an dieser Stelle noch ein paar Tipps hierzu:

Als erstes wird der Strunk vom Salatkopf mit einem scharfen Messer entfernt. Danach lassen sich die einzelnen Blätter gut lösen. Dann werden die Blätter einzeln begutachtet und nach braunen Stellen und Verschmutzungen durchsucht. Grobe Verschmutzungen kann man hier bereits lösen und braune Stellen abreißen. Dabei die Blätter immer am Strunk in der Mitte festhalten, damit sie nicht zerstört werden. Anschließend setzt man ein kaltes! Wasserbad in der Spüle auf und wirft die Blätter dort hinein. An dieser Stelle dann nicht auf die Idee kommen die Blätter aneinander zu reiben oder ähnliches. Einfach mit der Hand etwas durchwühlen und damit den Dreck entfernen. Weiter geht die Reise in ein Sieb zum Abtropfen und als letzten Schritt wird der Salat in der Schleuder trocken geschleudert (mit dem positiven Nebeneffekt restliche hartnäckige Verschmutzungen zu lösen). Es ist wichtig, dass der Salat gut getrocknet wird, damit das Dressing gut aufgenommen werden kann.

Das Dressing bereite ich immer mit einem Pürierer zu, damit das Öl sich gut mit den restlichen Zutaten vermischt. Erst werden alle Zutaten außer dem Öl gut vorpüriert und anschließend das Öl während des Püriervorgangs langsam hinzugefügt (wie man es bei Mayo auch machen würde). Ich glaube, ich hatte schon mal erwähnt, dass wir unsere Dressings essiglastig mögen. Wer das nicht so gerne mag, nimmt einfach nur zwei Esslöffel Essig anstatt der angegebenen vier Esslöffel.

Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

Für die Pilzrahmsauce werden erst die Zwiebel in einer hohen Pfanne in etwas Ölivenöl bei hoher Hitze angebraten (ca. 3 min.) und anschließend die Pilze hinzugefügt. Die Pilze gleich gut salzen, damit keine „Wasserpfanne“ entsteht. Ich lasse das Ganze dann ein paar Minuten alleine, bis die Pilze gut angebraten sind und ihr Aroma entfalten konnten. Dann wird das Paprikapulver eingerührt mit kurz mitgebraten. Anschließend die Hitze runterdrehen (mittel bis klein), das Wasser hinzufügen und die Gemüsebrühe einrühren. Falls gewünscht Erbsen rein werfen und 5 min. köcheln lassen, bis die Erbsen gar sind.

Zuletzt das Cashewmus, die Hafersahne und die Hefeflocken einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken (ich rate wirklich zu buntem Pfeffer) und ggf. mit ein wenig Wasser verdünnen.

Jetzt die Nudeln zur Sauce in die Pfanne schmeißen und gut umrühren. Nochmals abschmecken und mit frischer Petersilie bestreut und dem Salat servieren.

Guten Appetit!

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