Buchtipp: Vegetarisch kochen – thailändisch

3 Kommentare

Die Kochbücher aus dem Pala-Verlag gehören schon lange zu meinen liebsten! Ich warte sehnsüchtig auf Neuerscheinungen (vor allem im veganen Bereich) und freue mich über die vollwertigen Rezepte, die meist gut nachzukochen sind. Zu den Spitzenreiter meiner Sammlung gehören vor allem „So schmeckt’s Kindern vegetarisch“ und „Vegan unterwegs„. Beides unentbehrlich in meiner Küche mittlerweile.

So schmeckt's Kindern vegetarischVegan unterwegs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pala verlegt unter anderem aber auch eine sogenannte „Vegetarisch kochen“ – Reihe. Hiervon gibt es das thailändische Exemplar. Thailändisches Essen liegt mir, also war ich natürlich sehr begeistert als mir dieses Büchleich in den Briefkasten flatterte.

Vegetarisch kochen - thailändisch

Die Aufmachung ist schlicht wie immer – genau so, wie ich es auch gerne mag. Den Anfang bilden ein Kapitel über die Essgewohnheiten der Thailänder und ihre Besonderheiten. Es wird beschrieben, wie aufgestischt werden sollte um eine entsprechende Atmosphäre zu erhalten und auch zu den typischen Currypasten gibt es eine Seite. Die Warenkunde rund um typisch thailändische Kräuter, Aromen, Gewürze, Öle und Getreidearten runden den einleitenden Teil ab. Es beinhaltet viel Wissenswertes ohne auszuschweifen.

Der Rezepteteil gliedert sich wie folgt:

  • Würzpasten und Saucen
  • Suppen
  • Salate
  • Currys und Gemüse aus dem Wok
  • Reis- und Nudelpfannen
  • Snacks
  • Desserts
  • Tees und Drinks

Im Abschnitt Würzpasten und Saucen befinden sich selbstverständlich Rezepte für selbstgemachte Currypasten. Eigens ausprobiert wurde von mir die rote Currypaste, die sehr lecker war. Des Weiteren gibt es die klassische Erdnuss-Sauce und natürlich auch diverse Chilisaucenrezepte.

Die Rezepte sind durchweg gelungen und lassen sich problemlos veganisieren, besser gesagt sind die meisten Rezepte von Haus aus vegan. Einzig „Pilzsuppe mit Eierflocken“ oder „Reissuppe mit Kräuter-Ei“ sind evtl. etwas schwierig nachzukochen. Sicher kann man geschmacklich aber mit Tofu in diesen Fällen nachhelfen.

Sehr positiv fällt auf, dass die Speisen leicht nachzukochen sind, genaue Angaben enthalten – was ggf. für Anfänger wichtig ist – und vor allem auch in der Mehrheit schnell und unaufwendig aufgetischt werden können. Es gibt keine ausgeflippten Zutaten und Gemüsesorten sind größtenteils austauschbar. Ich halte mich ohnehin selten an Rezepte im Detail. Koriander ist in meiner Küche selten vorhanden und es muss auch schon mal Mangold die Stelle von Pok-Choi im Rezept einnehmen. Macht alles nichts, die Gerichte werden trotzdem gut.

Das Kapitel Tees und Drinks mag vielleicht nicht jedermans Sache sein, allerdings sind es ein paar wenige Seiten und die Getränke sind originell. Für all diejenigen, die sich daran erfreuen können sicher eine schöne Ergänzung.

Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Kochbuch zum Thema thailändisch kochen, mit Grundrezepten bestückt und leckeren Wok- und Curryspeisen. Egal ob als Inspirationsgrundlage oder zum rezeptgenauen Nachkochen, es dürfte in beiden Fällen genügend dabei sein. Die Kochanleitungen sind gut beschrieben und die Zutaten gut bemessen – soweit ich das bisher beurteilen kann. Einziges (klitzekleines) Manko: keine Tipps zur Veganisierung. Gerade bei den Rezepten mit Ei wäre das von großem Vorteil.

Meine liebsten Rezepte aus diesem Buch: Reissuppe mit Kokosmilch und Kirschtomaten (die auch problemlos entfallen können), das Grüne Gemüsecurry und Gebratene Nudeln mit Thai-Dip. Ausgesprochen lecker!

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3 Gedanken zu „Buchtipp: Vegetarisch kochen – thailändisch

  1. Ich kann nur bestätigen dass die Bücher aus der Reihe toll sind.
    Meine Mutter hatte für Weihnachten extra eins gekauft – glaube es hieß „Vegan kochen fürs Fest“ oder so – und die Rezepte waren alle grandios.
    Eine Besonderheit: es sind keine Bilder enthalten. Kann ein Vorteil aber auch ein Nachteil sein.
    Viele Grüße, Katrin

    • Früher fand ich Kochbücher ohne Bilder langweilig und kompliziert. Heute finde ich Kochbücher ohne Bilder gar nicht so schlecht. Erstens ist es immer eine kleine Überraschung und zweitens lenkt es nicht vom Rezept ab. Es ist ja allgemein bekannt, dass die Kochbuchbilder meist keine echten Rezeptbilder sind, sondern von professionellen Food Fotografen gestaltete Teller. Von daher brauche ich das nicht. Ich freue mich mehr über die echten Bilder der nachgekochten Rezepte im Web :-). Außerdem ist dann mehr Platz für Rezepte und die Bücher sind etwas günstiger.
      Vegan backen kann ich dir ebenfalls sehr empfehlen!
      Viele Grüße!

      • Ich war mal bei einem Food-Fotoshooting dabei. Es gilt die Regel: was vor der Kamera stand darf man nicht essen. Alles geschönt – Haarspray für den Glanz, Spüli für den Schaum etc.
        Danke für den Tipp – werde mir das Buch merken!

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