Chili ohne Carne, vegan

1 Kommentar

Selbst überzeugte Fleischesser finden dieses Chili ohne Fleisch richtig gut und sogar besser als mit Fleisch. Ein gutes Rezept um davon zu überzeugen, dass Geschmack nichts mit Fleisch sondern vielmehr mit der Zubereitung zu tun hat.

Chili ohne Carne

Chili schmeckt nach dem Aufwärmen noch besser als frisch. Man sollte allerdings beim Würzen beachten, dass es mit der Zeit zunehmend schärfer wird. Also lieber etwas vorsichtiger mit der Schärfe hantieren.

Das Chili besteht lediglich aus Gemüse und Gewürzen. Ich schmeiße hier alles rein, was der Vorrat hergibt. Zu den Grundzutaten gehören allerdings grüne und rote Paprika, Karotten, sowie Mais. Gestern kamen noch Zucchini und Aubergine mit rein.

Zutaten für 6 Personen:

2 Zwiebeln, gewürfelt
3-4 Knoblauchzehen, gehackt
1 grüne Paprikaschote, gewürfelt
2 rote Papriakschoten, gewürfelt
2 Karotten, gewürfelt
400 g fertig zubereitete Kidneybohnen (oder eine große Dose, abgespült und abgetropft)
150 g TK-Mais
1 EL Gemüsebrühe
3 Dosen stückige Tomaten
1 Bund Koriander, gehackt *
2-3 TL Kreuzkümmel
2 TL Chili-Gewürz **
1 EL Agavendicksaft
Ur-Salz, Pfeffer
getrocknete Chiliflocken nach Belieben
2 EL Olivenöl

optional:
weiteres Gemüse wie Auberginen, Zucchini, grüne Bohnen…
Jalapenos (eingelegte Pepperoni) – nach Geschmack

Und so wird’s gemacht:

Das Olivenöl in einem hohen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin andünsten. Danach das Gemüse (inkl. dem optionalen Gemüse) – außer Mais – und den Knoblauch hinzufügen und weitere 5 min. garen.

Als nächstes einfach die Tomaten aus der Dose und den Mais zugeben. Dann erst einmal die Gewürze, die Gemüsebrühe und den Koriander untermengen – außer Chiliflocken. Danach fügt man die Kidneybohnen hinzu. Die Gewürze füge ich vorher hinzu, damit die Bohnen nicht matschig werden beim Einrühren der Gewürze. Einmal kurz aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren (klein). An dieser Stelle streue ich das erste Mal ein paar Chiliflocken ein (ca. 1/4 TL). Gegebenenfalls kann an dieser Stelle auch etwas mehr Flüssigkeit hinzugegeben werden (ich schütte prinzipiell etwa 150 ml Wasser mit dazu). Wenn es zu flüssig ist, kann man das Chili eine Weile ohne Deckel einkochen lassen. Wenn es zu wenig flüssig ist, einfach etwas Wasser hinzuschütten.

Jetzt lässt man das Chili mit Deckel eine Weile köcheln (ca. 30 bis 40 min) – alle 5 bis 10 min. umrühren. Zwischendurch muss man das Ganze allerdings immer wieder abschmecken (Schärfe, Süße etc.). Wenn es schärfer sein darf, kann man noch Chiliflocken hinzugeben – aber immer in kleinen Mengen. Lieber einmal mehr abschmecken als zuviel Schärfe auf einmal, die man dann schlecht wieder neutralisieren kann.

Ich bereite das Chili entweder einen Abend vorher oder morgens zu und wärme es dann auf, weil es dann wesentlich besser schmeckt.

Wenn man viel Zeit zur Zubereitung hat, kann man noch Mais-Muffins und vegane „Sour Cream“ dazu reichen (Rezepte folgen). Ansonsten kann man das Chili auch einfach mit Baguette und/oder Tortilla Chips oder Reis servieren.

Guten Appetit!

Zubereitungszeit: ca. 1 Std.

* Wer keinen Koriander mag, kann Petersilie benutzen – auch wenn diese zwei Kräuter – abgesehen vom Aussehen – nicht viel gemeinsam haben.

** Ich verwende die Mexico Mix Hot Banditos Gewürzmischung von Vantastic Foods. Ich finde die Zusammenstellung sehr lecker und optimal für Chili.

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Ein Gedanke zu „Chili ohne Carne, vegan

  1. Hey Jenni,
    das Chili köchelt gerade im Topf. Werde es wie du schreibst über Nacht ziehen lassen. Freue mich schon auf morgen wenn ich es dann endlich essen darf 🙂

    Lg,
    Chris

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